OpenOffice ist die beliebte und kostenlose Word-Alternative. Das Programm wird aber seit sechs Jahren, abgesehen von kleinen Updates, nicht mehr weiterentwickelt. Der spirituelle Nachfolger, LibreOffice, wurde von der Document Foundation entwickelt, ist aber relativ unbekannt. Die richtet sich nun in einem offenen Brief an OpenOffice.

Die Argumentation ist wie folgt: Es ist gut, dass es eine große Vielfalt an kostenloser Software gibt. Aber Apache’s OpenOffice habe seit 2014 keine größeren Releases gebracht und würde mit seiner Bekanntheit den kostenlosen Software-Markt zum Stagnieren bringen. LibreOffice wäre der spirituelle und technische Nachfolger. Der Bekanntheitsgrad stagniert jedoch wegen der angeblichen Monopolstellung von OpenOffice. LibreOffice hat in den letzten Jahren 13 große und 87 kleine Updates gebracht und wäre das modernere und bessere Programm. Es beinhalte mehr Funktionen und hätte eine bessere Performance. Jedoch wissen viele Nutzer einfach nichts von LibreOffice

MF
Die Bitte am Ende des Briefes ist es, neuen Usern zu helfen und sie darauf aufmerksam zu machen, dass ein modernes, professionelles und auf OpenOffice basiertes Programm existiert. Wir sind uns noch unsicher, wie wir das Schreiben deuten. Einerseits greift LibreOffices Argument, denn OpenOffice entwickelt sich wirklich nicht weiter. Wichtige Funktionen fehlen und es gibt oft Kompatibilitätsprobleme. Wir können es uns auch gut vorstellen, dass so eine Vormachtstellung zusammen mit der Attitüde, das Programm nicht weiterzuentwickeln, Innovationen verlangsamen kann. Andererseits ist die Argumentation, dass das eigene bessere Produkt es nicht geschafft hat und darum das ältere aushelfen muss, uns ein bisschen fremd. Was haltet Ihr von der Bitte von LibreOffice?

 

 

 

 

 

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