Nein, so richtig rund läuft es mit dem Windows-10-Update 1903 nicht wirklich. Diverse Kinderkrankheiten und Probleme machten die Runde und zwangen Microsoft zu einer Verschiebung. Nun wird es aber trotzdem ernst und ein Zwangsupdate steht bevor.

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Die meisten, die noch auf die Windows-10-Version 1803/Redstone 4 zurückgreifen, dürften die Meldung bereits gelesen haben. In dieser Mitteilung von Microsoft heißt es, dass der Support für diese Version am 12. November eingestellt werden wird. Ab diesem Zeitpunkt wird es dann keine Updates mehr für das Betriebssystem geben, wenn 1803 dennoch weiter genutzt wird. Der Hinweis macht schon seit Juli die Runde und Microsoft bereitete Nutzer und Systeme nach und nach auf das Update vor. Nun weist das Unternehmen die Anwender explizit darauf hin, dass alle Geräte mit Windows 10 auf den neuesten Stand gebracht werden sollen.

Sobald der Support also abgelaufen ist, wird der Nutzer laut Computerbase mit der Version 1903 mit einem Zwangsupdate vorliebnehmen müssen. Das dürfte nicht jedem schmecken, da in den vergangenen Wochen vermehrt über Probleme berichtet wurde, die das Update verursachte. So führte ein Sicherheitsupdate etwa zu diversen Fehlern im Startmenü und auch Cortana sorgte in der nahen Vergangenheit für einiges Kopfzerbrechen.

Wer sich diesen und möglichen weiteren Problemen nicht stellen will, kann aber noch auf eine Zwischenlösung zurückgreifen. Demnach ist es möglich erst einmal die Version 1809 zu nutzen. Der Support endet hierbei nämlich erst am 12. Mai 2020. Damit kann das Zwangsupdate noch ein wenig hinausgezögert werden, in der Hoffnung, dass es Microsoft gelingt, zeitnah die Probleme und Kinderkrankheiten von 1903 auszumerzen. Zumindest aber sollte bis dahin eine deutlich stabilere Version zur Verfügung stehen.

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