Das Wohnzimmer dient in vielen Haushalten als Mittelpunkt des Geschehens. Neben dem gemütlichen Sofa, einer Ess- oder Leseecke sammelt sich vor allem eine ganze Menge Technik im Wohnbereich. Zum großen Fernseher gesellen sich schnell Soundanlage, Blu-ray-Player, Receiver und TV-Box. Nicht selten wird das Sammelsurium um mehrere Spielekonsolen für Groß und Klein erweitert. Das Entertainment-Paket scheint damit bereits vollumfänglich erfüllt zu sein. Nur ein i-Tüpfelchen fehlt noch, um die Gesamtausstattung an Technik zu komplementieren. Der PC fürs Wohnzimmer!

Inhaltsverzeichnis:

  1. Ein PC im Wohnzimmer? Lohnt sich das überhaupt?
  2. 3 PC-Modelle für Dein Wohnzimmer
  3. Die Performance der drei Wohnzimmer-PCs
  4. Praktisches Zubehör für Deinen Wohnzimmer-PC
  5. Der Wohnzimmer-PC – Spielerei oder praktisches Gadget?

Ein PC im Wohnzimmer? Lohnt sich das überhaupt?

Ein Wohnzimmer-PC ist ein wahres Allround-Talent. Angeschlossen an den heimischen Fernseher bietet er Dir eine Reihe von Optionen. Als Multimedia-Gerät streamst Du Filme und Videos, ohne auf die vorinstallierten Apps von Apple TV, Amazon Fire TV, Google Chromecast und Co. angewiesen zu sein. Ganz im Gegenteil steht Dir die große Welt des World Wide Web zur Verfügung. Erlebe mit YouTube Live-Mitschnitte Deiner Lieblingsbands oder suche Dir nützliche Anleitungen für DiY-Projekte. In Zeiten des Homeoffice ist der Wohnzimmer-PC eine interessante Alternative. Denn große und sperrige Rechner zum Arbeiten gehören dank der fortschreitenden Miniaturisierung der Elektrokomponenten der Vergangenheit an. Office-Anwendungen, Kundenkommunikation und organisatorische Aufgaben lassen sich leicht mit einem PC fürs Wohnzimmer bewerkstelligen. Einzig eine zusätzliche Maus und Tastatur benötigst Du noch.

Doch der Wohnzimmer-PC kann noch mehr. Nicht nur Casual-Games lassen sich auf ihm zocken, sondern auch neueste AAA-Titel. Dafür musst Du jedoch bei der Konfiguration des Systems einige Punkte beachten, um den hohen Anforderungen aktueller Games gerecht zu werden.

Welche Eigenschaften muss ein Wohnzimmer-PC erfüllen?

Bei der Auswahl eines PCs fürs Wohnzimmer solltest Du auf drei Faktoren achten: Design, Leistung und Konnektivität. Diese sind wiederum abhängig von Deinen eigenen Ansprüchen. Wer lediglich im Internet surfen möchte und hauptsächlich Office-Anwendungen nutzt, benötigt keine leistungsstarke Hardware-Ausstattung. Anders verhält es sich, wenn nicht nur Casual-Games gezockt werden, sondern grafisch anspruchsvolle Titel. Kreatives Schaffen im Bereich der Bildbearbeitung ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Denn gerade Stapelverarbeitungen oder aufwendige Fotomontagen sind wahre Ressourcen-Killer.

Das Design:

 

Ein Wohnzimmer-PC sollte vor allem eines sein: klein! Denn wirklich niemand möchte neben seinem Flachbildfernseher einen großen Klotz sehen, der störend die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Glücklicherweise existieren mittlerweile zahlreiche ITX-Gehäuse auf dem Markt, die dieser Anforderung entsprechen. Die Cases selbst weisen zum Teil sehr unterschiedliche Maße auf. Von der Größe einer Konsole bis hin zum Receiver-Format ist für jeden etwas dabei. Das Design selbst ist oftmals eher schlicht gehalten und wird von der Farbe Schwarz dominiert. Allerdings existieren auch Exemplare, die trotz ihrer klaren Linienführung mit einer edlen Optik aufwarten. Zu diesen zählen unter anderem die ITX-Gehäuse von Fractal Design. Der schwedische Hersteller ist für sein skandinavisches Konzept bekannt und verbindet Ästhetik geschickt mit neuesten Technologien. Jedoch sind die Gehäuse nicht unbedingt günstig, sodass sie sich vorzugsweise für Systeme mit höheren Performance-Ansprüchen eignen.

Die Performance:

 

Die Leistung eines PCs ist in erster Linie von der CPU, der GPU und dem RAM abhängig. Die Größe des Arbeitsspeichers wird von dem Chipsatz des Mainboards vorgegeben. Da die meisten ITX-Gehäuse lediglich Mini-ITX-Platinen integrieren, stehen Dir hier zwei RAM-Slots zur Verfügung. Diese reichen aus, um in der Regel bis zu 32 GB Arbeitsspeicher zu installieren. Da für Office-Anwendungen bereits 8 GB genügen und Games sowie Multitasking-Anwendungen mit 16 GB sehr gut bedient sind, musst Du Dir in diesem Punkt keine Gedanken machen.

