Ask the Gamer

Open World, Monster mit Schwertern und Magie bekämpfen, uralte Tempel auskundschaften und Ihr selbst mittendrin. Das klingt vertraut? Kein Wunder: Spellmaster – The Saga wurde von zwei Gothic-Liebhabern entwickelt – und erscheint passenderweise am 16. Februar, zwei Tage nach dem Valentinstag.

Bei diesem neuen Spiel handelt es sich um eine Liebeserklärung an Gothic. Die Entwickler haben sich hinsichtlich Gameplay und Gestaltung stark von der beliebten Reihe inspirieren lassen. Ihr bewegt Euch in einer mittelalterlichen Welt, die Ihr frei erkunden könnt und bekämpft typische Gegner des Fantasy-Genres: Skelette, riesige Spinnen und Wölfe. Natürlich darf das Erkunden einiger alter Tempel nicht fehlen. Dabei startet Ihr als mittelmäßiger Novize, lernt mit der Zeit immer mehr dazu und verbessert Eure Fähigkeiten. Das braucht Ihr auch, denn eine dunkle Bedrohung erhebt sich, die es zu besiegen gilt. Aber wer jetzt denkt, das wird ein einfacher Abklatsch, liegt falsch: Spellmaster wartet mit einer faszinierenden Idee auf.

Strategische Züge durch Magiefokus

Der größte Unterschied zum Vorbild ist die zentrale Rolle der Magie im gesamten Spiel. Anders als in Gothic stehen Euch mehrere Elemente zur Verfügung, darunter zum Beispiel Feuer, Eis, Licht, Gift und Tod. Zusätzlich bietet Spellmaster – The Saga die Möglichkeit, eigene Zauber zu kreieren, indem Ihr einzelne Effekte kombiniert. Auf dieselbe Weise könnt Ihr Euch auch an neuen Waffen und Tränken versuchen. Insgesamt macht das Game seinem Namen alle Ehre, denn als wahrer Meister der Zauberei habt Ihr eine besondere Möglichkeit: das Erbauen und Leiten einer eigenen Magierakademie, durch die das Game strategische Züge erhält. Darin bildet Ihr weitere Zauberer aus und beeinflusst mit Euren Entscheidungen den gesamten Verlauf der Geschichte. Erste Eindrücke erhaltet Ihr durch den Announcement-Trailer der Alpha vom Februar 2020.

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Der Titel lohnt sich für die Wunschliste

So vielversprechend das Spiel klingt, eine Kleinigkeit müsst Ihr berücksichtigen: Es wurde von nur zwei Personen innerhalb von vier Jahren entwickelt. Entsprechend erreicht es nicht die Maßstäbe, die Gothic gesetzt hat. So wird alteingesessenen Fans zum Beispiel der Charme der rauen Sprachvertonung fehlen, weil Spellmaster laut der Steam-Seite keine aufweist. Was nicht ist, kann ja noch werden! Aber für jeden, der sich auf das Flair des RPG-Neulings einlässt, verspricht er bereits jetzt großartigen Spielspaß.

Nun, was sagt Ihr, wer von Euch wird sich das Spiel einmal ansehen? Glaubt Ihr, die neue Welt kann ähnlich faszinieren wie Myrtana aus Gothic? Verratet es uns auf Facebook!

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