Wie finde ich meinen Monitor?

Die Suche nach dem perfekten Monitor gestaltet sich nicht selten wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Zu viele Hersteller und zu viele unterschiedliche Werte übersteigen schnell die Geduld und den Willen, sich ausführlich mit dem Thema zu beschäftigten. Damit nicht aus Überforderung einfach irgendein Monitor gekauft wird, soll das folgende Monitor-Ranking helfen. Die Bildschirme richten sich vor allem an Gamingbegeisterte und alle, die viel Wert auf eine hervorragende Grafik gepaart mit Leistungsfähigkeit legen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. 4 Nutzungsarten
  2. Top-Gaming-Monitore
  3. Das Monitor-Ranking im Überblick
  4. Die Testsieger des Monitor-Rankings
  5. FAQ zum Monitor-Ranking

4 Nutzungsarten

Vor der Wahl und dem Kauf eines Monitors führen ein paar gezielte Fragen zu den hauptsächlichen Einsatzbereichen bereits in die richtige Richtung. Insgesamt gibt es vier verschiedene Nutzungsarten eines Monitors:

  • Office
  • Allround
  • Grafik
  • Gaming

Die geplante vorrangige Verwendung sollte, neben dem Preis natürlich, über die Wahl des Monitors entscheiden.

 

Office-Monitore

Wer primär Office-Anwendungen oder ähnliche Programme nutzt, im Internet surft oder das ein oder andere YouTube-Video anschaut, ist mit einem Büromonitor sehr gut beraten. Hier sollte vor allem darauf geachtet werden, dass der Bildschirm optimal ergonomisch anpassbar und blickwinkelstabil ist. Ein Blaulichtfilter und wenig Flimmern schützen die Augen vor Ermüdungserscheinungen, wenn über viele Stunden am PC gearbeitet wird. Ein praktisches Gadget ist wiederum die Pivot-Funktion, mit der sich der Monitor hochkant drehen lässt. So wird das Lesen von Dokumenten noch angenehmer. 24 Zoll reichen als Displaygröße für diese Einsatzzwecke vollkommen aus. Alles andere ist überdimensioniert und lässt sich kaum mehr mit der optimalen Körperhaltung – circa 70 cm Abstand, Blick leicht nach unten, gerade Kopfhaltung zum Monitor – in Einklang bringen. Auch eine Auflösung von mehr als Full HD ergibt bei reinen Arbeitsmonitoren keinen Sinn, da die Schriftdarstellung sonst zu klein wird.

Allround-Talent

Ein Allround-Monitor reicht, sofern nicht High End gezockt werden soll, schon ziemlich nah an die berühmte „eierlegende Wollmilchsau“ heran. Solche Monitore sind für alle Einsatzzwecke gedacht und liefern überall eine zufriedenstellende Leistung ab. Wer allerdings leidenschaftlich zockt oder grafiklastig arbeitet, wird mit einem Allrounder nicht glücklich. Als Panel werden bei diesen Modellen in der Regel VA oder IPS verbaut, die bei jeder Anwendung eine recht gute Figur machen. Mit Größen von 24 Zoll bis über 30 Zoll kommen selbst Filmliebhaber auf ihre Kosten.

Grafik-Bildschirm

Grafik-Monitore sind für alle diejenigen geeignet, die grafiklastig arbeiten und eine verlässliche Hardware-Farb-Kalibrierung und Farbverbindlichkeit benötigen. Zudem muss ein Monitor für Grafiker und ähnliche Berufsbilder über eine optimierbare Flächenhomogenität verfügen, damit Farben in jedem Bereich des Displays gleichmäßig angezeigt werden. Auch eine Pivot-Funktion, das bereits erwähnte Hochkant-Stellen des Bildschirms, ist ein sinnvolles Feature für Grafiker und Co. Insgesamt ist der Bereich von 24 Zoll bis 27 Zoll optimal für diese Art von Monitor.