Ebenfalls recht unproblematisch ist die Auswahl des Prozessors. Hierbei ist vor allem entscheidend, wofür Du Deinen Wohnzimmer-PC nutzen möchtest. Stehen vor allem einfache Programme wie Office und Casual-Games im Mittelpunkt des Geschehens, empfiehlt sich eine CPU mit integrierter Grafikeinheit der Leistungsstufe Einsteiger (3) oder Mittelklasse (5). Diese bieten Dir zugleich den Vorteil, dass eine dedizierte GPU entfällt und Du auf sehr kompakte ITX-Gehäuse zurückgreifen kannst.

Wer jedoch nicht nur ressourcenarme Games zocken möchte und zusätzlich Bildbearbeitungen oder gar Renderings in Betracht zieht, benötigt eine sehr gute Hardware-Ausstattung. Das bedeutet in erster Linie, dass nicht nur eine dedizierte Grafikkarte vonnöten ist, sondern auch ein entsprechender Prozessor. Je nachdem, ob der Fokus eher aufs Gaming oder dem kreativen Schaffensbereich liegt, wählst Du Deine CPU. Prinzipiell empfehlen sich für AAA-Games Mittelklasse-Modelle, während für grafisch anspruchsvolle Anwendungen Oberklasse-Prozessoren ratsam sind.

Bei der Grafikkarten-Auswahl werden Dir jedoch einige Stolpersteine auf den Weg gelegt. Denn das kompakte Design der ITX-Gehäuse verhindert den Einbau großer 3D-Beschleuniger. Zusätzlich musst Du nicht nur auf die Länge der Karte achten, sondern auch auf die vorhandenen Erweiterungsslots Deines Gehäuses. Die meisten neuen GPUs benötigen mindestens 2,5 Slots zum Einbau. ITX-Cases bieten jedoch vorrangig nur 2 Slots an, sodass die Suche nach einer geeigneten Grafikkarte zum Geduldsspiel werden kann. Dünnere Modelle, die unseren Ansprüchen für einen Wohnzimmer-PC entsprechen, findest Du unter anderem bei den Herstellern PowerColer und Gainward.

Soll der PC fürs Wohnzimmer auch zum Zocken genutzt werden, raten wir Dir vor allem zu neueren Modellen wie einer GPU der RX-5000er- und RTX™-2000er-Serie. Mit den RX-6000er- und RTX™-3000er-GPUs erreichst Du hingegen nicht nur höchste Auflösungen in den anspruchsvollsten Titeln, sondern realisierst auch kreative Aufgaben wie Bildbearbeitungen, Videoschnitte und 3D-Design.

Die Konnektivität:

 

Die Konnektivität gehört bei einem Wohnzimmer-PC mit zu den wichtigsten Faktoren. Denn schließlich soll der Rechner als zentrale Einheit Multimedia-Inhalte steuern, Zugang zum Internet sicherstellen und für das Arbeiten im Homeoffice herhalten. Daher erachten wir es als dringend empfehlenswert, bei der Auswahl des Mainboards auf die gebotenen Anschlüsse zu achten. Diese dienen nach dem Einbau zum Anschließen des Fernsehers, der Peripheriegeräte, zusätzlicher Speichersticks und vielem mehr. Damit bei der Anbindung der Komponenten nicht mehr Kabel als notwendig anfallen, sind Hauptplatinen mit einer WiFi-Verbindung von Vorteil. Durch diese verfügst Du über einen drahtlosen Zugang zum Internet und kannst auch andere Geräte über Funk mit dem Rechner verbinden, wie beispielsweise Bluetooth-Mäuse und -Tastaturen.

Darüber hinaus benötigst Du einen HDMI-Anschluss für den Fernseher bzw. einen DisplayPort für den Monitor. Über die Audio-Anschlüsse lassen sich zusätzlich Lautsprecher installieren, während die oftmals zahlreichen USB-Ports zur Anbindung von Speichersticks, Webcams, externen Festplatten und vielem mehr dienen. Bei den internen Steckplätzen bieten sich vor allem M.2-Slots an, mit denen Du platzsparend schnelle SSDs mit NVMe-Protokoll koppelst. Herkömmliche SSDs im 2,5-Zoll-Format verlangen wiederum einen SATA-Anschluss. Diese sind selbst bei Mini-ITX-Mainboards mit vier Stück reichlich vertreten. Zu guter Letzt sind neben dem PCIe-x16-Slot für eine optionale Grafikkarte keine weiteren Anschlüsse vonnöten.

3 PC-Modelle für Dein Wohnzimmer

Wir haben Dir drei unterschiedliche Wohnzimmer-PCs zusammengestellt. Dabei stand für uns die Prämisse im Mittelpunkt, dass die drei Konfigurationen die Bedürfnisse von verschiedenen Usern ansprechen. Sowohl das hier vorgestellte High-End- als auch das Mittelklasse-Modell eignen sich hervorragend für Gamerinnen und Gamer, die aktuelle Titel zocken wollen und sich nicht mit ressourcenarmen Games zufriedengeben. Darüber hinaus ist die High-End-Ausführung eines Wohnzimmer-PCs in der Lage, Bildbearbeitungen, Videoschnitte, 3D-Designs und andere Aspekte des Content Creation flüssig zu realisieren. Ganz andere Maßstäbe setzt hingegen der Casual-PC, bei dem vor allem ein attraktives Design sowie die kompakten Maße im Vordergrund stehen. Als smarter Mini-PC dient er vorrangig der Bewältigung von Office-Anwendungen und sorgt dank integrierter Grafikeinheit als Multimedia-Gerät für jede Menge Kurzweil.

