EA Games hatte noch nie den besten Stand unter Gamern und wurde seit dem Erhalt der „Star Wars“-Lizenz nur noch schlimmer. Da könnte eine angebliche neue Streichung eines „Star Wars“-Spiels weiter Öl ins Feuer gießen.

Mindfactory
Publisher EA ist bekannt dafür, dass sie Studios aufkaufen, dann Spiele streichen und nicht selten besagte Studios dann komplett schließen. Es dürfte kaum ein Unternehmen geben, dass eine längere Abschussliste hat als EA. Erst vor kurzem wurde etwa Ghost Games mehr oder minder aufgelöst, um nun intern als EA Gotheburg weiterzulaufen. Damit verlor das Studio auch seine Arbeit an der Marke „Need For Speed“, welche nun bei Critierion liegt. Viel schlimmer sieht es aber mit „Star Wars“-Spielen aus. Nachdem weder der erste noch der zweite Teil von „Battlefront“ auf viel Gegenliebe stießen, wurden zudem auch mehrere (Singleplayer-)Projekte gestrichen. So werden wir wohl nie erfahren, was die Projekte „Ragtag“ oder „Orca“ hätten sein können. Dazu gesellt sich nun aber angeblich noch ein dritter Titel, der nie das Licht der Welt erblicken wird.

Laut Kotaku Reporter Jason Schreier (der schon die Missstände bei Bioware und „Anthem“ aufdeckte), wurde ein weiteres „Star Wars“-Projekt namens „Viking“ von EA Games gestrichen. Dabei soll es sich, mal wieder, um ein Singleplayertitel handeln, der als Spin-Off zu „Battlefront 2“ beschrieben wird. Der Fokus lag dabei auf einer starken Geschichte sowie einer glaubhaften Open-World. Angeblich wollte EA das Spiel mit dem Release der neuen Konsolen fertig haben, um einen Launchtitel anbieten zu können. Nachdem aber klar war, dass das Ziel nicht zu erreichen ist, entschied sich der Publisher, das Projekt komplett einzustampfen. Ein weiterer Grund für die Streichung war aber auch die problematische Zusammenarbeit zwischen den Studios Studio EA Vancouver und Criterion in England. Die Kommunikation war demnach äußerst schwer und Absprachen konnten kaum getroffen werden. Zudem soll Criterions Vision viel zu ambitioniert gewesen sein, um ein realistisches Zeitfenster einhalten zu können.

Dieses Zeitfenster war tatsächlich sehr knapp angesetzt. So wird berichtet, dass das Studio gerade einmal 1,5 Jahre Zeit für das Projekt bekommen hat. Da kann schon fast von einem kleinen Wunder gesprochen werden, dass „Fall Order“ überhaupt erst erschienen ist.

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