Gaming-Monitore

Gaming-Monitore gehören bezüglich der gebotenen Technologien mit den Grafik-Modellen zur Königsklasse unter den Monitoren. Wer Rennsimulationen oder Ego-Shooter auf höchstem Niveau zockt, benötigt einen Bildschirm, der eine einwandfreie Performance abliefert. Für Strategiespiele reicht dagegen in der Regel ein Allround-Monitor. Schnelle Games verlangen nach hohen Auflösungen in mindestens Full HD, einer Bildfrequenz von mindestens 144 Hz und dementsprechend einer leistungsstarken Grafikkarte, damit das Zusammenspiel von PC und Monitor zum optimalen Erlebnis wird. Die Größe des Displays richtet sich nach dem vorhandenen Platz und inwiefern der Monitor in ergonomisch optimalem Abstand zum Spieler stehen kann.

In der Regel reichen 24 Zoll bis 27 Zoll. Wer allerdings genügend Platz hat, kann auch zu größeren Modellen greifen, sofern genügend Sitzabstand möglich ist. Bezüglich der Panel-Technologie (TN, IPS oder VA) muss eventuell zwischen Bildqualität oder Geschwindigkeit entschieden werden. VA- und IPS-Panels sind bei den Faktoren Blickwinkel und Bildwiedergabe ungeschlagen, während TN-Panels in Sachen Bildwiederholungsrate punkten. Allerdings existieren mittlerweile auch IPS-Panels auf dem Markt, die eine sehr hohe Reaktionsgeschwindigkeit aufweisen und auf einem Niveau mit den TN-Panels einzuordnen sind.

Top-Gaming-Monitore

Die Einsteiger-Modelle:

MSI Optix AG32CV iiyama G-MASTER G2530HSU-B1 AOC C24G1
Bildschirmgröße 31,5″ 24,5″ 24″
Auflösung Full HD Full HD Full HD
Displayart LED, curved LED LED, curved
Bildwiederholrate 165 Hz 75 Hz 144 Hz
Reaktionszeit 1 ms 1 ms 1 ms
Kontrast 100.000.000:1 1000:1 80.000.000:1
Helligkeit 250 cd/m² 250 cd/m² 250 cd/m²
Panel-Typ VA TN VA
Ausstattung & Anschlüsse 1 x DisplayPort 1.2, 1 x HDMI 2.0, 1 x DVI 1 x VGA, 1 x HDMI 1.4, 1 x DisplayPort 1.2, Audio, 2 x USB 1 x DisplayPort, 1 x VGA, 2 x HDMI 1.4, Audio
Besonderheiten 110 % sRGB-Farbraum, Adaptive-Sync, LED-Backlight AMD FreeSync > 99 % sRGB-Farbraum, AMD FreeSync, White-LED-Backlight
Preisklasse (Stand 05/2021)* bis 300 € bis 200 € bis 200 €

*Die Preise und Verfügbarkeiten können je nach Marktlage variieren.

Die Mittelklasse-Modelle:

BenQ Curved EX3203R MSI Optix MPG27CQ2 Gigabyte AORUS CV27Q
Bildschirmgröße 31,5″ 27″ 27″
Auflösung WQHD WQHD WQHD
Displayart LED, curved LED, curved LED, curved
Bildwiederholrate 144 Hz 144 Hz 165 Hz
Reaktionszeit 4 ms 1 ms 1 ms
Kontrast 20.000.000:1 100.000.000:1 12.000.000:1
Helligkeit 400 cd/m² 400 cd/m² 400 cd/m²
Panel-Typ VA VA VA
Ausstattung & Anschlüsse 2 x HDMI 2.0, 1 x DisplayPort 1.4, 1 x USB-C mit DisplayPort, Audio, 2 x USB 1 x DisplayPort 1.2, 2 x HDMI 2.0, Audio, 2 x USB 3.0 1 x DisplayPort 1.2, 2 x HDMI 2.0, Audio
Besonderheiten Adaptive-Sync, DisplayHDR 400 115 % sRGB-Farbraum, Adaptive-Sync, RGB-Beleuchtung Adaptive-Sync, LED-Backlight, flicker-free, HDR
Preisklasse (Stand 05/2021)* bis 600 € bis 500 € bis 500 €

*Die Preise und Verfügbarkeiten können je nach Marktlage variieren.