Die Builds im Überblick:

Das High-End-Modell für Gaming auf höchstem Niveau und professionelle Anwendungen

High-End-Modell
Eigenschaften Komponente Preis* (Stand 05/2021)
Gehäuse Silverstone Milo ML08 ca. 100 €
Mainboard Gigabyte X570 I AORUS PRO WIFI ca. 200 €
CPU AMD Ryzen™ 7 5800X ca. 420 €
CPU-Kühler be quiet!® Shadow Rock LP ca. 40 €
GPU PowerColor Fighter Radeon™ RX 6700XT ca. 1.000 €
RAM 32 GB Patriot Viper Steel ca. 170 €
SSD 1.000 GB Samsung 980 Pro ca. 180 €
PSU 600 Watt CORSAIR SF Series ca. 120 €
Gesamtpreis zu den Produkten ca. 2.230 €

*Preise und Verfügbarkeiten können je nach Marktlage variieren.

 

Unser High-End-Modell eines Wohnzimmer-PCs lässt keine Wünsche offen. Denn in dem äußerst kompakten Case von Silverstone versteckt sich Hardware der neuesten Generation. Das Mini-ITX-Mainboard von Gigabyte verfügt über den X570-Chipsatz, der Dich mit einer herausragenden Bandbreite versorgt. Sichergestellt wird dies mithilfe der PCIe-4.0-Schnittstellen, an denen Du erstklassige Grafikkarten und schnellste Flashspeicher installierst. Für eine drahtlose Konnektivität besitzt die Hauptplatine integriertes WiFi sowie Bluetooth 5.0. USB-Ports und SATA-III-Anschlüsse sind in ausreichender Menge vorhanden. Unterstützt werden bis zu zwei RAM-Module, die mit einer Kapazität von bis zu 32 GB kompatibel sind.

Als Prozessor haben wir uns eines der neuesten Ryzen™-Modelle ausgesucht. Der Ryzen™ 7 5800X gehört der Oberklasse an und bietet Dir 8 Kerne sowie 16 Threads. Mit einem Turbotakt von 4,70 GHz sowie einem 32 MB großen L3-Cache bist Du bestens für actionreiches Gameplay gerüstet. Selbst die aufwendigsten Leveldesigns werden sich mit diesem Prozessor im Nu laden.

Damit Du auch die neuesten und anspruchsvollsten Games in Deinem Wohnzimmer und auf einem großen Fernseher mit hoher Auflösung genießt, haben wir unserem High-End-PC eine RX 6700XT von PowerColor gegönnt. Diese verfügt über 12 GB VRAM und 2.560 Streamprozessoren zur Verarbeitung von großen Datenmengen. Dank der PCIe-4.0-Anbindung profitierst Du von einer wesentlich höheren Bandbreite im Vergleich zur Vorgängergeneration. Mit einem passenden Bildschirm oder Fernseher erreichst Du Auflösungen von bis 7680 × 4320 px, also 8K.

Um diese Power entsprechend abzudecken, steht dem Gesamtpaket ein 32 GB großer Arbeitsspeicher bereit. Mit dieser Kapazität erklimmst Du nicht nur die Welt des High-End-Gamings, sondern realisierst auch kreative Anwendungen, die oftmals den RAM stark belasten. Bildbearbeitungen, Videoschnitte und selbst 3D-Designs sind mit dieser Konfiguration kein Problem. Zur Speicherung Deiner Medien, Games und Projekte haben wir eine 1.000 GB große M.2-SSD von Samsung verbaut. Auch sie verfügt über eine PCIe-4.0-Anbindung und verarbeitet eingehende Daten mit einer Geschwindigkeit von 7.000 MB/s. Die Schreibgeschwindigkeit ist mit 5.000 MB/s ebenfalls der Königsklasse zuzuordnen, sodass Du beim Boosten des Systems oder beim Laden von Programmen nie wieder in Verzweiflung gerätst.

Solltest Du feststellen, dass der verbaute Speicherplatz mit der Zeit nicht mehr ausreicht, bietet Dir dieses Modell verschiedene Optionen zum Upgraden. Zur Anbindung einer zweiten M.2-SSD mit PCIe-4.0-Anschluss nutzt Du das Mainboard, während das Case zwei Positionen zur Installationen herkömmlicher 2,5-Zoll-Flashspeicher bietet. Mit diesen drei Erweiterungsplätzen kannst Du Dir eine riesige Medienbibliothek aufbauen oder zusätzlichen Platz für große Projektdateien schaffen.

