Die „Rainbow Six“ – Reihe hat eine wilde Achterbahnfahrt hinter sich. Allein der aktuellste Titel „Siege“ musste am Anfang viel negatives Feedback ertragen, bevor er wie ein Phönix aus der Asche emporstieg und bis heute eine der aktivsten Online-Communities vorzeigen konnte. Doch was macht eigentlich der Singleplayer der Reihe?

Die etwas älteren Gamer unter Euch kennen „Rainbow Six“ wahrscheinlich noch als intensiven Taktik-Shooter, den man bevorzugt alleine spielte. Mit „Siege“ machte Ubisoft aber eine 180 Grad-Drehung und brachte einen reinen Multiplayertitel bzw. ein „Game as A Service“-Spiel heraus. Und auch wenn das Spiel mittlerweile ein kleiner Liebling der eSport-Szene ist, stellt sich die Frage, wann es endlich mal wieder einen Singleplayertitel der Reihe gibt. Genau diese Frage beantwortete nun Rainbow-Six-Brand-Director Alexandre Remy in einem Interview mit Daily Star. Solospieler müssen jetzt ganz stark bleiben. Laut Remy ist die „Rainbow Six Solo-Erfahrung tot.“ Man sollte sich lieber von der Idee einer Solokampagne verabschieden, da sämtliche Ressourcen in die kompetitive Mulitplayer-Erfahrung gesteckt werden.

„Siege“ habe demnach eine solche Größe erreicht, dass der Support, das Patching und Balancing einfach zu viel Zeit fressen. Vor allem, da man stets ein hohes Level an Qualität abliefern möchte. Diese Qualität könnte man im Moment nicht für eine Solokampagne bieten, weswegen man die Idee beerdigt hat.

„Rainbow Six Siege“ ist erhältlich für PS4, XBox One und PC und wird höchstwahrscheinlich auch auf den Next-Gen-Konsolen verfügbar sein.

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