Die High-End-Modelle:

MSI Optix MPG341CQR Samsung C49RG90SSR Gigabyte AORUS FI32Q
Bildschirmgröße 34″ 49″ 32″
Auflösung UWQHD Dual WQHD WQHD
Displayart LED, curved LED, curved LED
Bildwiederholrate 144 Hz 120 Hz 165 Hz
Reaktionszeit 4 ms 4 ms 1 ms
Kontrast 100.000.000:1 3000:1 1000:1
Helligkeit 400 cd/m² 600 cd/m² 350 cd/m²
Panel-Typ VA VA IPS
Ausstattung & Anschlüsse 2 x HDMI 2.0, 1 x DisplayPort 1.4, Audio, 1 x USB-C, 3 x USB 3.0 1 x HDMI 2.0, 1 x DisplayPort 1.4, Audio, 5 x USB 2 x HDMI 2.0, 1 x DisplayPort 1.4, Audio, 4 x USB
Besonderheiten 105 % sRGB-Farbraum, 84 % DCI-P3-Farbraum, Adaptive-Sync, RGB-Beleuchtung, flicker-free 125 % sRGB-Farbraum, 92 % aRGB-Farbraum, Adaptive-Sync, AMD FreeSync, flicker-free, Local Dimming 120 % sRGB-Farbraum, 94 % DCI-P3-Farbraum, Adaptive-Sync, AMD FreeSync, flicker-free
Preisklasse (Stand 05/2021)* bis 700 € ab 1.000 € bis 800 Euro

*Die Preise und Verfügbarkeiten können je nach Marktlage variieren.

Das Monitor-Ranking im Überblick

Die Einsteiger-Modelle im Vergleich:

MSI Optix AG32CV

 

Unser erster Monitor aus dem Einstiegssegment kommt von MSI. Er verfügt über stolze 31,5 Zoll, die dank Curved Display ein immersives Gameplay fördern. Das VA-Panel ermöglicht eine Reaktionsgeschwindigkeit von 1 ms, sodass sich der Gaming-Monitor perfekt für actionreiche Shooter eignet. Mit einem Farbraum von 110 % sRGB und hohen Kontrastwerten genießt Du Deine Games in brillanten Farben. Zusätzliche Features wie Adaptive-Sync, Blaulichtfilter und Flicker-Free-Technologie machen dieses Modell zum Anwärter für das Siegertreppchen. Lediglich die Auflösung wäre mit Full HD ausbaufähig, ist aber in der Einstiegsklasse der Normalfall.

Pro:

31,5 Zoll, Adaptive-Sync, flicker-free, Blaulichtfilter, LED-Backlight, 165 Hz, Reaktionszeit von 1 ms

Contra:

nur Full HD, hoher Preis für die Einstiegsklasse

iiyama G-MASTER G2530HSU-B1

 

Dieser Monitor, der den Beinamen Black Hawk besitzt, gilt als ordentliches Einsteiger-Modell. Das reaktionsschnelle TN-Panel auf 24,5 Zoll, die Helligkeit und die guten Kontrastwerte sowie die FreeSync-Funktion können sich in dieser Preisklasse mehr als sehen lassen. Dank des rahmenlosen Designs kombinierst Du problemlos zwei oder mehr dieser Bildschirme miteinander – ohne allzu große Lücken im Bild. Einzig die doch etwas niedrige Bildwiederholfrequenz von 75 Hz entspricht nicht mehr dem Standard und führt insbesondere bei schnellen Games zu Nachteilen. Dennoch ist dieser Bildschirm eine klare Kaufempfehlung für alle mit einem geringen Budget.

Pro:

24,5 Zoll, FreeSync, günstig in der Anschaffung

Contra:

nur Full HD, sehr geringe Bildwiederholungsrate

AOC C24G1

 

Unser dritter Monitor aus der Einstiegsklasse stammt von AOC. Mit 24 Zoll und einer Full-HD-Auflösung entspricht das Modell den Standards dieser Kategorie. Positiv hervorzuheben sind hingegen die hohe Bildwiederholungsrate von 144 Hz, das VA-Panel mit einer Reaktionszeit von 1 ms sowie die hohen Kontrastwerte. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch einen über 99 % großen sRGB-Farbraum und FreeSync von AMD. Viel mehr ist von einem Gaming-Monitor des Einstiegssegments nicht zu verlangen.

