Ein PC für Einsteiger muss nicht die neueste und beste Hardware besitzen. Ganz im Gegenteil lässt sich bereits für ein recht kleines Budget ein ordentlicher Office-PC oder Gaming-PC zusammenstellen, der sich perfekt für Anfänger im Computer-Segment eignet. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche Komponenten für den Start in die Welt der Technik ausreichen und welche Möglichkeiten Ihnen diese bietet.

Inhalt:

Ein PC für Einsteiger bietet die perfekte Basis, um erste Erfahrungen mit Computern zu entwickeln und ist daher sowohl für Jung als auch Alt geeignet. Durch seine technische Ausstattung dient er jedoch auch als perfekter Office-PC, mit dem Sie Internet-Recherchen anstellen, Ihren E-Mail-Verkehr koordinieren oder Word- und Excel-Dokumente erstellen.

Dabei zeichnet sich der Einsteiger-PC vor allem durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Dieses wird in erster Linie durch Hardware-Komponenten erreicht, die bereits zu den älteren Modellen gehören, aber dennoch eine grundsolide Leistung abliefern. Überdimensionierte Prozessoren oder Grafikkarten, die Sie in der Leistungsstufe gar nicht benötigen, wird ein Einsteiger-PC nicht vorweisen.

Allerdings sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass ein PC für Anfänger nicht jede Aufgabe bewerkstelligen kann. Daher sollten Sie wissen, welche Anwendungen und Arbeiten Sie mit Ihrem PC erledigen möchten.

Damit Sie den idealen PC für Ihren Einstieg in die Welt der Computer finden, erläutern wir in den folgenden Kapiteln die wichtigsten Fakten rundum die Thematik PC für Anfänger. Zusätzlich stellen wir Ihnen zwei PC-Konfigurationen vor, die ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis vorweisen und zu den Einsteiger-PCs zählen. Auch für Fans der Mobilität haben wir Laptops zu bieten, die sich für Office-Anwendungen oder Gaming auf Einsteiger-Niveau bestens eignen.

Welche Performance ist mit einem Einsteiger-PC realistisch?

Ein Einsteiger-PC dient in erster Linie dazu, Basis-Aufgaben flüssig zu bewerkstelligen. Zu diesen zählen unter anderem Office-Anwendungen, Internet-Surfen, Video-Chats sowie weitere einfache Aufgaben, für die keine leistungsstarke Hardware erforderlich ist.

Das bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass Sie mit einem Anfänger- bzw. Office-PC keine Videobearbeitungen oder gar 3D-Grafiken erstellen können. Auch im Bereich des Gamings werden Sie mit einem reinen Office-PC wenig glücklich.

Denn dieser weist in der Regel eine viel zu schwache Grafikkarte auf, um auch nur halbwegs aktuelle Games in Full HD flüssig wiedergeben zu können.

Sollte jedoch Ihr Hauptaugenmerk auf einem PC liegen, mit dem Sie Word-Dokumente und PowerPoint-Präsentationen erstellen, via Videokonferenz mit Ihren Kollegen chatten oder ressourcenarme Online-Games zocken, dann werden Ihre Anforderungen zu einem
guten Einstiegspreis erfüllt.

Diese Anwendungen meistert ein Einsteiger-PC:

  • Textverarbeitung
  • Tabellenkalkulation
  • multimediale Präsentationen
  • Internet
  • Streaming-Dienste
  • ressourcenarme Games
  • Videokonferenzen
  • einfaches Multitasking

Die Hardware für einen Einsteiger-PC

Einsteiger-PCs existieren nicht nur für verschiedene Bereiche, wie Office und Gaming, sondern auch als Komplettsystem. Diese bieten Ihnen den Vorteil, dass sie im Grunde bereits fertig eingerichtet sind und nur noch an das heimische Stromnetz angeschlossen werden müssen. Nach einer kurzen Konfiguration des Betriebssystems, durch welches Sie geführt werden, ist der PC betriebsbereit. Nachteil dieser Anfänger-PCs ist allerdings, dass sie zumeist keine optimale Zusammenstellung für Ihre Anforderungen bieten. Zudem lassen sie sich zum Teil nur schwer nachrüsten, weil das Mainboard veraltet ist.

