Limelight Networks veröffentlichte am 10.03.2021 den Bericht „The State of Online Gaming 2021“. Er basiert auf einer Umfrage, an der 4.000 Gamer im Alter von über 18 Jahren aus Deutschland, Großbritannien, den USA, China, Indien, Indonesien, Südkorea und Vietnam teilnahmen. Das Resultat: ein neuer Rekord beim Gamen.

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Im Vergleich zum Vorjahr stieg die weltweite Spielzeit um 14 Prozent. Laut Studie ist die Pandemie der zentraler Grund dafür. 41 Prozent aller deutschen Gamer gab an, erst im letzten Jahr mit dem Zocken begonnen zu haben – 35 Prozent sogar täglich. Denn Gaming dient vermehrt als eine Art soziales Netzwerk, um den Freundeskreis auszubauen und Beziehungen mit bestehenden Freunden zu pflegen. 2020 knüpften weltweit 53 Prozent der Spieler in Online-Games neue Bekanntschaften. Hier hinkte Deutschland im internationalen Vergleich mit 35 Prozent deutlich hinterher.

Global zockten Gamer durchschnittlich acht Stunden und 27 Minuten in der Woche. In Deutschland waren es knapp über sieben Stunden. Dafür ist PC-Gaming in Deutschland deutlich beliebter: So wollten weltweit 74 Prozent aller Gamer eine neue Konsole haben, während diese Zahl in Deutschland bei lediglich 58 Prozent lag. Hintergrund ist, dass Deutsche vergleichsweise mehr Wert auf schnelles Gameplay und neue Technologien wie 8K legen.

Auch die Art und Weise, wie gespielt wird, veränderte sich. So wird Binge-Gaming immer beliebter. Gamer in Deutschland spielten im Schnitt 5,5 Stunden am Stück. Außerdem übertrifft Gaming mittlerweile sogar die passiven Medien. 53 Prozent aller Befragten gaben an, lieber zu spielen, als Filme oder Serien zu schauen. Streaming wurde ebenfalls immer wichtiger. 56 Prozent aller weltweiten Spieler schauten anderen Gamern beim Zocken zu.

 

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