Das Mitteklasse-Modell für Gameplay bis zu einer Auflösung in WQHD und flüssige Bildbearbeitung

Mittelklasse-Modell
Eigenschaften Komponente Preis* (Stand 05/2021)
Gehäuse Fractal Design Node 202 ca. 80 €
Mainboard Gigabyte AORUS B450 Pro WiFi ca. 90 €
CPU AMD Ryzen™ 5 3600 ca. 190 €
CPU-Kühler be quiet!® Shadow Rock LP ca. 40 €
GPU Gainward RTX™ 2060 Ghost 550 €
RAM 16 GB G.SKill Aegis ca. 80 €
SSD 1.000 GB Crucial P1 ca. 90 €
PSU 600 Watt CORSAIR SF Series ca. 120 €
Gesamtpreis zu den Produkten ca. 1.240 €

*Preise und Verfügbarkeiten können je nach Marktlage variieren.

 

Für unser Mittelklasse-Modell haben wir uns ein schlichtes, aber stylisches Case von Fractal Design ausgesucht. Dieses kann sowohl horizontal als auch vertikal aufgestellt werden. Als Mainboard dient das B450 Pro WiFi des Gaming-Brands Gigabyte AORUS. Die Hauptplatine zählt zwar eher zu den älteren Modellen, bietet aber eine grundsolide Ausstattung. Insgesamt sind zwei RAM-Slots verbaut, die jeweils Arbeitsspeichermodule mit einer Kapazität von bis zu 16 GB aufnehmen. Zur Anbindung der Grafikkarte und einer M.2-SSD dienen PCIe-Schnittstellen der dritten Generation. Darüber hinaus verfügt das Mainboard über WiFi und Bluetooth 5.0, sodass eine drahtlose Verbindung mit dem Internet oder Peripheriegeräten wie Maus und Tastatur problemlos erfolgt. Dank zahlreicher USB-Ports und SATA-Anschlüsse wird es Dir bei diesem Modell nicht an Steckplätzen mangeln.

Als CPU haben wir uns einen Ryzen™ 5 3600 ausgesucht. Dieser verfügt über 6 Kerne und 12 Threads, mit denen Du auch anspruchsvolle Aufgaben stemmst. Denn ein Turbotakt von 4,20 GHz sowie ein 32 MB großer L3-Cache sind in der Mittelklasse nicht zu verachten. Unterstützt wird der Prozessor von einem 16 GB großen Arbeitsspeicher, der Dir genügend Kapazität fürs Gaming und für Bildbearbeitungen liefert.

Für grafisch anspruchsvolle Anwendungen wie aktuelle Games steht Dir die RTX™ 2060 von Gainward zur Seite. Die Ghost-Serie überzeugt vor allem mit einem kompakten Design, das sich perfekt für kleine PC-Systeme eignet. Dank der zusätzlichen Raytracing-Kerne erlebst Du die fantastischen Spielwelten von Watch Dogs: Legion oder Cyberpunk 2077 auf einem neuen Realitätslevel. Natürlich haben wir CPU und GPU sehr gut aufeinander abgestimmt, sodass lediglich ein Bottleneck von 5,4 % bei einer Full-HD-Auflösung entsteht. Selbst bei höheren Pixelzahlen in 4K bremst die Grafikkarte den Prozessor nicht wesentlich aus, denn Werte unter 10 % sind im Allgemeinen vertretbar.

Zur Sicherung Deiner Games sowie des Betriebssystems stehen Dir 1.000 GB Speicherkapazität zur Verfügung. Die Crucial P1 ist via PCIe-3.0-Steckplatz direkt an dem Mainboard angebunden, sodass Du von äußerst schnellen Boot- und Ladezeiten profitierst. Natürlich kannst Du den Speicher – wie auch beim High-End-Modell – mithilfe herkömmlicher 2,5-Zoll-SSDs erweitern. Nutze dafür die entsprechenden Halterungen im Gehäuse.

Das Casual-Modell für Gelegenheitsspieler und Multimedia-Fans

Casual-Modell
Eigenschaften Komponente Preis (Stand 05/2021)
Gehäuse InWin B1 ca. 100 €
Mainboard Gigabyte B450 AORUS PRO WIFI ca. 100 €
CPU AMD Ryzen™ 5 3400G ca. 200 €
RAM 16 GB G.Skill Aegis ca. 80 €
SSD 1.000 GB Crucial P1 ca. 90 €
Gesamtpreis zu den Produkten ca. 550,31 €

*Preise und Verfügbarkeiten können je nach Marktlage variieren.

 

Unser Casual-Modell weiß mit seinem smarten Design zu punkten. Das kleine Case von InWin ist mit einem stromlinienförmigen Belüftungssystem ausgestattet und gewährt dank seitlichem Sichtfenster aus Hartglas sogar einen Einblick ins Innere. Werkseitig wurde bereits ein 200-Watt-Netzteil eingebaut, das für unsere Zwecke vollkommen ausreichend ist. Denn Platz für eine dedizierte Grafikkarte wirst Du in dem Casual-Modell nicht finden.

Aus diesem Grund haben wir uns für einen Prozessor mit integrierter Grafikeinheit entschieden. Mit dem Ryzen™ 3400G erlebst Du beispielsweise FIFA 21 oder bekannte E-Sport-Titel wie Counter-Strike: GO oder Overwatch. Die 4 Kerne und 8 Threads reichen natürlich aus, um Filme und Serien der einschlägigen Streaming-Dienste zu genießen. Selbst leichte Bildbearbeitung über Adobe Photoshop Lightroom lassen sich mit unserem kleinen Wohnzimmer-PC bewerkstelligen.

