Ask the Gamer

Der Youtuber Joe Garth führt in seinem aktuellen Video die beeindruckende Physik der Unreal Engine 5 (UE5) vor, die sich seit dem 26. Mai im Early Access befindet. Dabei präsentiert der CG Artist neben umwerfenden Beleuchtungseffekten die Power der neuen Entwicklungsplattform von Epic bei der Terrain-Zerstörung. Gamer und Gamerinnen dürften sich bereits jetzt auf künftige AAA-Titel freuen.

Die Unreal Engine ist eine der am häufigsten genutzten Entwicklungsplattformen für PC- und Konsolen-Spiele. Erstmals wurde sie 1998 zusammen mit dem mittlerweile ikonischen Ego-Shooter Unreal auf den Markt gebracht. Legendäre Spieleserien wie BioShock und Mass Effect™ basieren auf Versionen der Engine. Nach mittlerweile vier Generationen startete erst kürzlich die fünfte in den Early Access. Sie gilt schon jetzt als eine zentrale Komponente bei der Entwicklung von NextGen-Titeln.

Das zeigte sich bereits bei der Vorstellung der neuen Techniken Nanite und Lumen, die mit der Unreal Engine 5 langfristig eine fotorealistische Grafik in Spielen ermöglichen sollen. Während Nanite für den schnellen Transport hochauflösender Texturen und 3D-Modelle in Games verantwortlich ist, handelt es sich bei Lumen – wie der Name bereits nahelegt – um eine besondere Beleuchtungstechnik. Die Global Illumination reagiert in Echtzeit sehr dynamisch auf Veränderungen der Beleuchtungsverhältnisse und gestattet so eine besonders realistische Berechnung von Lichtreflexionen. Doch diese Features sind bereits seit Wochen bekannt. Das Video von Joe Garth zeigt hingegen, wie die Möglichkeiten diverser Physik-basierter Prozesse und die Zerstörung der Spielwelt mit der neuen Engine aussehen.

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Im Video führt der CG Artist Joe Garth vor, wie sich die Umgebung einer 25 Quadratkilometer großen Spielwelt per Mausklick zerstören lässt. Dabei reagieren alle Objekte mit realistischer Physik auf die Interaktion und selbst Meteoriteneinschläge bereiten der Unreal Engine 5 keine Probleme. Die Vorführung zeigt zudem, wie detailliert sich das Gras und die Wolken im Hinblick auf Wind verhalten. Hier kommt nicht nur die überragende Physik der Engine zum Tragen, sondern auch die Features Nanite und Lumen. Besonders eindrucksvoll sind die Beleuchtungseffekte, die der Youtuber anhand großer, farbiger und selbstleuchtender Objekte aufzeigt.

Enorm beeindruckend ist, dass die komplette Echtzeit-Sequenz von einer Geforce® GTX™ 1080 Ti berechnet wurde. Die Grafikkarte ist mittlerweile vier Jahre alt, stammt also aus einer Zeit, in der Raytracing, DLSS und FSR noch ganz am Anfang bzw. überhaupt nicht zur Debatte standen. Ein Umstand, der vielen Gamerinnen und Gamern Hoffnung auf kommende UE5-basierte Spiele machen könnte.

Wie seht Ihr der neuen Unreal Engine 5 entgegen? Ist die Entwicklungsplattform eine Chance, auch auf Mittelklasse-PCs eine High-End-Grafik zu bekommen? In welchen Spielen wünscht Ihr Euch Unreal-Engine-5-Features wie die Echtzeit-Terrain-Zerstörung? Teilt uns Eure Meinung gern auf Facebook mit.

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