Die Rheinische Post berichtet, dass ihr eine E-Mail aus dem internen Management von Vodafone zugespielt wurde. Darin geht es um einen Kurswechsel des Unternehmens. Wir hatten in den letzten Wochen öfter über die neuen ambitionierten Pläne von Vodafone bezüglich des Glasfaserausbaus berichtet. Die scheinen sich nun erledigt zu haben. Mehr dazu:

Vodafone hatte im letzten Jahr angekündigt, ins Glasfasernetz investieren zu wollen. Trotzdem ging das Unternehmen letzten Monat einen Deal mit der Telekom ein. Der Hintergrund ist, dass die Telekom Probleme hat, ihre Glasfasernetzverträge an die Kunden zu bringen. Deshalb soll Vodafone nun das Glasfasernetz der Telekom mit nutzen. Zudem verkündete der Geschäftsführer von Vodafone Deutschland, Hannes Ametsreiter, im November 2020, dass Vodafone mehr Glasfaser ins Netz ziehen und die Upload- sowie Downloadgeschwindigkeit deutlich verbessern will.

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Es wird nicht explizit gesagt, dass dieser Deal den Kurswechsel von Vodafone verursacht hat. Doch neuerdings will Vodafone nur noch „äußerst selektiv“ Wohngebiete anschließen. Für die 23.000 Unternehmen und 150.000 Haushalte, mit denen bereits Verträge bestehen, ändert sich nichts. Danach gibt es aber erst einmal keine größeren Pläne. Wir finden diese Entwicklung sehr schade und hoffen, dass die Kooperation mit der Telekom den Internetausbau nicht bremst. Da in letzter Zeit mehrere Satelliteninternet-Projekte starteten und viel ausgebaut wird, sieht es noch vielversprechend aus. Was denkt Ihr?

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