Daher bietet es sich durchaus an, einen Einsteiger-PC selbst zusammenzustellen. Auf diese Weise erhalten Sie die Performance, die Sie wirklich benötigen. Bei einer guten Auswahl aller Komponenten lässt sich der PC zu einem späteren Zeitpunkt aufrüsten, sodass Sie bei gestiegenen Ansprüchen lediglich ausgewählte Komponenten austauschen.

Doch worauf gilt es in diesem Fall zu achten? Wir erläutern Ihnen, nach welchen Kriterien Sie Ihre Hardware am besten auswählen, um für zukünftige Upgrades vorbereitet zu sein. Hierbei werden wir im Folgenden zwischen dem Office- und Gaming-Bereich unterscheiden, da beide Anwendungsgebiete unterschiedliche Anforderungen an die Hardware stellen.

Das Mainboard

Das Mainboard ist sozusagen das Gehirn Ihres PCs und gehört zu den wichtigsten Komponenten. Mit diesem entscheidet sich, ob Sie zu einem späteren Zeitpunkt Upgrades vornehmen können oder nicht. Denn über die Hauptplatine wird die gesamte weitere Hardware angeschlossen. Grafikkarte, Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatten, aber auch Tastatur, Maus und weitere Peripheriegeräte werden über das Mainboard gesteuert.

Prinzipiell benötigen Sie für einen Einsteiger-PC, ob für Office oder Gaming, kein teures Modell. Allerdings sollten Sie auch nicht zu extrem alten Mainboards greifen. Denn diese sind aufgrund des verbauten Chipsatzes und der älteren Steckplatz-Generationen nur bedingt zukunftstauglich und dementsprechend eher eine schlechte Wahl.

Glücklicherweise existieren jedoch zahlreiche Modelle, die unseren Anforderungen – möglichst viele Steckplätze und Anschlüsse anzubieten sowie die Unterstützung von Upgrades – erfüllen.

Wichtige Fragen zu Mainboards:

Was ist ein Formfaktor?

Der Formfaktor gibt die Maße des Mainboards an und ist entscheidend dafür, ob die Hauptplatine in Ihr Gehäuse passt oder nicht. Der Standardfaktor ist ATX. Für kleine PC-Systeme bieten sich Mainboards mit dem Formfaktor mATX oder mITX an.

Welche Steckplätze benötige ich dringend?

Zu den wichtigsten Steckplätzen gehören die DDR4-Slots, SATA-Anschlüsse, PCIe-Steckplätze sowie USB-Slots für Ihre Peripherie.

Über die DDR4-Slots wird der Arbeitsspeicher angeschlossen. Von diesen sollte das Mainboard mindestens zwei besitzen, wobei vier Stück die Regel ist.

SATA-Anschlüsse dienen in erster Linie zur Anbindung von Festplattenspeicher wie SSDs und HDDs. Zumeist weisen Hauptplatinen mindestens vier von diesen auf.

Der PCIe-Steckplatz existiert in unterschiedlichen Varianten. Zumeist besitzen Mainboards PCIe-Steckplätze mit 16 Lanes sowie 4 Lanes oder einem. Dabei dient der PCIe x16 zur Kommunikation mit der Grafikkarte, während die weiteren PCIe-Anschlüsse beispielsweise für Soundkarten zur Verfügung stehen.

USB-Slots finden sich auf Mainboards in ausreichender Stückzahl und dienen zur Anbindung Ihrer Peripherie, wie beispielsweise Maus und Tastatur.

Wozu dient der Sockel des Mainboards?

Über den Sockel wird der Prozessor angeschlossen. Im Mainstream-Bereich haben sich die Sockel AM4 von AMD und LGA1151 von Intel® durchgesetzt. Mit den dazu passenden CPUs sind Sie in der Lage PC-Systeme vom Einsteiger-Bereich bis hin zum High-End-Segment zusammenzustellen.

Was ist M.2?

M.2 ist ebenfalls ein Steckplatz, der die Anbindung von schnellen SSD-Speichern erlaubt. Hierbei wird zwischen M.2 mit SATA und PCIe unterschieden. Zum Aufbau eines Einsteiger-PCs ist ein solcher Steckplatz nicht zwingend erforderlich. Allerdings bietet er sehr hohe Datenübertragungsraten, sodass er als optionales Feature für spätere Upgrades nicht zu vernachlässigen ist.