Für Medien jeglicher Art und zahlreiche Dokumente steht Dir eine Speicherkapazität von 1.000 GB zur Verfügung. Dieser ist direkt an dem Mainboard von Gigabyte angebunden. Das B450 bietet Dir zwei RAM-Slots, an denen Du einen Arbeitsspeicher mit einer Gesamtkapazität von bis 32 GB aufbauen kannst. In unserem Fall haben wir uns für 16 GB RAM entschieden. Mit diesen erhältst Du genügend Speicher für ausufernde Multitasking-Anwendungen, ohne dass lange Ladezeiten das Arbeiten erschweren.

Zusätzlich verfügt das Mainboard über integriertes WiFi und Bluetooth, sodass Du drahtlos eine Internetverbindung aufbaust und Peripheriegeräte wie Maus und Tastatur problemlos anbindest. Neben der Funktion als Multimedia-Gerät und Office-Rechner kann unser Casual-Modell auch als Spielekonsole für Retro-Games oder Klassiker genutzt werden. Mithilfe eines Emulators für die PS2 holst Du Dir Titel wie Final Fantasy zurück auf den Bildschirm. Eine beliebte virtuelle Maschine zur Simulation der PS2 ist PCSX2. Solltest Du eher ein Verfechter von Retro-Games wie Super Mario oder The Legend of Zelda sein, könnte Dich vielleicht ein Nintendo-Emulator interessieren. Mit Snes9x kehren Deine Lieblingshelden aus Kindheitszeiten zurück und sorgen für jede Menge Unterhaltung.

Die Performance der drei Wohnzimmer-PCs

Wie bereits erläutert, haben wir unsere Beispiel-Konfigurationen eines Wohnzimmer-PCs auf unterschiedliche Ansprüche ausgerichtet. Hierbei stellt vor allem das Casual-Modell eine sehr günstige Alternative dar, mit der Du Streaming-Dienste nutzt, im Internet surfst oder typische Homeoffice-Anwendungen realisierst. Fürs Gaming ist unser kleinster PC fürs Wohnzimmer vorrangig nicht geeignet. Abgesehen von ein paar ressourcenarmen Games wie beispielsweise Overwatch, Hearthstone oder League of Legend wirst Du keine aktuellen Titel zocken können. Aber dafür ist die Casual-Ausführung auch gar nicht ausgelegt.

Anders verhält es sich mit unserem Mittelklasse- und High-End-PC fürs Wohnzimmer. Beide Varianten sind dank dedizierter Grafikkarten fürs Gaming konzipiert. Um Dir einen ersten Eindruck der zu erwartenden Performance zu verschaffen, haben wir uns einige Top-Titel aus den Genres Strategie, Shooter und RPG herausgesucht. Die Settings der Games waren jeweils auf den höchsten Detailstufen eingestellt, sodass die hier angegebenen Werte für die jeweiligen Auflösungen Full HD, WQHD und UWQHD als Minimum anzusehen sind. Mithilfe von geringeren Grafikeinstellungen im Spiel erreichst Du dementsprechend höhere Frames per second.

Spiel Auflösung RX 6700XT RTX™ 2060
Anno 1800 1.920 x 1.080 95,8 FPS 62,3 FPS
2.560 x 1.440 65 FPS 42,9 FPS
3.440 x 1.440 54 FPS 36 FPS
Assassin’s Creed Valhalla 1.920 x 1.080 76,4 FPS 37,7 FPS
2.560 x 1.440 59,1 FPS 30 FPS
3.440 x 1.440 48,3 FPS 24,6 FPS
Battlefield V 1.920 x 1.080 110,1 FPS 63,1 FPS
2.560 x 1.440 72,4 FPS 41,6 FPS
3.440 x 1.440 54,9 FPS 30,3 FPS
Borderlands III 1.920 x 1.080 116,5 FPS 70,7 FPS
2.560 x 1.440 74,7 FPS 43,3 FPS
3.440 x 1.440 56,3 FPS 31,2 FPS
Control 1.920 x 1.080 89,3 FPS 58,9 FPS
2.560 x 1.440 57,7 FPS 37,4 FPS
3.440 x 1.440 45,6 FPS 30,3 FPS
Cyberpunk 2077 1.920 x 1.080 55,1 FPS 38,4 FPS
2.560 x 1.440 35,2 FPS 23,1 FPS
3.440 x 1.440 27 FPS 17,2 FPS
Desperados 3 1.920 x 1.080 168,8 FPS 106,3 FPS
2.560 x 1.440 93,1 FPS 65,8 FPS
3.440 x 1.440 68,5 FPS 49 FPS

Quelle

Der Vergleich zwischen der RX 6700XT und der RTX™ 2060 zeigt einen deutlichen Unterschied in der Performance. Während die RTX™ 2060 vorzugsweise gute Werte in Full HD vorweist, offenbaren sich ihre Schwächen bereits in WQHD. In dieser Auflösung sind vor allem Strategiespiele wie Desperados 3 gut spielbar. Bei dem grafisch sehr anspruchsvollen Titel Cyberpunk 2077 werden der RTX™ 2060 bereits in Full HD die Grenzen aufgezeigt. Denn mit 38,4 FPS ist das futuristische Game zwar spielbar, könnte aber an einigen Stellen stocken. Daher empfiehlt es sich bei diesem Titel die Detailstufen herunterzuschrauben, um ein flüssiges Spielvergnügen sicherzustellen.

