Der Ausbau des 5G-Netzes ist schon eine schwierige Angelegenheit. Wo es den einen nicht schnell genug geht, würden andere den Ausbau am liebsten komplett kippen. So wie nun im Fall des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Hamburg.

MF
Es ist nicht unbedingt neu, dass sich viele Bürger von dem Ausbau eines Mobilfunknetzes bedroht fühlen. Das war schon bei 3G so, ging über 4G und wird nun auch bei 5G so weitergeführt. Hauptargument dabei ist vor allem die Gesundheits- und Umweltverträglichkeit. Viele sehen darin ein Problem bzw. eine Gefahr, die bisher nicht vollständig abzuschätzen ist. Das ist natürlich nicht nur Bürgern, sondern auch Gruppierungen wie dem BUND Hamburg ein Dorn im Auge. Hamburg hat dabei eine spezielle Rolle inne. So ist die Stadt eine 5G-Modellregion, welche sogar eine besondere Förderung für den Ausbau erhält. Das will der BUND nun einstampfen lassen.

Wie erwähnt sind es dabei auch wieder die Gesundheitsbedenken, die laut BUND erst einmal vollständig geklärt werden müssen, bevor mit dem Ausbau fortgefahren wird. Solange dies nicht geschehen ist, sei der Ausbau nichts weiter als ein „Feldversuch an Mensch und Umwelt“ und müsse daher von der Regierung gestoppt werden. Dabei sei es vor allem der entstehende Elektrosmog, der den Menschen laut BUND zu stark belasten würde. Die Vereinigung war auch schon recht fleißig. So wird berichtet (via PCGamesHardware), dass bereits über 6.000 Unterschriften gesammelt wurden.

Ob es wirklich helfen wird, ist allerdings mehr als fraglich. Viele Städte und Unternehmen, wie die Telekom und Vodafone bieten 5G bereits an. Solange also kein 100%-iger Nachweis einer Gesundheitsschädigung kommt, wird der Ausbau weiter voranschreiten.

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