Pro:

24 Zoll, AMD FreeSync, 144 Hz, Reaktionsgeschwindigkeit von 1 ms, geringe Anschaffungskosten, White-LED-Backlight

Contra:

nur Full HD

Die Mittelklasse-Modelle im Vergleich:

BenQ Curved EX3203R

Der 32-Zoller von BenQ ist nicht nur voll feinster Technik, sondern auch äußerlich rundum gelungen. Der elegante gekrümmte Bildschirm macht in jedem Gaming-Zimmer oder Wohnbereich eine gute Figur. Mit einer Auflösung in WQHD entspricht er dem Standard der Mittelklasse und wartet dank VA-Panel mit einer realitätsgetreuen Farbwiedergabe auf. Allerdings leidet dadurch die Reaktionsgeschwindigkeit, die mit 4 ms als recht langsam anzusehen ist. Etwas ausgeglichen wird dieser Aspekt durch die schnelle Bildwiederholungsrate von 144 Hz.

Pro:

31,5 Zoll, 144 Hz, WQHD, 1 x USB Typ C, Adaptive-Sync

Contra:

etwas hoher Preis, geringe Reaktionszeit von 4 ms

MSI Optix MPG27CQ2

 

Unser zweiter Kandidat aus der Mittelklasse überzeugt optisch auf ganzer Linie. Das nahezu rahmenlose Design wird gekonnt durch die Krümmung des Displays unterstrichen und verspricht ein exzellentes Gameplay. Der Monitor von MSI bietet eine Bildwiederholungsrate von 144 Hz. Das VA-Panel erstreckt sich über angenehme 27 Zoll und wartet mit einer sehr guten Reaktionsgeschwindigkeit von 1 ms auf. Dabei verfügt das Display über einen 115 % sRGB- und 90 % DCI-P3-Farbraum, der dank hoher Kontrastwerte und einer sehr guten Helligkeit die Atmosphäre neuester AAA-Games gekonnt einfängt. An diesem Gaming-Monitor gibt es nichts negativ anzumerken. Denn selbst Features wie Adaptive-Sync und Flicker-Free-Technologie sind mit von der Partie.

Pro:

27 Zoll, 144 Hz, WQHD, Adaptive-Sync, flicker-free, 115 % sRGB-Farbraum, 90 % DCI-P3-Farbraum, Reaktionszeit von 1 ms, RGB-Beleuchtung, White-LED-Backlight, Blaulichtfilter

Contra:

nichts

Gigabyte AORUS CV27Q

Das dritte Modell in unserer Mittelklasserunde stammt von Gigabyte. Der 27 Zoll große Monitor der AORUS-Gaming-Reihe wartet ebenfalls mit einem VA-Panel und einer Reaktionsgeschwindigkeit von 1 ms auf. Das gekrümmte Display liefert dank hoher Kontrastwerte und einer sehr guten Helligkeit gestochen scharfe Bilder, die mit bis zu 165 Hz wiedergegeben werden. Zusätzliche Features wie Adaptive-Sync, Flicker-Free-Technologie, HDR oder die Funktion Picture-in-Picture gehören hier zum Standard. Preislich bewegt sich das Gigabyte-Modell auf einer Ebene mit dem MSI-Monitor dieser Klasse.

Pro:

27 Zoll, 165 Hz, WQHD, Reaktionszeit von 1 ms, Adaptive-Sync, flicker-free, HDR, Picture-in-Picture, Blaulichtfilter, 90 % DCI-P3-Farbraum

Contra:

nichts

Die High-End-Modelle im Vergleich

MSI Optix MPG341CQR

 

Unseren High-End-Bereich leitet ein MSI-Modell der Spitzenklasse ein. Mit einer UWQHD-Auflösung und einer Bildwiederholungsrate von 144 Hz ist grandioses Gameplay sichergestellt. Das VA-Panel erstreckt sich über 34 Zoll und bietet eine Reaktionsgeschwindigkeit von 4 ms. Mit diesem Wert eignet sich der Gaming-Monitor vor allem für Rollenspiele, bei denen die hohen Kontrastwerte sowie der 105 % sRGB- und 84 % DCI-P3-Farbraum die liebevoll gestalteten Szenerien im richtigen Licht erstrahlen lassen. Zusätzliche Features wie Adaptive-Sync, RGB-Beleuchtung, Flicker-Free-Technologie, Picture-in-Picture oder der Anwesenheitssensor komplementieren das Gesamtpaket.