Die RX 6700XT gehört mit zu den neuesten Grafikkarten des Jahres 2021 und verfügt über eine sehr gute Performance. Momentan existiert kein Game, dass nicht in Full HD spielbar wäre. Selbst höhere Auflösungen wie WHQD oder UWQHD bereiten der GPU zumeist keine Probleme. Lediglich bei Cyberpunk 2077 schwächelt die RX 6700XT bei den höchsten Settings etwas. Auch hier raten wir Dir für ein ruckelfreies Gameplay, die Grafikeinstellungen etwas zu reduzieren. Ansonsten liefert jedoch die GPU unseres High-End-Modells durchgängig eine sehr gute Performance ab, sodass Du mit dieser Grafikkarte für lange Zeit in puncto Gameplay abgesichert bist.

Beide Grafikkarte eignen sich darüber hinaus sehr gut für Bildbearbeitungen in Photoshop und Lightroom. Wobei an dieser Stelle angemerkt werden muss, dass die meisten Programme aus diesem Bereich vor allem von einem starken Prozessor profitieren. CPUs aus der Mittel- und Oberklasse sind für diese Aufgaben bestens aufgestellt. Lediglich bei einigen Effekten in Photoshop und Co. wird die Grafikkarte zur Berechnung herangezogen. Die Unterschiede lassen sich in diesen Fällen lediglich in der Bearbeitungszeit feststellen.

Für Videoschnitte oder CAD-Anwendungen steht wiederum die Performance der Grafikkarte im Vordergrund. Hierbei lässt sich pauschal definieren, dass eine leistungsstärkere GPU die Arbeit mit den jeweiligen professionellen Anwendungen deutlich beschleunigt. Eine RX 6700XT ist dementsprechend wesentlich besser für die anspruchsvollen Aufgaben des Videoschnitts und des Renderings geeignet als eine RTX™ 2060. Zwar lassen sich auch einfache Projekte mit dieser realisieren, aber die dafür benötigte Zeit zum Rendern dürfte für die meisten User inakzeptabel sein. Daher raten wird Dir, wenn Du nicht nur auf High-End-Niveau zocken möchtest, sondern auch grafisch anspruchsvolle Programme nutzt, zu unserem Wohnzimmer-PC für professionelle Anwendungen.

Praktisches Zubehör für Deinen Wohnzimmer-PC

Ein Wohnzimmer dient in erster Linie als Wohlfühloase, in der Du Dich entspannst, Deine Lieblingsserien verfolgst, kreativ tätig wirst und natürlich das ein oder andere Game zockst. Dabei stellt vor allem die Ordnung einen nicht zu vernachlässigenden Punkt dar. Denn kaum einer möchte über zahllose Kabel stolpern, die von der Couch zum PC und Fernseher bzw. Monitor geführt werden. Daher solltest Du bei der Auswahl Deiner Peripheriegeräte vor allem auf eine drahtlose Konnektivität setzen.

Das bietet Dir nicht nur den Vorteil, dass sich Maus, Tastatur und Controller via Bluetooth einfach mit dem PC verbinden lassen, sondern dass Deine Bedienelemente bei Nichtgebrauch unkompliziert unter dem Couchtisch oder im Regal verschwinden. Damit Du Dich nicht lange auf die Suche nach den geeigneten Peripheriegeräten begeben musst, haben wir Dir im Folgenden eine Auswahl an Gaming-tauglichen Produkten zusammengestellt.

Die Maus

Zu den klassischen Eingabegeräten gehört die Maus. Dank Funkverbindung via 2,4-GHz-Frequenz bzw. Bluetooth schließt Du die Maus drahtlos an den PC fürs Wohnzimmer an. Der Nachteil dieser Verbindungsart ist jedoch, dass die Maus mit Batterie oder Akku betrieben wird und den Strom nicht über USB-Kabel bezieht. Daher solltest Du für eine unterbrechungsfreie Interaktion immer Ersatzbatterien bei Dir zu Hause vorrätig haben. Ansonsten unterscheiden sich die drahtlosen Mäuse heutzutage kaum von ihren kabelgebundenen Kameraden. Auflösungen, Polling-Rate sowie Tastenbelegungen lassen sich im Regelfall selbst konfigurieren, sodass Du die Maus voll und ganz auf Deine Bedürfnisse abstimmst.

Sehr gute Gaming-Mäuse findest Du unter anderem von den Marken CORSAIR und Logitech®, während der Hersteller Cherry® Dir vorzugsweise Eingabegeräte für Office- und Büroarbeiten zur Verfügung stellt.

Logitech® G502 Lightspeed

 

 

Die Logitech® G502 Lightspeed verbindet sich via 2,40-GHz-Frequenzband mit Deinem Wohnzimmer-PC. Als Gaming-Maus verfügt sie über eine Auflösung von 16.000 dpi und einen Onboard-Speicher zum Programmieren der 10 Tasten. Um Ermüdungserscheinungen der Hand entgegenzuwirken, nutzt Du die praktische Daumenauflage, während Du die Maus dank kalibrierbarem Gewichtssystem perfekt auf Deine Bedürfnisse abstimmst.

