Man kann so viel über Microtransactions und allgemein In-Game-Shops meckern wie man will, dem Erfolg tut es keinen Abbruch. Davon kann Publisher und Entwickler Ubisoft ein Lied singen und freut sich über ordentlich Umsatz. 

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 „Rainbow Six Siege“ mausert sich immer mehr zu einer kleinen Goldgrube für Ubisoft. Nach dem doch eher mäßigen Start schaffte das Spiel noch einmal die Kehrtwende und darf sich nicht nur mittlerweile zu einem der größten eSports-Titel zählen, sondern spült auch ordentlich Geld in die Kassen. Allgemein freut sich das Unternehmen über ordentliche Umsätze durch digitale Verkäufe. So konnte man im letzten Fiskaljahr die Umsätze noch einmal um neun Prozent steigern. Damit nahm Ubisoft über 702,4 Millionen Dollar durch diese Shops ein. Ein großer Gewinner dabei war eben der Titel „Rainbow Six Siege“, der sich um 26 Prozent steigern konnte. 

Das ist aber immer noch kein Vergleich zur „Assassins Creed“-Reihe. So konnte „Odyssey“ heftige 170% mehr digital erwirtschaften als noch der Vorgänger „Origins“. Ubisoft kann mit diesen Zahlen also noch einmal durchatmen. So konnte das Unternehmen den Flop „Ghost Recon: Breakpoint“ mit diesen Umsätzen kompensieren. Natürlich wird auch dieser Publisher oft genug für seine Monetarisierung kritisiert und angegriffen. All die Kritik bringt aber herzlich wenig, wenn die Spieler in der Masse trotzdem noch bereit sind Millionen Euro in In-Game-Shops auszugeben. Ubisoft wird also nicht so schnell etwas an dem System ändern. 

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