Microsoft möchte einen etwas anderen Weg gehen und den Übergang von einer auf die andere Generation wesentlich sanfter gestalten, als man es bisher gewohnt war. Ein angeblicher Baustein dafür war auch eine schwächere Next-Gen-Konsole. Für diese gibt es nun neue Hinweise.

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2020 wird ein entscheidendes, aber auch schwieriges Jahr für Sony und Microsoft, wenn es um den lange erwarteten Release der neuen Konsolengeneration geht. Um die Veröffentlichung zu meistern und einen Erfolg zu garantieren, gehen die beiden Unternehmen aber vollkommen unterschiedliche Wege. Sony will mit der Playstation 5 einen klaren Cut zur Playstation 4 und sich rein auf das pure Next-Gen-Erlebnis konzentrieren. Microsoft plant da eher einen gemächlicheren Übergang. Herzstück dieses Plans ist neben der eigentlichen Konsole das sogenannte „Smart Delivery“. So werden Spiele am Anfang erst einmal nicht ausschließlich für die neue Konsole, sondern für die gesamte Xbox-Familie (One und Series X) produziert. Solltet Ihr dann zu einem späteren Zeitpunkt die Next-Gen-Konsole kaufen, könnt ihr die Cross-Gen-Titel kostenfrei mitnehmen. 

Seit das System bekannt ist, gibt es auch Gerüchte um eine mögliche Zwischenlösung. Die sogenannte Xbox Series S bzw. „Lockhart“. Dabei handelt es sich um eine Konsole, die leistungstechnisch zwischen der Xbox Series X und der Xbox One X laufen soll. Offiziell bestätigt wurde eine solche Konsole aber nie. Nun gibt es neue Hinweise auf die Konsole. So wird über Twitter (via @TitlOS) berichtet, dass sich im Quellcode von Windows diverse Hinweise auf „Lockhart“ finden lassen. Die Zwischengeneration scheint also noch lange nicht vom Tisch zu sein, wie zuvor berichtet wurde. Als Bestätigung sollte dies aber auch nicht gesehen werden. Mitte Juli will Microsoft weitere Informationen zu Games und zur neuen Konsolengeneration veröffentlichen. Dann wissen wir mehr. 

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