Letzte Woche gab es neue Leaks von RDNA 3, Zen 3+ und Zen 4. Wenn diese sich bewahrheiten, könnte AMD bald die Nase vorn haben.

MF
Über RDNA 3 sagen die Leaks lediglich, dass Navi 32 auf einem MCM (Multi-Chip-Module) basieren soll. Dafür haben wir aber weitaus mehr über die Prozessoren von AMD gehört. Zen 3+ soll ein Refresh der derzeitigen CPU-Generation sein. Die IPC-Leistung (Interprocess Communication) soll hierbei nur im einstelligen Prozentbereich liegen. Von der Leistungssteigerung abgesehen, gibt es Gerüchte, dass der Refresh auf DDR5 setzen könnte – quasi als Vorbereitung für Zen 4. Er soll Ende 2021 herauskommen und wird sicherlich auch genutzt, um „neue“ Produkte auf den Markt zu bringen. 

Wir haben zudem vielversprechende Leaks über Zen 4 gehört. Die nächste Prozessoren-Generation soll Ende 2022 herauskommen, auf einer 5-nm-Fertigung basieren und laut Gerüchten eine IPC-Leistungssteigerung von 29 Prozent bieten. Es wird damit gerechnet, dass Zen 4 auf DDR5 setzen wird und bis zu 40 Prozent mehr Leistung pro Taktzyklus erreichen soll. Ein aktuelles Engineering Sample bringt es wohl schon auf 29 Prozent. Die Leistungssteigerung klingt massiv, ist aber durchaus realistisch.

Falls die Zahlen sich bewahrheiten, dürfte Intel® in Bedrängnis kommen. Der Hauptkonkurrent hat momentan Probleme, Zen 3 die Stirn zu bieten und seine Produktion auf eine kleinere Fertigungsgröße umzustellen. Was ein weiterer massiver Leistungsanstieg in zwei Jahren für den CPU-Markt bedeuten könnte, ist noch unklar. Wir hoffen aber, dass er Anlass für mehr Wettbewerb gibt. Denn davon profitieren am Ende immer die Konsumenten.

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