Pro:

34 Zoll, UWQHD-Auflösung, 144 Hz, Adaptive-Sync, RGB-Beleuchtung, flicker-free, Picture-in-Picture, Anwesenheitssensor, 105 % sRGB-Farbraum, 84 % DCI-P3-Farbraum, geringe Anschaffungskosten für die High-End-Klasse

Contra:

langsame Reaktionszeit

Samsung C49RG90SSR

 

Das Samsung-Modell ist ein wahrer Gigant unter unseren High-End-Monitoren. Auf dem 49 Zoll großen Display, das mit einer Dual-WQHD-Auflösung aufwartet, entgeht Dir kein Detail. Mit einer Bildwiederholungsrate von 120 Hz bist Du bestens für schnelles Gameplay gerüstet, allerdings könnte die etwas langsame Reaktionszeit von 4 ms den Spaß trüben. In puncto Ausstattung fehlt es dem Gaming-Monitor von Samsung jedenfalls an nichts. Denn neben Adaptive-Sync, AMD FreeSync, Flicker-Free-Technologie, Local Dimming und einer Picture-in-Picture-Funktion bietet Dir das Modell einen Farbraum von 125 % sRGB und 92 % aRGB. Ob Gaming oder professionelle Bildbearbeitung – mit diesem Spitzenkandidaten zockst und arbeitest Du auf höchstem Niveau.

Pro:

49 Zoll, 120 Hz, Dual-WQHD, Adaptive-Sync, AMD FreeSync, flicker-free, Local Dimming, Picture-in-Picture, 125 % sRGB-Farbraum, 92 % aRGB-Farbraum

Contra:

geringe Reaktionszeit von 4 ms

Gigabyte AORUS FI32Q

 

Unser letztes High-End-Modell ist gleichzeitig das kleinste. Auf 32 Zoll und mit einer WQHD-Auflösung zockst Du die rasantesten Shooter bei besten Kontrasten. Dafür sorgt das leistungsstarke IPS-Panel, das Dir eine Reaktionsgeschwindigkeit von 1 ms sowie 120 % sRGB- und 94 % DCI-P3-Farbraumabdeckung bietet. Dank der sehr hohen Bildwiederholungsrate von 165 Hz wirst Du im nächsten Ego-Shooter die Oberhand behalten und Deine Feinde besiegen. Mit im Repertoire sind bekannte Features wie Adaptive-Sync, AMD FreeSync, Flicker-Free-Technologie, Blaulichtfilter, Picture-in-Picture, White-LED-Backlight und das KVM-Switchsystem.

Pro:

32 Zoll, 165 Hz, WQHD, Reaktionszeit von 1 ms, 120 % sRGB-Farbraum, 94 % DCI-P3-Farbraum, Adaptive-Sync, AMD FreeSync, flicker-free, Blaulichtfilter, Picture-in-Picture, White-LED-Backlight, KVM-Switchsystem

Contra:

nichts

Die Testsieger des Monitor-Rankings

Um die Auswahl gerade für diejenigen zu erleichtern, die sich nur schwer zwischen unseren erstklassigen Monitoren entscheiden können, haben wir für die unterschiedlichen Kategorien Testsieger gekürt.

Der Testsieger unter den Full-HD-Monitoren

Die Entscheidung im Bereich der Full-HD-Monitore war keine leichte. Denn gerade die Modelle von MSI und AOC weisen eine sehr gute Ausstattung auf und überzeugen mit nahezu identischen Spezifikationen. Letztendlich mussten wir uns aber entscheiden und unser Sieger in der Kategorie Full-HD-Monitore ist der MSI Optix AG32CV. Der Gaming-Monitor von MSI ist zwar der teuerste in unserer Einstiegsklasse, dafür überzeugt er unter anderem mit neuesten Schnittstellen und einer Bildwiederholungsrate von 165 Hz. Dank der sehr guten sRGB-Farbraumabdeckung eignet sich unser Testsieger nicht nur für rasantes Gameplay, sondern auch für die professionelle Bild- und Videobearbeitung. Mit dem MSI Optix AG32CV erhältst Du folglich einen exzellenten Allrounder, der mit seinen 31,5 Zoll eine große Oberfläche für Detailarbeiten bereitstellt.

