Ask the Gamer

Kinder sollen spielen. Dass das in der heutigen Zeit durchaus auch an so manchem technischen Gerät oder gar im Internet stattfindet, besorgt viele Eltern. Gerade Cyberkriminalität und virtuelle Darstellungen von Gewalt können für Heranwachsende eine große Gefahr darstellen. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille: Dass sich die Technik für Heranwachsende und Lernende sogar positiv auswirken kann, zeigen wir Euch im folgenden Beitrag!

Mindestens seit der letzten Generation konzentrieren sich Kinder und Teenager in der Freizeit nicht mehr nur auf analoge Spielsachen. Auch an Computern und Konsolen gehören sie mittlerweile zum Teil der Zielgruppe. Spätestens seit den Smartphones sind die Digital Natives nicht mehr wegzudenken. Schon bevor sie lesen und schreiben können, beherrschen die meisten Minderjährigen die Bedienung zahlreicher elektronischer Technologien im Schlaf. Eltern fällt es hingegen immer schwerer, ihre Kinder vor stundenlangem vorm Bildschirm-Hängen abzuhalten. Es ist unerlässlich, die Zeiten, die die Heranwachsenden mit PC, Xbox, Playstation® und Co. verbringen, strikt einzuschränken. Allerdings kann die Art der Beschäftigung auch Vorteile haben. So regen gerade digitale Lernspiele dazu an, dass die Kinder ihre Fähigkeiten verbessern – und das durch zahlreiche Möglichkeiten.

Positive Lerneffekte von Videospielen

So aktivieren Videospiele zum Beispiel die Fantasie und Vorstellungskraft. Jump-and-Run-Games wie Super Mario fördern das räumliche Denken und die Feinmotorik. Gelingt ein Level nicht sofort, erlangt das Kind Motivation und Durchhaltevermögen. Außerdem muss es sich erinnern, was beim ersten Mal schiefgelaufen sein könnte und mit welchen Verbesserungen es zum Ziel kommt. Das schult strategisches Denken und kognitive Fähigkeiten, sowie die Hand-Augen-Koordination. Auch das Spielen von Multiplayer-Games zeigt lohnende Effekte: Heranwachsende lernen zu kommunizieren und mitunter stressigere Situationen im Team zu lösen.

Spielend lernen mit der Ubisoft Discovery Tour

All die bereits genannten Eigenschaften lassen sich leicht auf Lernangebote anwenden: Dank der sogenannten Gamification übertragen Entwickler die unterschiedlichen Bildungsangebote in die spannende Spielwelt. Damit können Lehrende komplette Unterrichtsangebote entwerfen oder Kinder zu Hause das Gelernte mit viel Vergnügen verinnerlichen. Mittlerweile gibt es dafür zahlreiche Angebote auf dem Markt, in denen die Gamification unterschiedlich ausgeprägt ist. Simplere Anwendungen funktionieren mit dem Frage-Antwort-Prinzip.

Ausgeklügeltere Varianten bestehen aus richtigen Videospielen, in denen die Kinder teilweise unbewusst neues Wissen erlangen und Fähigkeiten verbessern. Ein gutes Beispiel dafür sind die Module der Ubisoft Discovery Tour. Die Grundelemente – Grafik, Teile des Gameplays und die Atmosphäre – hat Ubisoft den bestehenden Teilen der Assassins-Creed-Videospielreihe entnommen. Den Inhalt bilden von Historikern und Experten der jeweiligen Fachgebiete aufgearbeitete Geschichten. Die Kinder begeben sich dabei auf ein Abenteuer durch die jeweilige Epoche. Bislang stehen Themen zum alten Ägypten, dem antiken Griechenland und dem Zeitalter der Wikinger zur Verfügung.

Innerhalb der lehrenden Spiele bewegen sie sich im eigenen Tempo und erfahren viel zur Geschichte, zur Kultur und anderen Eigenheiten der damaligen Zeit. Sie lernen nicht nur zahlreiche legendäre Zeitzeugen kennen, sondern kommen sogar in den Genuss der sorgfältig nachgebildeten Architektur.

Tipps für altersgerechtes und sicheres Zocken

Für unbedarfte Kinderaugen und -ohren sind die unbegrenzten Weiten des Internets voller möglicher Gefahren. Doch auch in Offline-Games geht nicht immer alles kindgerecht zu. Damit Eure kleinen Lieblinge spielend die Welt entdecken und Ihr Euch dabei entspannt zurücklehnen könnt, haben wir zum Schluss noch ein paar Tipps, wie Ihr Euren Kindern einen sicheren Umgang mit PC und Co. ermöglicht!

  1. Nutzt die Möglichkeiten zur Kindersicherung. Mittlerweile gibt es auf fast allen elektronischen Geräten die Option, einen speziellen Modus einzuschalten, der Inhalte ab einem bestimmten Alter sperrt.
  2. Informiert Euch über die jeweiligen Spiele. Nicht jedes Game, was auf den ersten Blick kindgerecht erscheint, ist für junge Nutzer geeignet. So machen zum Beispiel die Southpark-Spiele mit dem Comic-Stil und den kindlichen Charakteren erst einmal den Eindruck, für Minderjährige geeignet zu sein. Doch sowohl die Optik als auch das Script eignen sich nicht für zarte Gemüter. Achtet deshalb stets auf die jeweilige Altersfreigabe.
  3. Begrenzt die Zeiten. Legt klare Regeln fest, wie lange Euer Kind pro Tag spielen darf. Selbst das Nutzen von Lernapps solltet Ihr eingrenzen, damit sich Euer Sprössling noch auf andere Sachen konzentriert. Vorher strikt festgelegte Zeiten – zum Beispiel eine Stunde pro Tag – erspart Euch möglicherweise frustrierende Streitereien.
  4. Bleibt in der Nähe. Gerade bei Onlinespielen mit anderen Usern ist es unerlässlich, dass Ihr Euer Kind nicht allein lasst und stets zumindest mit einem Ohr hinhört. Vor Cyberkriminalität und Mobbing sind vor allem Minderjährige nicht gefeit.

Habt Ihr schon von der Ubisoft Discovery Tour gehört und könnt sie empfehlen? Oder kennt Ihr noch andere lohnende Lernspiele? Welche Tipps habt Ihr außerdem an Eltern, die Ihren Kindern den Einstieg ins Videospiel-Universum ermöglichen möchten? Schreibt uns gern bei Facebook!

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