Unsere Mainboard-Empfehlungen von AMD für Einsteiger-PCs

Unsere Mainboard-Empfehlungen von Intel® für Einsteiger-PCs

Merke: Die Chipsätze B550 von AMD und Z390 von Intel® zählen nicht zu dem Einsteiger-Bereich, sind aber mittlerweile zu einem sehr guten Preis erhältlich. Mit diesen Mainboards erhalten Sie die Möglichkeit, Ihren Einsteiger-PC zu einem späteren Zeitpunkt in ein Top-Oberklasse-Modell zu verwandeln!

Der Prozessor

Der Prozessor ist das Herz eines Rechners und im Grunde an allen Rechenoperationen beteiligt. Er erkennt unter anderem Ein- und Ausgangssignale, verarbeitet diese und bestimmt, wann und wo etwas dargestellt wird. Für viele Anwendungen ist vor allem die Leistung der CPU entscheidend. Das gilt unter anderem für Programme, die keine großen grafischen Anforderungen stellen. Dazu zählen Word, Excel und weitere Office-Anwendungen.

Doch auch im Gaming ist die Performance der CPU nicht zu vernachlässigen. Denn der Prozessor bereitet beispielsweise das Leveldesign vor und leitet dieses weiter an die Grafikkarte. Das bedeutet wiederum, dass die neueste GPU Ihnen wenig hilft, wenn die CPU lahmt und den VRAM ausbremst.

Für einen Einsteiger-PC, der in erster Linie für Office-Anwendungen, Internet-Surfen und zum Abspielen von Videos gedacht ist, benötigen Sie keine High-End-CPU. Ein Prozessor aus dem Einstiegsbereich reicht hierfür vollkommen. Selbst für einen Großteil aktueller Games wird eine günstige CPU durchaus ausreichend sein.

Explizit für den Anfänger- bzw. Einsteiger-Bereich konzipierte CPUs finden Sie unter der Ryzen™-3-Serie von AMD und den Intel®-Core™-i3-Modellen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Prozessoren mindestens vier Kerne und eine hohe Taktfrequenz aufweisen. Zwei Kerne sind an sich ausreichend für Office-Anwendungen, doch werden Sie mit längeren Ladezeiten Ihres Browsers zu kämpfen haben, was schnell das Arbeiten verkompliziert. Wer es etwas zukunftssicherer mag, wählt eine CPU mit sechs Kernen.

Prozessor-Empfehlungen für Einsteiger-PCs

Die Grafikkarte

Die Grafikkarte ist für alle grafischen Berechnungen zuständig. Das beginnt bei der einfachen Darstellung der Browser-Oberfläche und endet bei anspruchsvollen Aufgaben wie der Wiedergabe von 3D-Grafiken, Animationen und Games.

Bei einem Einsteiger-PC im Office-Bereich ist nicht zwingend eine dedizierte Grafikkarte vonnöten. Hier würden bereits integrierte Grafikeinheiten im Prozessor ausreichen, um Textverarbeitungen, Internet-Surfen und Tabellenkalkulationen vorzunehmen. Allerdings geraten diese Grafikeinheiten schnell an ihre Grenzen, sodass es stets ratsam ist, auf eine separate GPU zurückzugreifen.

Für den Office-PC für Anfänger reicht hierbei eine alte Grafikkarte mit 2 GB VRAM durchaus aus. Mit dieser genießen Sie Videos in HD und können sogar ressourcenarme Games zocken. Wer einen Einstiegs-Gaming-PC zusammenstellen möchte, sollte schon auf eine aktuellere GPU mit mindestens 4 GB Videospeicher zurückgreifen.

Damit laufen Top-Titel der vergangenen Jahre zumindest in Full HD flüssig. Bei aktuellen AAA-Games werden Sie bei einer Full-HD-Auflösung jedoch die Detailstufen zugunsten eines ruckelfreien Gameplays zum Teil stark herunterschrauben müssen.

Grafikkarten-Empfehlungen für Einsteiger-PCs

Der Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher dient als flüchtiger Speicher, in dem alle Daten für die Weiterverarbeitung zwischengelagert werden. Dabei gilt: Je rechenintensiver die Anwendungen sind, umso mehr Speicherkapazität wird benötigt. Bei einem Einstiegs-PC im Office-Bereich belegen vor allem das Betriebssystem, Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogramme sowie der Internet-Browser den RAM. Damit diese und weitere Anwendungen aus Ihrem alltäglichen Leben
flüssig funktionieren, empfiehlt sich eine Speicherkapazität von 8 GB.