Der Testsieger unter den WQHD-Monitoren

In der Kategorie der WQHD-Monitore sind in unserem Ranking sehr gute Modelle vertreten, sodass das Küren eines Testsiegers nicht leichtfiel. Sowohl der MSI Optix MPG27CQ2 als auch der Gigabyte AORUS CV27Q sind durch ihre sehr gute technische Ausstattung bestens als Gaming-Monitore geeignet. Selbst der Preis für die beiden Kandidaten bewegt sich auf Augenhöhe. Daher hat zum Schluss die Bildwiederholungsrate das Quäntchen ausgemacht, das zum Sieg führt. Mit 165 Hz hat der Gigabyte AORUS CV27Q knapp das MSI-Modell überholt und sichert sich damit die Poleposition. Mit einer Reaktionszeit von 1 ms bist Du für jedes Genre bestens gerüstet und genießt dank hoher Kontrastwerte und dem Curved Display ein immersives Gameplay.

Der Testsieger unter den High-End-Monitoren

Im Bereich der High-End-Monitore sollte jedes Detail stimmen. Denn immerhin sind die Modelle dieser Kategorie alles andere als günstig. Zahlreiche Features sowie eine sehr gute Farbraumabdeckung gehören hier zum Standard-Repertoire. Allerdings müssen auch die Bildwiederholungsrate und die Reaktionszeit den hohen Ansprüchen genügen. Und obwohl unsere Kandidaten von MSI und Samsung erstklassige Gaming-Monitore anbieten, hat auch in diesem Bereich das Gigabyte-Modell die Nase vorn.

Unser Testsieger, der Gigabyte AORUS FI32Q, wartet mit einem kontrastreichen IPS-Panel auf, das eine Reaktionszeit von 1 ms bereitstellt. Kombiniert mit einer Bildwiederholungsrate von 165 Hz sind auch die rasantesten Ego-Shooter keine Herausforderung. Darüber hinaus verfügt der Gaming-Monitor von Gigabyte über eine sehr gute sRGB- und DCI-P3-Farbraumabdeckung, sodass selbst professionelle Bild- und Videobearbeitungen problemlos auf dem Display realisiert werden. Mit diesen Eigenschaften hat sich der Gigabyte AORUS FI32Q den Sieg redlich verdient.

FAQ zum Monitor-Ranking

Welche Auflösung für welche Bildschirmgröße?

Je höher, desto besser? Mitnichten! Vielmehr entscheidet die jeweilige Bildschirmgröße darüber, welche Auflösung die optimale ist. Ansonsten ist entweder die Darstellung zu groß oder viel zu klein, was für die Ergonomie, die Augen, aber auch für die Geräte selbst ein Problem werden kann. Eine Auflösung, die für einen 21-Zoll-Monitor perfekt ist, führt bereits bei einem nur 2 Zoll größeren Bildschirm zu einer zu großen Darstellung. Auch das Seitenverhältnis entscheidet über die Pixelzahl. Ein normales 4:3-Display hat eine andere Auflösung als die 16:9-Variante.

Hinter den Werten, die die Bildschirmauflösung beschreiben, steht die Anzahl der Pixel (Bildpunkte), berechnet in Höhe x Breite. Der Standard für Full HD bei einem Seitenverhältnis von 16:9 liegt bei 1920 x 1080 Pixeln.

Formate und optimale Auflösungen auf einen Blick:

Bezeichnung Format Auflösung in Pixel
VGA 4:3 640 x 480
Standard HD 16:9 1280 x 720
Full HD 16:9 1920 x 1080
UW-UXGA 21:9 2560 x 1080
WQHD 16:9 2560 x 1440
UWQHD 21:9 3440 x 1440
Dual WQHD 32:9 5120 x 1440
WUHD 21:9 5120 x 2160
UHD+ 16:9 5120 x 2880

Optimal ist in der Regel die native Auflösung, also die, die vom Hersteller ab Werk festgelegt wurde.

Was ist eine gute Bildwiederholfrequenz?

Die benötigte Bildwiederholfrequenz hängt von der geplanten Nutzung des Monitors ab. Für Office-Aufgaben reicht eine niedrige, während bei schnellen Games wie Ego-Shootern die Hertz-Rate höher liegen sollte. Auf diese Weise werden lästiges Tearing und Bildruckler vermieden, die sich oftmals spielentscheidend auswirken. Beim Gaming heißt es also: je höher die Frequenz, desto butterweicher das Spiel – eine entsprechend leistungsstarke Grafikkarte vorausgesetzt! Im Bereich der Gaming-Monitore ist mittlerweile eine Bildfrequenz von 144 Hz üblich und geht zum Teil auch schon hoch bis zu 240 Hz.

