Die Aussage von NVIDIA®, dass ihre neue Anti-Mining-Technologie nicht zu hacken sei, wurde schon oft belächelt. Nun haben Miner wohl einen sehr einfachen und kostengünstigen Weg gefunden, den Schutzmechanismus auszuhebeln. Hier die Details.

Bei dem Release der RTX™ 3060 kündigte NVIDIA® an, die Hash-Rate der Grafikkarte künstlich zu begrenzen. Das Ziel war es laut Unternehmen, die Grafikkarte weniger attraktiv für Crypto-Miner zu machen. Dabei versprach es, dass diese Begrenzung nicht zu hacken sei. Schon damals gab es Kritik an dieser Aussage. Wer sich genauer dazu informieren will, kann gerne hier unseren Artikel dazu nachlesen.

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Nach nur einigen Wochen wurde bereits ein Weg gefunden, einfach und zuverlässig auf die volle Hash-Rate der Grafikkarte zuzugreifen. Der vermeintlich nicht zu hackende Schutz kann durch einen HDMI-Stecker für nur sechs Dollar ausgeschaltet werden. Die Grafikkarte testet anscheinend, ob ein Monitor angeschlossen ist. Ist dies der Fall, hebt sie die Beschränkung der Hash-Rate auf. Damit kann ein Miner einen einfachen Dummy benutzen, um der Grafikkarte einen angeschlossenen Monitor vorzutäuschen und so auf die gesamte Rechenleistung der 3060 zuzugreifen. Da die GPUs so nicht an tatsächliche Monitore angeschlossen sein müssen, macht diese Methode es sogar möglich, die Grafikkarten zu stapeln. Die einzige verbleibende Einschränkung ist, dass sie über PCI-E mit acht 3.0-Lanes mit dem Mainboard verbunden sein müssen.

Dass die Maßnahmen des Grafikkartenherstellers so einfach und günstig zu umgehen sind, ruft im Netz erneute Kritik und Diskussionen hervor. Aber was ist Eure Meinung zu dem Ganzen? Teilt sie bitte mit uns auf Facebook.

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