Die derzeitige Corona-Situation, verbunden mit dem empfohlenen Social-Distancing wirken sich natürlich auch auf die Nutzung des Internets aus. Um einer Überlastung zuvorzukommen, will nun auch Sony seinen Part leisten.

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Da werden wir schon einmal alle „gezwungen“ zu Hause zu bleiben und uns mit dem Internet zu begnügen und schon ist das offenbar wieder eine schlechte Idee. Vielerorts macht man sich Sorgen um eine mögliche Überlastung oder sogar Ausfälle des Netzes. Zwar gibt es auch genügend Gegenstimmen, die versuchen die Nutzer zu beruhigen, dennoch ziehen bereits zahlreiche Unternehmen die Notbremse. Streaminganbieter wie Netflix gaben schon an, dass die Bildqualität der Filme und Serien sinken wird, da die Bitrate reguliert wird. Youtube will ähnliche Schritte einleiten und wird ebenfalls vor allem die Bildqualität und den damit verbundenen Datenverbrauch im Blick behalten.

Bei all den Einschränkungen verweisen manche auf die Gamer, die mit ihren Spielen angeblich die meisten Daten „verschwenden“. Zwar gibt es auch hier zahlreiche Datensätze, die zeigen, dass Gaming nur ein Bruchteil der vermeintlichen Datenmenge verbraucht, dennoch will man auch hier nachbessern. Vorreiter in dem Fall ist Sony. So gab CEO Jim Ryan an, dass vor allem die Downloadgeschwindigkeiten im PSN sinken werden. Downloads starten später oder verzögern sich. Allerdings gab Ryan auch an, dass der reine Multiplayer nicht davon betroffen sei und weiterhin „robust“ laufen soll.

Wann und wie genau die Änderungen eintreten, ist nicht bekannt. Wer also noch ein Spiel auf seiner Konsole haben will, sollte wohl lieber jetzt schon mit dem Download beginnen.

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