Zu sagen, dass „Warcraft 3: Reforged“ einen desaströsen Start hingelegt hat, wäre wohl die Untertreibung des Jahres. Wo viele nachträgliche Verbesserungen erwartet hatten, war es aber lange still um das Projekt. Das soll sich nun ändern. 

MF
Für Blizzard läuft es seit geraumer Zeit nicht gut. Erst enttäuschte das Unternehmen mit seiner „Diablo: Immortal“ Ankündigung, später folgten schwerwiegende Entscheidungen in Verbindung mit den Hong Kong Protesten. Zu guter Letzt legte „Warcraft 3: Reforged“ das wohl schlimmste PR-Desaster der Firmengeschichte hin. Nein, Fans sind schon länger nicht mehr zufrieden mit dem, was die einstige Vorbildspieleschmiede da in letzter Zeit fabriziert. Gerade weil „Warcraft 3: Reforged“ eigentlich eine so sichere Nummer war und von Fans sehnsüchtig erwartet wurde, war die Enttäuschung nur noch größer, als Blizzard ein weiteres Mal scheiterte. Zugegeben, viele Titel erscheinen heutzutage in einem miserablen Zustand, aber die meisten schaffen eben auch die Kehrtwende und werden durch nachträgliche Patches und Updates richtig gut. 

Nicht so im Fall von „Warcraft 3: Reforged“. Statt groß angelegter Updates, gab es nur kleinere Verbesserungen, die aber nur wenig das Spielerlebnis verbesserten. Blizzard selbst schwieg zu dem Thema und kommunizierte über Monate nur bedingt mit der Community. Bis jetzt: In einem offiziellen Blogeintrag nahm das Unternehmen nun Stellung zu der Situation und entschuldigte sich für die mangelnde Kommunikation. Gleichzeitig versprach man, dass das Spiel nicht aufgegeben wurde und fleißig an weitreichenden Patches und wöchentlichen Updates gearbeitet wird. Vor allem das Balancing und die technischen Probleme sollen angegangen werden. Zudem werde man sich mit der Rangliste beschäftigen. Genaue Details zu den Verbesserungen und Erweiterungen verriet man aber nicht. Die Community soll aber auf jeden Fall die Augen offenhalten. 

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