CORSAIR Ironclaw RGB

 

Die Ironclaw-RGB-Maus von CORSAIR steht für professionelles Gaming. E-Sportler weltweit sind von dieser Maus überzeugt und vertrauen auf die Zuverlässigkeit von CORSAIR. Für die Anbindung an den Wohnzimmer-PC verwendest Du entweder das 2,40-GHz-Frequenzband oder die Bluetooth-Verbindung. Insgesamt verfügt die Ironclaw über 10 programmierbare Tasten sowie eine Auflösung von 18.000 dpi. Mit einer Polling-Rate von bis zu 1.000 Hz sowie den leistungsstarken Omron-Schaltern bist Du mit dieser Maus bestens für actionreiche Shooter und MOBAs gerüstet.

Cherry® MW 3000

 

Du suchst eher nach einer einfachen Maus und benötigst Features wie programmierbare Tasten nicht? Dann ist vielleicht die Cherry® MX 3000 die richtige Wahl für Dich. Die kleine Maus verfügt über 5 Tasten und wird über die 2,40-GHz-Funkverbindung an den Wohnzimmer-PC angebunden. Mit einer Auflösung von 1.000 dpi brichst Du vielleicht keine Rekorde im Gaming, aber für Office-Anwendungen, Bild- und Videobearbeitungen sind so hohe dpi-Werte eh nicht vonnöten.

Sollte in unserer kleinen Auswahl nicht die passende Maus für Dich vertreten sein, dann stöbere in unserem umfangreichen Sortiment. Hier wirst Du mit Sicherheit fündig.

Die Tastatur

Die Tastatur dient nicht nur zum Schreiben von Texten und zur Recherche im Internet, sondern auch zur Steuerung im Game. Dabei schwören selbst professionelle Spieler immer noch auf die mechanische Tastatur. Und das ist im Grunde nicht verwunderlich, denn mechanische Switches bieten ein wesentlich besseres Feedback und vermeiden Vertipper beim Schreiben und Gaming. Allerdings existieren derzeit nur wenige Tastaturen, die kabellos sind und gleichzeitig aufs Gaming konzipiert wurden. Daher wirst Du in diesem Punkt auf praktische Features wie programmierbare Tasten, Profile, Makros vieles mehr verzichten müssen.

Gute kabellose Keyboards bieten unter anderem die Hersteller CORSAIR und Logitech® an.

CORSAIR K83

 

Die K83 von CORSAIR ist nicht wie für den Hersteller üblich aufs Gaming ausgelegt, sondern für den Entertainment-Bereich. Dementsprechend fehlen dem Keyboard nützliche Features wie eine RGB-Beleuchtung sowie dedizierte Profil- und G-Tasten. Dafür wartet die Tastatur mit einem kleinen Joystick und einem großzügigen Touchpad auf, mit denen Multimedia-Inhalte einfach gesteuert werden. Ebenfalls positiv zu bewerten ist, dass dank iCUE-Software die Empfindlichkeit des Touchpads kalibriert werden kann und selbst Tasten lassen sich mit Makros belegen. Angebunden wird die K83 entweder über Bluetooth, 2,4-GHz-USB-Empfänger oder ganz traditionell via Kabel. Der integrierte Akku weist eine Lebensdauer von bis zu 40 Stunden auf, wenn die Hintergrundbeleuchtung der Switches deaktiviert ist. Bei Aktivierung und je nach Helligkeitsstärke sinkt die Ladekapazität auf 8 Stunden, sodass sich eine Reduzierung der Helligkeit auf die unterste Stufe empfiehlt. Mit dieser erreichst Du zumindest eine Nutzungsdauer von bis zu 18 Stunden. Die K83 präsentiert sich dank zusätzlicher Features wie Anti-Ghosting, dem Joystick sowie dem Touchpad als gute Allrounder-Tastatur für Schreibtätigkeiten, Gaming und Multimedia-Anwendungen.

Logitech® K350

 

Die K350 von Logitech® bietet sich vor allem für Vielschreiber an. Denn durch das ergonomische Design sowie die große Handballenauflage werden Ermüdungserscheinungen der Hände entgegengewirkt. Darüber hinaus verfügt die Tastatur über zusätzliche Multimedia-Tasten zur einfachen Steuerung von Filmen und anderen Medieninhalten. Dank der Logitech®-SetPoint-Software kannst Du die Funktionstasten mit beliebigen Aufgaben ausstatten, sodass sich das Keyboard durchaus sehr gut für RPG- und MOBA-Spiele eignet.

Sollte unsere kleine Auswahl nicht Deinen Anforderungen entsprechen, findest Du in unserem Sortiment weitere kabellose Tastaturen mit unterschiedlichen Features.

Headsets

Das Headset ist für eingefleischte Gamerinnen und Gamer unverzichtbar. Erfolgt doch die Kommunikation im Team oftmals via Voice-Chat. Gerade im Bereich der Online-Multiplayer gehört ein Headset zur Grundausstattung. Für den Gebrauch im Wohnzimmer ist natürlich auch in diesem Fall eine kabellose Variante zu bevorzugen. Bekannte Marken wie CORSAIR, HyperX und Logitech® versorgen Dich mit sehr guten Produkten, die Dir einen erstklassigen Sound und eine klare Stimmübertragung sichern.