Die gleiche Menge benötigen Sie für einen Anfänger-Gaming-PC, bei welchem der Arbeitsspeicher zusätzlich durch die Games belastet wird. Mit 8 GB RAM erfüllen Sie in diesem Fall das Minimum. Besser sind 16 GB. Denn Spiele können den Arbeitsspeicher schnell auslasten, sodass es stets ratsam ist, etwas mehr Puffer zu besitzen.

Der Festplattenspeicher

Der Festplattenspeicher wird zur Ablage Ihrer Programme, des Betriebssystems sowie all Ihrer Daten verwendet. Damit Boot- und Ladezeiten so schnell wie möglich erfolgen, verwenden Sie eine SSD. Der Flashspeicher überzeugt durch sehr hohe Datenübertragungsraten und ist in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Die wohl gängigste Form ist die SSD in 2,5 Zoll, welche via SATA-3.0-Anschluss angebunden wird. Kleiner und schneller sind jedoch die M.2-SSDs, die mittlerweile auch über PCIe-3.0- bzw. PCIe-4.0-Schnittstelle verbunden werden. Diese bieten die derzeit höchsten Datenübertragungsraten und sind mittlerweile recht günstig erhältlich.

Bezüglich der benötigten Kapazität lässt sich nur schwer eine Aussage treffen. Denn diese orientiert sich hauptsächlich daran, wozu Sie Ihren PC verwenden. Für einen reinen Office-PC im Einstiegssegment reicht eine 250 GB große SSD vollkommen aus. Denn Office-Dateien nehmen nur wenig Kapazität in Anspruch.

Bei einem Gaming-PC für Anfänger sollten Sie zwei Festplatten installieren. Eine kleinere mit ebenfalls 250 GB für Betriebssystem sowie eine größere zur Speicherung von Programmen und Games. Hier empfehlen sich mindestens 500 GB. Denn selbst ältere Games verbrauchen bereits ca. 30 GB Speicher.

Festplatten-Empfehlungen für Einsteiger-PCs

Zwei Konfigurationen für Einsteiger und Gaming-Neulinge

Nach einer ausführlichen Betrachtung der wichtigsten Hardware-Komponenten möchten wir Ihnen zwei Konfigurationen für Einsteiger-PCs vorstellen. Dabei haben wir bei der Zusammenstellung zwischen den Anwendungsgebieten Office und Gaming unterschieden, um ein möglichst breites Spektrum im Anfängerbereich abzudecken. Beide PC-Beispiele erfüllen dabei drei wichtige Kriterien:

Unser Einstiegs-PC für Office-Anwendungen bietet Ihnen ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für knapp über 300 Euro erhalten Sie mit unserer Konfiguration einen PC, mit dem Sie Office-Programme schnell öffnen und selbst Multitasking-Aufgaben ohne lange Ladezeiten meistern. Dafür sorgt unter anderem die verbaute M.2-SSD, die via PCIe 3.0 angeschlossen ist und hohe Datenübertragungsraten sicherstellt. Davon profitieren Sie nicht nur bei Anwendungen und dem Internet-Surfen, sondern bereits beim Starten Ihres PCs. Denn die Bootzeit wird durch die SSD auf ein Minimum reduziert.

Durch die separate Grafikkarte genießen Sie nebenbei Filme in Full HD oder zocken das ein oder andere ressourcenarme Online-Game. Dank des ausgewählten Mainboards besitzen Sie die Möglichkeit, Ihren Office-PC zu einem späteren Zeitpunkt aufzurüsten. Denn die Hauptplatine ist auch mit leistungsstärkeren Prozessoren und Grafikkarten sowie höheren RAM-Kapazitäten kompatibel.

Der Clou an unserem Build ist, dass er dank des Mini-Towers kaum Platz einnimmt und sich perfekt in so gut wie jeden Arbeitsplatz einfügt. Für eine gute Kühlung sind bereits in dem Gehäuse Lüfter vorinstalliert, die sich via integrierter Lüftersteuerung leicht regeln lassen. Insgesamt erhalten Sie mit unserem Einsteiger-PC für Office-Anwendungen folglich ein kleines Kraftpaket, das die alltäglichen anfallenden Arbeiten im Nu meistert.

