Valve-Chef Gabe Newell hat sich erstmals direkt zu der Konkurrenz über den Epic Games Store geäußert. Ein Problem sehe dort nicht, dafür aber an anderer Stelle.

Konkurrenz belebt das Geschäft. So sieht es auch Gabe Newell, der sich in einem Interview mit Edge erstmals zum Epic Games Store äußerte. Dabei ging es vor allem um die Lage von Steam. Seit dem Frontalangriff von Epic Games, musste die Plattform einiges einstecken. Vor allem das Thema „Exclusives“ kommt dabei in den Sinn und hat Valve schon einige Spiele und damit auch Umsatz gekostet. Newell sieht darin aber kein wirkliches Problem, ganz im Gegenteil.

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Ein Konkurrenzkampf ist nun einmal vor allem am Anfang eine besonders hässliche Angelegenheit. Allerdings würden alle längerfristig davon profitieren. Es hält die Unternehmen auf lange Sicht ehrlich und auch die Rücksichtnahme würde dadurch am Ende gestärkt werden. So etwas kann aber nur geschehen, wenn man sich in den direkten Konkurrenzkampf begibt. Und hier sieht der Valve-Chef an anderer Stelle ein viel größeres Problem und zwar bei Apple. Das Unternehmen entziehe sich einem direkten Konkurrenzkampf, kocht ein eigenes Süppchen und verlangt dabei totale Kontrolle. Produkte bzw. Software müssen sich demnach enormen Auflagen beugen, um überhaupt aufgenommen zu werden. So etwas bedrohe auf längere Sicht den Markt und kann sich negativ auf den Konsum auswirken.

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