CORSAIR VOID RGB Elite

 

Mit dem VOID RGB Elite von CORSAIR genießt Du einen atemberaubenden 7.1-Surround-Sound in einem Frequenzbereich von 20 bis 30.000 Hz. Die Lautstärke sowie das Mikrofon lassen sich spielend leicht über die am Kopfhörer angebrachten Tasten regulieren. Für eine klare Kommunikation sorgt wiederum das omnidrektionale Mikrofon, das sich durch Hochklappen schnell stumm schaltet. Die Kopfhörer selbst wurden Ohr-umschließend konzipiert, sodass Du Dich in Gänze auf das Spiel konzentrierst und nicht von störenden Außengeräuschen abgelenkt wirst. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch eine dezente RGB-Beleuchtung an den Kopfhöreraußenseiten.

Logitech® G933 Artemis Spectrum

 

Das G933 Artemis Spectrum erscheint durch die stylische RGB-Beleuchtung optisch als Gaming-Headsets. Als solches besitzt es die typischen Over-Ear-Kopfhörer, die Dir einen 7.1-Surround-Sound im Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz verschaffen. Das Mikrofon verfügt über eine Empfindlichkeit von 107 dB und sorgt für eine klare Stimmübertragung. Angebunden wird das Headset entweder über Kabel oder 2,40-GHz-Funkverbindung. Der integrierte Akku liefert Dir 12 Stunden pures Gaming-Vergnügen bei abgeschalteter Beleuchtung. Bei Aktivierung der RGB-Leisten reduziert sich die Ladekapazität auf kurze 8 Stunden.

HyperX Cloud Fight S

 

 

Das Cloud Fight S von HyperX ist schlicht gehalten und verzichtet auf jegliche RGB-Beleuchtung. Und das zahlt sich bei einem kabellosen Headset richtig aus. Denn mit einer Akkulaufzeit von bis zu 30 Stunden sind Marathon-Sessions kein Problem. Die Kopfhörer sind mit dem typischen Over-Ear-Design ausgestattet und bedienen ein Frequenzbereich von 10 bis 20.000 Hz. Dank einer integrierten Lautstärkeregulierung findest Du die perfekte Balance zwischen Game- und Voice-Chat. Das Mikrofon selbst ist abnehmbar und verfügt über eine LED-Stummschaltanzeige, sodass Du mit einem Blick erkennst, ob das Mikrofon aktiviert oder deaktiviert ist. Geladen wird das Gaming-Headset von HyperX entweder via USB-Kabel oder drahtlos mithilfe einer Qi-Ladestation. Die Anbindung zum PC oder einer PS4 erfolgt mittels Funk und bietet Dir eine Reichweite von bis zu 20 Metern. Mit diesem Gesamtpaket bist Du für ausgiebiges Gaming bestens gerüstet.

Sollte Dir keines unserer hier vorgestellten Headsets gefallen, findest Du bestimmt in unserem umfangreichen Sortiment ein Produkt, das Deinen Ansprüchen entspricht.

Der Wohnzimmer-PC – Spielerei oder praktisches Gadget?

Für den ein oder anderen User mag ein Wohnzimmer-PC reine Spielerei sein. Allerdings bietet dieser eine Vielzahl an praktischen Vorteilen. Durch den mühelosen Zugang zum Internet gehören schnelle Recherchen auf klobigen Rechnern der Vergangenheit an. Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon oder Sky kannst Du mit einem Wohnzimmer-PC problemlos nutzen, ohne dass Du auf die voreingestellten Apps Deines Smart-TVs oder anderer Abspielgeräte angewiesen bist. Und selbst Homeoffice-Tätigkeiten lassen sich mit den kleinen stylischen Rechnern entspannt von der Couch aus erledigen.

In puncto Optik warten die smarten Geräte mit kompakten Maßen und oftmals einem sehr schlichten Design auf, das sich in jeden Einrichtungsstil nahtlos einfügt. Gamerinnen und Gamer profitieren ebenfalls von den überschaubaren Dimensionen eines Wohnzimmer-PCs. Denn im Gegensatz zu großen Gaming-Rechnern lässt sich dieser leicht zur nächsten LAN-Party transportieren. Einbußen im Gameplay müssen heutzutage nicht mehr hingenommen werden. Zwar existieren nicht sehr viele kompakte Grafikkarten auf dem Markt, aber die Suche ist nicht vergebens. Und selbst neueste Modelle wie die RX 6700XT werden im 2-Slot-Format hergestellt, sodass Du auf aktuelle AAA-Titel nicht verzichten musst.

Damit präsentiert sich der Wohnzimmer-PC als wahrer Allrounder, der nicht nur Homeoffice-Anwendungen, Streaming-Dienste, Internet und Gaming, sondern mit entsprechend guter Konfiguration sogar Bild- und Videobearbeitungen sowie Renderings unterstützt. Daher unser Fazit: Ein Wohnzimmer-PC ist ein praktisches Gadget und keine Spielerei.

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