Komponente Office-Modell Preis* Gaming-Modell Preis*
Gehäuse LC-Power 2011MB Mini Tower 24,27 Euro Inter-Tech CXC2 mit
Sichtfenster
38,80 Euro
Mainboard ASRock
AB350M-HDV
54,79 Euro MSI B550M PRO-VDH WIFI 89,00 Euro
CPU AMD Ryzen™ 3 3100 4x 3,60GHz 94,00 Euro AMD Ryzen™ 3 3100 4x 3.60GHz 94,00 Euro
Grafikkarte 4 GB
PowerColor Radeon™ RX 550
Red Dragon
76,61 Euro 8 GB ASRock Radeon™
RX 570 Phantom Gaming D
149,00 Euro
RAM 8 GB G.Skill Aegis DDR4-3000 24,08 Euro 16 GB G.Skill
Aegis DDR4-3000
45,00 Euro
1. SSD 250 GB Kingston®
SA2000M8
31,10 Euro 240 GB CORSAIR
Force Series MP510 M.2 2280 PCIe 3.0 x4
44,59 Euro
2. SSD keine 500 GB Kingston®
SA2000M8
51,80 Euro
PSU 350 Watt LC-Power LC6350 Super
Silent
30,26 Euro 500 Watt be quiet!® Pure
Power 11
63,31 Euro
Gesamtpreis 335,11 Euro 575,50 Euro

*Stand 09/2020: Preise und Verfügbarkeiten können abweichen

Das Office-Modell

Unser Einstiegs-PC für Office-Anwendungen bietet Ihnen ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für knapp über 300 Euro erhalten Sie mit unserer Konfiguration einen PC, mit dem Sie Office-Programme schnell öffnen und selbst Multitasking-Aufgaben ohne lange Ladezeiten meistern. Dafür sorgt unter anderem die verbaute M.2-SSD, die via PCIe 3.0 angeschlossen ist und hohe Datenübertragungsraten sicherstellt. Davon profitieren Sie nicht nur bei Anwendungen und dem Internet-Surfen, sondern bereits beim Starten Ihres PCs. Denn die Bootzeit wird durch die SSD auf ein Minimum reduziert.

Durch die separate Grafikkarte genießen Sie nebenbei Filme in Full HD oder zocken das ein oder andere ressourcenarme Online-Game. Dank des ausgewählten Mainboards besitzen Sie die Möglichkeit, Ihren Office-PC zu einem späteren Zeitpunkt aufzurüsten. Denn die Hauptplatine ist auch mit leistungsstärkeren Prozessoren und Grafikkarten sowie höheren RAM-Kapazitäten kompatibel.

Der Clou an unserem Build ist, dass er dank des Mini-Towers kaum Platz einnimmt und sich perfekt in so gut wie jeden Arbeitsplatz einfügt. Für eine gute Kühlung sind bereits in dem Gehäuse Lüfter vorinstalliert, die sich via integrierter Lüftersteuerung leicht regeln lassen. Insgesamt erhalten Sie mit unserem Einsteiger-PC für Office-Anwendungen folglich ein kleines Kraftpaket, das die alltäglichen anfallenden Arbeiten im Nu meistert.

Das Gaming-Modell

Mit dem Gaming-Modell für Einsteiger zocken Sie nicht nur, sondern nehmen ebenfalls Tabellenkalkulationen, Textverarbeitungen oder andere Office-Aufgaben vor. Durch die leistungsstärkere Grafikkarte spielen Sie mit dem Anfänger-Gaming-PC Top-Titel der letzten Jahre in Full HD flüssig. Bei aktuellen AAA-Games müssen Sie jedoch die Grafikeinstellungen herunterschrauben. Unterstützt wird die Performance von einem 16 GB großen Arbeitsspeicher sowie ausreichend Speicherkapazität in Form von zwei M.2-PCIe-SSDs.

Ein absolutes Highlight in unserem Gaming-Build ist das erstklassige Mainboard, das nicht nur über Wi-Fi verfügt, sondern auch über den neuesten PCIe-4.0-Standard, mit dem Sie aktuellste Grafikkarten verbinden. Damit ist diese Konfiguration mehr als zukunftstauglich und bietet eine hervorragende Basis, um zu einem späteren Zeitpunkt von der Einsteiger- in die Oberklasse des Gamings zu wechseln.

