In einer neuen Anhörung wurden die CEOs von Amazon, Apple, Facebook und Google von der amerikanischen Regierung angehört. Es ging um die Marktmacht der Konzerne und ihre monopolistische Stellung.

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Nach einer fünfstündigen Sitzung war es vorbei. Das Ziel dieser Anhörung war zweierlei. Die Demokraten haben vor, die Marktmacht von den Großkonzernen einzuschätzen und Schritte gegen deren Monopol vorzunehmen. Ihre Fragen richteten sich vor allem gegen die Datenschutzrichtlinien der Konzerne. Die Republikaner andererseits sind diesem Vorgehen auch nicht ganz abgeneigt, da sie so politische Gegner schwächen könnten. Ihre Fragen stellten sich gegen die politische Motivation der Tech-Konzerne, die sie als zu liberal wahrnehmen. Für den Vorsitzenden des Unterausschusses für Wettbewerb und Wirtschaftsrecht, David Cicilline, war das Fazit klar. Die befragten Unternehmen besäßen eine Monopolstellung und müssten zerschlagen oder stärker reguliert werden.

Vor allem Facebook und Amazon standen im Kreuzfeuer. Jeff Besoz musste sich Fragen stellen, bei denen es um den möglichen Missbrauch von Daten über Drittanbieter ging. Hier konnte er nicht garantieren, dass Amazon die gesetzlichen Richtlinien einhält. Facebook wurde wegen der Akquise von Instagram angegriffen, denn es wird Facebook vorgeworfen, damit nur einen Konkurrenten ausgeschaltet zu haben. Zuckerberg widersprach dem nicht und verwies lediglich auf die Zustimmung der Handelskammer.

Wie es nun weiter gehen soll, ist noch unklar. Die amerikanische Politik hat auf jeden Fall gerade genug Probleme. Was ist Eure Meinung zu der Diskussion?

 

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