Open World! Fallout, The Witcher 3, Uncharted und viele weitere AAA-Titel bieten diesen Standard inzwischen. Anders beim neuen Titel „The Outer Worlds“. Dessen Macher haben sich  bewusst gegen eine offene, frei erkundbare Welt entschieden.

MF
In einem Interview mit Game Informer haben Leonard Boyarsky und Nitai Poddar (beide mit verantwortlich für das Spiel) nun darüber geredet, warum „The Outer Worlds“ keine frei zugängliche Welt bieten sollte. Auch wenn das Spiel wirklich große und umfangreiche Level haben wird, ist es nicht gänzlich frei begehbar sondern wird einen stringenten Ablauf und eine festgelegte Reihenfolge der Level haben.

Boyarsky und Poddar sind beide der Meinung, dass der Trend zu Open Worlds der Branche nicht gut tut. Während es durchaus Open World Titel gibt, die sehr gut sind und den Spieler zufriedenstellen, sagt Poddar, dass die Grenze zwischen einem reichhaltigen Angebot an Aktivitäten und einer ermüdenden Anzahl an sich immer wieder wiederholenden Quests eine sehr dünne ist. Er befürchtet, dass viele Spieler zu viele Quests à la „Hol mir das, geh da hin und erkunde das“ in einer Open World erdulden müssen und dass diese nicht zur Bereicherung der Spielerfahrung sondern zur Ermüdung des Spielers führen. Dies wollen Boyarsky und Poddar verhindern. Ebenso halten die beiden es für unwahrscheinlich, dass mögliche Sequels des Spiels eine offene Welt erhalten, auch wenn es für diese Behauptung wohl noch etwas früh ist – wenn man bedenkt, dass das Spiel erst in zwei Tagen erscheinen wird.

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