Die Auslegung des Builds auf den Gaming-Bereich wird optisch durch ein stylisches Gehäuse mit Sichtfenster unterstrichen, das bereits über drei vorinstallierte Lüfter verfügt, die in Blau erstrahlen. Für knapp unter 600 Euro schnuppern Sie mit diesem Anfänger-Gaming-PC in die Welt des Gamings und erhalten zugleich die perfekte Grundlage zum Aufbau eines leistungsstarken Systems mit viel Potenzial. Denn wer später Bild- und Videobearbeitungen vornehmen möchte, kann diesen Build entsprechend aufrüsten.

Zubehör für den perfekten Einstieg

Neben einem funktionierenden Rechner benötigen Sie zum Einstieg natürlich auch Eingabe- und Ausgabegeräte im Sinne einer Tastatur, einer Maus, einem Monitor und je nach eigenen Ansprüchen kleine Audioboxen.

Im Bereich der PC-Zubehöre werden Sie wie bei den Rechnern selbst auf unterschiedliche Preissegmente treffen, die sich an die jeweiligen hohen oder niedrigen Ansprüche der User orientieren. Für den Einstieg in die Welt der Computer benötigen Sie mit Sicherheit keine Gaming-Tastatur mit zahlreichen Zusatztasten oder eine entsprechende Maus, die durch ihre Ergonomie auf viele und ausdauernde Klicks ausgelegt ist. Das Gleiche gilt für den Monitor. Displays mit höchstem
Farbspektrum und Auflösung in 4K sind mit Sicherheit für einen Office-PC oder Anfänger-Gaming-PC überdimensioniert.

Dennoch sollten Sie nicht zu absoluten Budget-Produkten greifen, mit denen Sie nur kurze Zeit Freude haben werden. Für etwas mehr Geld erhalten Sie bereits gute Peripheriegeräte, die Sie eine lange Zeit begleiten und zuverlässig sind.

Der Monitor

Die Wahl des richtigen Monitors ist oftmals subjektiv. Bereits bei der Größe variieren die Meinungen stark. Während für den einen das Display nicht groß genug sein kann, empfindet der andere einen großen Monitor als überdimensioniert für seine Bedürfnisse.

Prinzipiell benötigen Sie für einen Office-Einsteiger-PC oder Anfänger-Gaming-PC kein 30-Zoll- oder größeres Modell. In der Rubrik 21 – 24 Zoll finden Sie günstige Displays mit einer Full-HD-Auflösung, die für den Einstiegs-Bereich perfekt geeignet sind. Dabei sollten Sie darauf achten, dass der Monitor ein mattes Display aufweist, um lästige Spiegelungen zu mindern. Zusätzlich steigern Features wie ein Blaulichtfilter oder die Eigenschaft flicker-free den Komfort bei langen Tätigkeiten am PC.

Achten Sie beim Kauf eines Monitors auf den passenden Anschluss für Ihre Grafikkarte. In der Regel werden Displays über HDMI, DisplayPort oder DVI angeschlossen.

Die Tastatur

Die Tastatur gehört zu den wichtigsten Eingabegeräten eines PC. Sämtliche Texteingaben gehen von ihr aus und im Gameplay dient sie maßgeblich zur Navigation und Interaktion. Die Preise für Keyboards variieren stark. So finden sich bereits einfache Modelle für unter 10 Euro, während professionelle Gaming-Keyboards weit über 150 Euro kosten.

Für den Office-PC für Anfänger reicht eine günstige Tastatur durchaus aus. Wichtig ist hierbei die Unterscheidung zwischen mechanischer und Rubberdome-Tastatur. Während erstere durch hohe Tasten und je nach Switch-Typ mit klassischen Klickgeräuschen überzeugen, zeichnet sich das Rubberdome-Keyboard durch seine flachen Tasten aus. Welche Variante Sie bevorzugen bleibt Ihnen überlassen.

Interessant sowohl für den Office-Bereich als auch Gaming-Segment sind Tastaturen mit Handballenauflage, durch die vor allem bei langen Schreibarbeiten oder langem Gaming das Handgelenk entlastet wird.

