Nicht mehr lange, dann dürfen wir uns wieder über einen neuen Auftritt von Geralt von Riva freuen. Dabei hat Schauspieler Henry Cavill die Ehre, den Hexer in der Serie von Netflix zu verkörpern. Auch Fans der Videospielreihe sollen mit der Serie nicht zu kurz kommen. 

Mindfactory
Schon im Vorfeld wurde angekündigt, dass die Serie „The Witcher“ von Netflix nicht auf den Spielen von CD Projekt Red basieren, sondern sich strikt an den Romanen von Autor Andrzej Sapkowski orientieren wird. Fans der Wilden Jagd könnten also ein wenig enttäuscht werden. Der Spieleentwickler nahm sich nämlich ein paar Freiheiten heraus und erzählte eher eine eigene Geschichte. Die Bücher dienten da eher als Grundlage, denn als wirkliche Marschrichtung. Dennoch werden die Spiele wohl einigen Einfluss auf die Serie haben. Das verwundert auch weniger, da die meisten wohl erst über die Spiele mit Geralt in Kontakt kamen und genau an diesen „Gaming-Geralt“ will sich Hauptdarsteller Henry Cavill nun orientiert haben, wie er in einem Interview mit IGN verriet.

Ausgangslage war dabei Geralts Figur bzw. dessen Verhalten in Buch und Videospiel. So hat der Hexer laut Cavill nie wirklich eine blumige Ausdrucksweise. Daher verwarf er auch seinen ersten Ansatz mit einem reinen britischen Akzent zu sprechen. Für die richtige Stimme, orientierte er sich stark an Synchronsprecher Doug Cockle (welcher Geralt in den Spielen „verkörperte“). Demnach verbrachte er viel Zeit mit der Gaming-Reihe (er bezeichnet sich gern als großen Fan) und nahm Cockles eher ruppigen Erzählstil auf. Allerdings versuchte er auch seine eigene Note mit einfließen zu lassen. So spricht Cockle eher amerikanisch. Cavill geht da den Zwischenweg und vereint seinen eigenen Akzent mit dem ruppigen Stil/Ton von Cockle. Laut Cavill ist so seine Stimme deutlich tiefer und fester geworden.

Ob Cavill überzeugen kann, wissen wir spätestens am 20. Dezember, wenn „The Witcher“ auf Netflix erscheinen wird.

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