Ask the Gamer

Die meisten Shooter konzentrieren sich auf das Wesentliche: ballern, ballern und noch mehr ballern. Oftmals wirken dadurch Story und Gameplay austauschbar und dröge. Selbst ein noch so umfangreiches Waffenarsenal reißt passionierte Gamerinnen und Gamer kaum vom Hocker. Denn letztendlich fehlt die gewisse Würze im Spiel und die Sehnsucht nach Neuem wird nicht gestillt. Wer von diesem Einheitsbrei genug hat, sollte sich unbedingt Deathloop einmal genauer anschauen. Es wird sich lohnen!

Deathloop ist das aktuelle Werk aus dem Hause Arkane Studios, das bereits mit Titeln wie Dishonored begeisterte. Mit Deathloop bestreiten die Entwickler neue Wege und bringen Leben in das Genre der Ego-Shooter. Dafür haben sie sich ein ungewöhnliches und interessantes Spielkonzept überlegt.

Um was geht es bei Deathloop?

In dem Spiel schlüpft Ihr in die Rolle des Attentäters Colt, der 24 Stunden Zeit hat, um acht Visionäre auszuschalten. Gelingt ihm das nicht, setzt eine Zeitschleife ein, die den Tag von Neuem startet. Ziel des Games ist es, die Schleife zu durchbrechen.

Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn für die Gamerin und den Gamer ist zu Beginn absolut unbekannt, wer die Ziele sind und wo sie sich auf der Insel Blackreef aufhalten. Erst im Spielverlauf erfahrt Ihr Einzelheiten zu den Gewohnheiten der Visionäre und der anderen Bewohner. Um die Mission zu erfüllen und den tödlichen Loop zu beenden, stehen Euch vier Tageszeiten bereit: morgens, mittags, nachmittags und abends. In diesen Abschnitten könnt Ihr ebenso viele Locations bereisen und Euch mit der Umgebung vertraut machen.

Doch seid vorgewarnt. Was tagsüber friedlich wirkt, muss zu den späten Abendstunden nicht unbedingt zutreffen. Denn die Bewohner verändern im Laufe des Tages ihre Verhaltensweise. Sterbt Ihr durch einen falschen Schritt oder eine unbedachte Handlung, wird der Tag nicht sofort zurückgesetzt. Ganz im Gegenteil werdet Ihr zu einem nahegelegenen sicheren Standpunkt teleportiert und dürft eine andere Strategie ausprobieren. Diese Chance steht Euch zweimal zur Verfügung bevor der Loop Euch einholt.

Wie bereits in Dishonored habt Ihr in Deathloop die Option, Eure Mission auf unterschiedliche Weise zu erfüllen. Fans von Ego-Shootern können sich auf Ihre Reaktionsgeschwindigkeit verlassen, während Strategen mithilfe von Schleich-Attentaten und geschickten Taktiken die Zeitschleife brechen. Ihr habt die Wahl!

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Wird die Zeitschleife nicht schnell langweilig?

Den ständigen Heldentod zu sterben, ist normalerweise frustrierend. Doch bei Deathloop ist das sogar erwünscht. Denn nur wenn ihr genügend Informationen zu den Visionären sammelt, wird es Euch irgendwann gelingen, den Loop zu bannen. Dafür benötigt Ihr aber Details zu den Zielpersonen, die Ihr nur erlangt, wenn Ihr die vier verschiedenen Locations zu unterschiedlichen Tageszeiten bereist. Hinweise und erarbeitetes Wissen über die Mission bleiben Euch nach jedem Loop erhalten, sodass Ihr die Möglichkeit habt, tolle Fähigkeiten und Spezialwaffen zu ergattern, ohne dass diese ständig verloren gehen.

Der Mix aus Erkundung, Detektivarbeit, gnadenlosem Geballer und Stealth-Action machen Deathloop zu einem interessanten Game mit viel Potenzial. Erhältlich ist das Spiel von Arkane Studios ab dem 14. September für den PC und zeitexklusiv für die PS5.

Was sagt Ihr zum Spielkonzept von Deathloop? Reizt Euch die Zeitschleifen-Thematik? Teilt uns Eure Meinung auf Facebook mit!

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