Für optimale Ergebnisse müssen Bildwiederholfrequenz, Grafikkarte, CPU, aber auch Panel-Typ sowie dessen Reaktionszeit zusammenpassen.

Welche Grafikkarte passt zu welchem Monitor?

Für Gamer werden Grafikkarten interessant, die mit Gaming-Monitoren kompatibel sind und die eine Bildwiederholungsrate von 144 Hz unterstützen. Der Grafikspeicher sollte hier bei mindestens 4 GB liegen.

Grafikkarten ab einer RX 550 oder einer GTX™ 1080, gepaart mit einer entsprechend leistungsstarken CPU, bieten hervorragende Voraussetzungen für ein flüssiges Gameplay. Sorgenfrei in Full HD zockt, wer sich für eine GTX™-1660-Ti- oder eine Radeon™-RX-Vega-56- Grafikkarte entscheidet. Liebhaber des WQHD greifen zur Radeon™-RX-5700- oder einer RTX™-2000er-GPU.

Für Ultra HD muss die Grafikkarte besonders schnell arbeiten. Hier wird ein 3D-Beschleuniger der Radeon™-RX-6000er- oder der RTX™-3000er-Reihe empfohlen.

Welcher Paneltyp ist der beste für Gamer?

Die Wahl des richtigen Paneltyps ist gar nicht so einfach. Es gibt hier nicht den einen, der alle anderen schlägt. Vielmehr muss abgewogen werden, ob der Fokus auf Schnelligkeit oder einer sehr guten Farbraumabdeckung mit entsprechender Blickwinkelstabilität liegt. Wer natürlich vorrangig schnelle Spiele wie Ego-Shooter oder Autorennen zockt, greift eher zu einem TN-Panel. Soll vor allem die Bildqualität punkten, während höchste Geschwindigkeit eher zweitrangig ist, sind IPS- oder VA-Panels die richtige Wahl. Allerdings existieren mittlerweile auch IPS-Panels, die eine sehr gute Reaktionszeit bei hoher Bildwiederholungsrate aufweisen. Diese Modelle sind jedoch alles andere als günstig und finden sich vorzugsweise im High-End-Bereich.

Was sind G-Sync und FreeSync? Und wofür sind sie gut?

Sowohl G-Sync als auch FreeSync tragen zu deutlich glatteren Bildabläufen bei. Der Unterschied liegt vor allem im Preis bezüglich der Kombinationsmöglichkeiten aus Monitor und Grafikkarte. G-Sync ist kostspieliger. AMDs FreeSync bietet das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis – bei der Kombination mit einem entsprechenden Monitor und einer Radeon™-Grafikkarte. Zudem ist die FreeSync-Technologie unkomplizierter in der Handhabung, da sie lizenzfrei ist und keine teuren Hardware-Module erfordert.

Was bringt ein Curved Monitor beim Gaming?

Eine richtige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Dazu ist das Seherlebnis zu sehr eine individuelle Wahrnehmung. Gegenüber geraden Bildschirmen mit großer Diagonale hat ein Curved Monitor jedoch zwei entscheidende Vorteile, die besonders für Gamer ausschlaggebend sind. Erstens ahmt die leichte Krümmung des Displays die Form der Augen nach. Das bedeutet, dass der Abstand zwischen Display und Auge bei jedem Bildschirmbereich, selbst am Rand, gleich ist. Zweitens ist die visuelle Immersion, also der breitere Sichtwinkel, der einen tiefer in das Spielgeschehen eintauchen lässt, höher. Ein immersives Gameplay ist quasi das Dolby-Surround für die Augen.

Was jedoch beachtet werden muss, sind folgende Punkte: Zum einen sollte der Spieler wirklich mittig sitzen, damit der Immersionseffekt sich zur Gänze entfaltet. Zum anderen muss bei einem großen Bildschirm auch die Ergonomie beachtet werden. Das heißt, dass genügend Abstand zwischen Auge und Monitor vorhanden ist.

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