Auch wenn AMD mit dem Launch der neuen Ryzen™ 3000er-Reihe quasi alles richtig gemacht hat und ordentlich durchstarten konnte, lief nicht alles so perfekt, wie es sein sollte. Das größte Sorgenkind dabei sind Probleme mit dem Boost-Takt. Möglicherweise aber nicht mehr lange.

Erst kam die große Freude, doch dann schlich sich nach und nach ein wenig Ernüchterung mit unter. Die Rede ist hier von den neuen Ryzen™-Modellen von AMD. Grundsätzlich machen die Prozessoren bei diversen Testseiten und bei den Käufern eine durchaus gute Figur, allerdings hat das allgemein positive Bild ein paar Kratzer erhalten. Ausschlaggebend ist hierbei der Boost-Takt der 3000er-Reihe. Dieser scheint bei vielen nicht das an Leistung zu schaffen, was AMD im Vorfeld groß versprochen hat. Laut einer Umfrage von der8auer (via PCGamesHardware) kommt „Matisse“ dabei zwar recht nah an den angegebenen Single-Core-Boost heran, aber knapp daneben ist eben auch vorbei.

Allgemein scheinen nur wenige Nutzer den vollen Boost auch wirklich erreicht zu haben. Die Kritik an den neuen Ryzen™-Prozessoren und vor allem an AMD wurde dementsprechend immer lauter. So laut, dass sich AMD nun zu den Umständen geäußert und eine offizielle Stellungnahme zu dem Problem veröffentlicht hat. Demnach hat sich das Unternehmen dem Feedback angenommen und die Situation analysiert. Dabei ist AMD zu dem Schluss gekommen, dass das Problem bei der Firmware liegt. Deshalb wird gerade ein BIOS-Update für die Mainboard-Partner vorbereitet, welches die Boost-Performance deutlich optimieren soll.

Das Update soll laut eigenen Aussagen bereits am 10. September bereitstehen. Ob das Update wirklich viel bringen wird, bleibt aber erst einmal abzuwarten und auf vielen Seiten steht man dem auch eher skeptisch gegenüber. So wird vermutet, dass sich eher das Marketing hinsichtlich der herausgegebenen Werte für die neuen Ryzen™-Modelle deutlich übernommen hat und es im Grunde nicht viel zu verbessern gibt. Nach dem Release des Updates wissen wir dann mehr.

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