Letzte Woche veröffentlichte Steam seinen Jahresrückblick für 2020. Wie erwartet verzeichnete die Gaming-Plattform ein rasantes Wachstum. Wir fassen hier kurz die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.

MF
Im letzten Jahr wurden im Vergleich zum Vorjahr 13 Prozent mehr Computer verkauft. Dieses Wachstum und die globale Situation haben zu einem Boom auf Steam geführt. Die Plattform verzeichnete erst vor kurzem einen neuen Rekord, als am Wochenende nach Silvester über 25 Millionen Nutzer gleichzeitig online waren. Die neuen veröffentlichten Zahlen geben aber noch mehr interessante Einblicke. So hatte die Plattform 2020 durchschnittlich 120 Millionen aktive monatliche Spieler und 62,6 Millionen aktive tägliche Spieler. Das resultierte in 50,7 Prozent mehr Spielstunden und 21,4 Prozent mehr Spielekäufen im Vergleich zu 2019. 2,6 Millionen neue Käufer kamen dazu. Insgesamt wurden 31,3 Milliarden Stunden auf der Plattform gespielt. Das entspricht 3.573.059 Jahren!

Steam sprach ausführlich über seine Aktionen und Events. Diese scheinen sich besonders ausgezahlt zu haben. Die größten Rabattaktionen sollen neue Rekorde gebrochen haben. Die Anzahl von Spielen, die über 100.000 US-Dollar eingenommen hatten, stieg dabei um 36 Prozent. Hier legt Steam ein besonderes Augenmerk auf das erweiterte Demo-Angebot. Das erlaubt Spielern, Games auszuprobieren und später zu kaufen. Der Plattformanbieter ging außerdem im Detail auf Steam-Punkte, Abos, die Community, VR und weitere interessanten Fakten ein. Der Jahresrückblick endete mit einem Blick hinter die Kulissen und einer Vorschau für 2021. Besonders interessant: Steam kündigte einen besseren Linux-Support an. Auf alles können wir in diesem kurzen Blogbeitrag leider nicht genauer eingehen, daher schaut euch den Jahresrückblick ruhig selbst einmal an.

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