Intel® macht sich scheinbar einige Sorgen um die eigenen Produkte und will im Vergleich zur Konkurrenz nicht ganz so schlecht dastehen. Darum zog man das Embargo Core™ i9-10980XE vor, um nicht direkt gegen AMDs Threadripper™ 3000 antreten zu müssen. 

MF
Schon im Vorfeld war es wohl für viele klar, dass der Threadripper 3000 seiner Konkurrenz viel voraus hat. Intel® hatte einfach nicht genug im Ärmel, um gegen die größere Anzahl an Kernen von AMD antreten zu können. Da verwundert es kaum, dass offenbar versucht wurde, mit Preissenkungen dagegen anzukommen. Nachdem aber nun der Threadripper 3000 auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht bzw. vorgestellt wurde, musste Intel® abermals reagieren. So wurde das Testembargo für den neuen Core i9-10980XE mehrere Stunden vorverlegt, womit der neue HEDT-Prozessor als offiziell veröffentlicht gilt. Durch diese „Veröffentlichung“ kam man dem Embargo des Threadrippers nun zuvor und konnte sich – zumindest bei den ersten Tests – dem Vergleich entziehen.

Als direkter Vergleich wurde daher der Ryzen 9 3950X herangezogen und selbst da sieht es nicht sonderlich rosig aus. Zwar ist der Prozessor von Intel® durchaus flotter unterwegs, doch laut ersten Ergebnissen von Golem handelt es sich dabei um einen minimalen Unterschied. Durchschnittlich betrachtet sollen die beiden Prozessoren sogar gleichauf liegen. Das Problem dabei für Intel® ist aber, dass der Chip von AMD ein ganzes Stückchen günstiger und damit wesentlich attraktiver für den Mainstreammarkt ist.

Golem ging bei den Vergleichen sogar noch ein paar Schritte zurück und zog die älteren 7980XE und 9980X heran. Die Testseite war auch in dem Fall nicht sonderlich begeistert, da die Architektur identisch und damit veraltet ist. Auch WCCFtech zieht ein ähnliches Fazit und kündigte bereits an, dass der Threadripper 3000 Intel® alt aussehen lassen wird.

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