Speziell für den Gaming-Bereich konzipierte Tastaturen zeichnen sich vor allem durch Features wie programmierbare Tasten, Makro-Aufzeichnungen, Anti-Ghosting und N-Key-Rollover aus. Für den Einstieg ins Gaming sollten Sie vor allem auf letzteres achten, denn mithilfe des N-Key-Rollovers können mehrere Tasten zum Auslösen eines Befehls gleichzeitig gedrückt werden.

Die Maus

Die Maus ist neben der Tastatur das wichtigste Eingabegerät. Mit ihr steuern Sie den Cursor und navigieren über den Bildschirm. Gerade im Einstiegsbereich ist es sehr schwierig, eine Empfehlung für die „perfekte“ Maus auszusprechen. Viele individuelle Faktoren wie beispielsweise die Grifftechnik und die Größe der Hand entscheiden darüber, ob eine Maus zum User passt.

Im Allgemeinen gilt aber, dass Sie für Office-Tätigkeiten keine Maus mit zahlreichen Tasten benötigen. Hier reichen durchaus die üblichen drei Tasten in Form einer linken und rechten sowie dem Scrollrad aus. Im Gaming-Bereich sind zusätzliche Tasten an der Seite oder zur Einstellung der Dpi-Stufe sehr hilfreich, um das Gameplay individuell zu optimieren.

Auch eine Daumenauflage kann sowohl im Office- als auch Gaming-Bereich ein hilfreiches Feature sein. Zum Einstieg raten wir Ihnen aufgrund der persönlich sehr unterschiedlich ausfallenden Bedürfnisse im ersten Schritt zu einem günstigen Modell. An diesem können Sie Ihre Anforderungen prüfen und verschwenden kein Geld für eine teure Maus, die Ihren Ansprüchen nicht genügt.

Laptops – die portable Alternative

Laptops erfreuen sich bereits seit geraumer Zeit einer großen Beliebtheit. Sie sind klein, handlich und erlauben das Arbeiten von jedem Standort aus. Gerade für alltägliche Aufgaben mit Office-Anwendungen bevorzugen viele Menschen die portablen Geräte. Diese nehmen zu Hause kaum Platz ein und das Einrichten eines zusätzlichen Arbeitsplatzes entfällt im Grunde.

Ob Sie gemütlich auf dem Balkon im Internet recherchieren oder ein einfaches Game von der Couch aus zocken – der Laptop machts möglich! Dabei werden an diesen im Grunde die gleichen  Anforderungen gestellt wie an einen Office- oder Gaming-PC für Einsteiger. Dennoch finden sich schnell große Unterschiede zwischen Desktop-PC und Laptop.

In erster Linie werden Sie keinen Laptop finden, der die gleiche Performance eines selbst zusammengestellten PCs zum gleichen Preis liefert. Laptops sind aufgrund ihres geringen Formats stets um einiges teurer. Darüber hinaus lassen sich Notebooks nur geringfügig upgraden und sind daher weniger zukunftstauglich als ausbaufähige Desktop-Modelle.

Trotz dieser Nachteile haben wir Ihnen drei Laptops herausgesucht, die sich für den Einstieg in die Welt der PCs eignen. Die ersten beiden Laptops stellen typische Office-PCs dar, mit denen Sie im Internet surfen und einfache Anwendungen bedienen.

Für Anfänger im Bereich des Gamings ist der dritte Laptop bestens geeignet. Durch seine dedizierte Grafikkarte enthält er genügend Power, um auch anspruchsvollere Games darzustellen.

Fazit

Der Einstieg in die Welt der PCs gestaltet sich recht günstig. Für rund 350 Euro erhalten Sie bereits einen guten Rechner für Office-Anwendungen und für ein paar Hundert Euro mehr einen Gaming-PC für Anfänger. Der große Vorteil eines Desktop-PCs liegt vor allem daran, dass er sich zu jedem Zeitpunkt aufrüsten und neuen Anforderungen anpassen lässt.

Doch auch Laptops haben durch ihre Mobilität durchaus Vorzüge für den alltäglichen Gebrauch. Allerdings sind diese teurer und weniger zukunftstauglich. Denn nur wenige Komponenten lassen sich austauschen.

Unsere Empfehlung geht daher eindeutig zu den Desktop-Rechnern, welche Sie ganz nach Ihren Wünschen konfigurieren.

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