Ask the Gamer

Es gibt jene, die sich immer wieder gern über Ingame-Shops aufregen und Entwickler dazu auffordern, von Microtransactions oder Loot-Boxen abzusehen. Doch all das Aufbegehren gegen Ingame-Ausgaben bringt nur wenig, wenn der Erfolg dieser Tools für sich spricht. 

Blizzard ist ein Traditionsunternehmen, das in letzter Zeit viel harsche Kritik einstecken musste. Der offensichtliche Fokus auf Monetarisierung statt auf die Qualität der Games ans sich, stieß zahlreichen Fans sauer auf. Bei den Umsätzen scheint sich dieser Unmut aber noch nicht ausgewirkt zu haben. Wie Nelsons SuperData nun berichtet, konnte Blizzards jüngste IP „Overwatch“ eine neue Bestmarke knacken. Demnach gaben Spieler bisher über eine Milliarde Dollar für Ingame-Content aus. Damit ist „Overwatch“ das bereits sechste Spiel unter dem Banner Activision Blizzard, das diese Marke knacken konnte. Für Blizzard als Entwickler ist es hingegen „erst“ das dritte Spiel, dass über einen virtuellen Shop so viel umsetzen konnte. Zuvor schafften es bereits „Hearthstone“ und „World of Warcraft“.

Der große Hype um „Overwatch“ mag längst vorbei sein, die Community indes scheint trotzdem weiterhin am Spiel festzuhalten. Man darf gespannt sein, ob Blizzard das Spiel noch viele weitere Jahre unterstützen wird oder ob sich die Gerüchte um einen zweiten Teil doch noch als wahr herausstellen.

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