Für GameStop geht es seit einigen Jahren bergab. Die Anzahl der Stores scheint sich von Jahr zu Jahr zu verkleinern. Im Kampf um den Erhalt wagt der Gaminganbieter nun einen neuen Schritt und geht eine Kooperation mit Microsoft ein. Der Deal soll für beide Unternehmen von Vorteil sein. Hier sind die Hintergründe.

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Dank der Digitalisierung von Spielen und Plattformen wie Steam oder dem Epic Games Store geht es mit GameStop seit Jahren bergab. Unter Gamern eilt dem Unternehmen zudem ein schlechter Ruf voraus, sodass die Anzahl der Stores jährlich kleiner wird. Doch GameStop kämpft und wandelt sich weiterhin. Wer in letzter Zeit in einem der Läden war, hat gesehen, dass sich das Portfolio verändert. Ähnlich sieht es bei Microsoft aus. Microsoft hat zwar einen guten Ruf, doch ihre Stores mussten aufgrund der Digitalisierung und abnehmender Verkaufszahlen von Spielen ebenfalls schließen.

Ziel der Kooperation: Microsoft will die Xbox Series X und eigene Spiele immer noch auf dem Offline-Markt anbieten. Im Gegenzug will GameStop – neben dem lukrativen Konsolen-Geschäft – interne Prozessoptimierung betreiben. Im Deal Inhalten sind Cloud-Lösungen wie MS Dynamics 365 und MS Teams. Dabei soll Microsoft den GameStop Mitarbeitern Tablets mit hauseigener Software zur Verfügung stellen. Ein Schritt, der sich für beide Unternehmen auszahlen könnte. Wir sind dennoch skeptisch, ob dieser Schritt GameStop retten kann.

Was ist Eure Meinung zu GameStop? Und was haltet Ihr vom Aussterben der PC-Gaming Stores im Allgemeinen?

 

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