Ask the Gamer

Heute steht wieder alles unter dem Motto: #OldSchoolCool: Wir zeigen Euch das Classic Game of the Month! Mit über 30 Jahren auf dem Buckel fallen die grandiosen Abenteuer um Monkey Island und den trotteligen Helden Guybrush Threepwood auf jeden Fall in die Kategorie Kult. Mit viel Witz, einer ordentlichen Portion Blödheit und zahlreichen Running Gags schafft es die mittlerweile fünfteilige Videospielreihe aus der Feder von Adventure-Godfather Ron Gilbert immer noch zu überzeugen. Lasst Euch entführen in die abgedrehten Geschehnisse auf Monkey Island und verfallt auch Ihr dem Charme des Retro-Games!

Ich bin Guybrush Threepwood, ein mächtiger Pirat!

Guybrush Threepwood – ja, das ist sein Name – ist der Held aller Monkey-Island-Teile. Zu Beginn lernen wir ihn als unbedarften Piratenanwärter kennen, der sich durch nichts von seinem Vorhaben abhalten lassen möchte. Er trifft auf der Karibikinsel Mêlée Island ein und erhält vom ansässigen Piratenanführer drei Aufgaben: den amtierenden Schwertmeister der Insel zu besiegen, ein wertvolles Artefakt aus dem Hause der Gouverneurin zu entwenden und einen versteckten Schatz zu finden. Das allein klingt schon so, als wäre es für den unbeholfenen Guybrush eine Lebensaufgabe. Zu allem Übel verliebt er sich jedoch auch in die Gouverneurin Elaine Marley. Das Problem: Elaine hat einen Verehrer – Geisterpirat LeChuck! So erwartet Guybrush nicht nur eine aufregende Reise zum Piratendasein, sondern ebenfalls eine ungewöhnliche – nahezu kuriose – Liebesgeschichte und eine andauernde Rivalität auf Leben und Tod.

 

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Das Besondere am Monkey-Island-Universum

Mit Monkey Island begann für viele der Weg zum Videospiel-Enthusiasten. Anfang der 1990er waren die Games eine Sensation und eroberten mit liebevoller Pixelgrafik, stimmungsvoller Musik und viel Humor die Welt.

Vor allem die zahlreichen wiederkehrenden Elemente hatten es uns angetan: Ganz gleich, ob es sich dabei um die immer skurriler werdenden Inselnamen handelte – Jambalaya Island, ernsthaft? –, um düstere Voodoo-Zauber oder das berühmt berüchtigte Beleidigungsfechten. Das kommt schließlich nicht nur im ersten Teil, sondern bis auf Monkey Island 2 in allen weiteren Veröffentlichungen vor. In jedem Part ist die Spielmechanik leicht abgewandelt, sodass es nie langweilig wird. So erhalten wir endlich mal die Gelegenheit, unserem Gegenüber den schönen Satz Du kämpfst wie eine dumme Kuh! entgegenzuschmettern.

Gleichzeitig ist Monkey Island über und über gespickt mit Running Gags und zahlreichen popkulturellen Anspielungen. Mit etwas Spürsinn entdeckt Ihr Easter Eggs über Indiana Jones, Star Wars und zahlreiche LucasArts-Games. Außerdem geratet Ihr hin und wieder in die Verlegenheit, Euch mit dem legendären Spruch Hinter dir! Ein dreiköpfiger Affe! aus brenzligen Situationen zu retten.

Monkey Island: die fünfteilige Reihe um Tölpel, Piraten, Kannibalen und Skelettköpfe

Die Idee zu Monkey Island verdanken wir keinem Geringeren als Ron Gilbert. Er war maßgeblich an der Entwicklung der ersten beiden Videospiele der Reihe – The Secret of Monkey Island und Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge – beteiligt. Allerdings verließ er den Publisher LucasArts Mitte der 1990er Jahre. Für viele eingefleischte Fans hatte das Adventure damit an Charme verloren. Monkey Island 3: The Curse of Monkey Island erfreute sich noch enormer Beliebtheit, doch der vierte Teil Flucht von Monkey Island konnte an die alten Erfolge nicht anknüpfen. 2009 erschien ein weiterer Ableger namens Tales of Monkey Island. Das Adventure entstand nicht mehr bei LucasArts, sondern stammte aus dem Hause Telltale Games, wodurch es, wie für den Publisher üblich, im Fünf-Episoden-Format erschien. Dem Point-&-Click gelang es, die eingeschworene Fanbase zu überzeugen, auch wenn es nicht an das besondere Flair der ersten beiden Veröffentlichungen heranreicht.

Fazit

Monkey Island ist auf jeden Fall eine der Reihen, die jeder Gaming-Enthusiast mindestens einmal gespielt haben muss. Es lässt sich darüber streiten, wie gut die letzten drei Teile sind, aber die ersten beiden genießen Kultstatus. Wenn Ihr Euch den Spaß nicht in der pixeligen Retro-Variante zu Gemüte führen möchtet, stehen Euch für kleines Geld liebevoll gestaltete Remastered-Editionen zur Verfügung. Im Gegensatz zu den ersten beiden Originalausgaben sind die neuen Versionen sogar in einer aufwendigen Synchronisation vertont.

Kennt Ihr die Geschichten rund um Monkey Island? Wenn ja, was ist Euer liebster Guybrush-Spruch? Teilt ihn uns gern auf Facebook mit!

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