Schon lange dürfte klar sein, dass Microsoft große Hoffnung in seinen Game Pass – das „Netflix für Games“ – steckt. Schon öfter wurde erwähnt, dass man hoffe, den Service neben Xbox und PC auch auf weiteren Plattformen etablieren zu können. Darüber hinaus dürfte es wohl auch große Ambitionen für die nächsten Konsolengenerationen geben. Nun gibt es zumindest einige Informationen darüber, wie das Spielverhalten der Game Pass Nutzer aussieht.

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Die Informationen, die Agostino Simonetta, Vorstand des „ID@Xbox“-Programms, bekannt gab, weisen definitiv darauf hin, dass das Konzept „Spiele-Abonnement“ für Microsoft aufzugehen scheint. Er nannte zwar keine genauen Zahlen, sprach in einem Interview mit GamesIndustry aber darüber, dass die Spieler, die den Game Pass abonniert haben, im Durchschnitt 40% mehr spielen als sie es vorher getan haben. Doch diese Zahlen scheinen sich nicht nur auf Spiele, die im Abo enthalten sind, zu beziehen, sondern auch auf andere Spiele. Es scheint, als wenn der Game Pass die Spieler im Allgemeinen dazu bringt, mehr zu spielen.

Ebenfalls interessant: 91% der Abonnenten gaben in einer Umfrage an, dass sie über den Game Pass bereits mindestens ein Spiel gespielt haben, dass sie ohne die Möglichkeit, es kostenlos zu spielen, wohl niemals probiert hätten.

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