Nicht mehr alle haben sie genutzt, aber die meisten kennen sie: Röhrenmonitore – diese klobigen und äußerst unpraktischen Geräte, die alles andere als platzsparend waren und für heutige Verhältnisse wie aus der Steinzeit wirken. Dabei scheinen sie technisch immer noch in der oberen Liga mitzuspielen.

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In der oberen Liga mitspielen ist dabei wohl nicht einmal ausreichend. Wie die Tester von Digital Foundry nun herausgefunden haben wollen, sind die guten alten Röhrengeräte den teuren 144-Hz-Monitoren sogar überlegen. So kam die Seite bzw. der Kanal von Digital Foundry auf die Idee, moderne Spiele auf Röhre zu spielen. Darunter etwa „Control“, welches einmal auf dem 17 Jahre alten GDM FW900 von Sony und einmal auf Flachbildschirmen lief. Denn auch wenn der Monitor von Sony schon viele Jahre auf dem Buckel hat, so kann er Spiele in einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln bei 120 Fps anzeigen. Und genau so wurde Control auch gespielt.

Das Ergebnis dürfte dabei für viele überraschend kommen, denn Digital Foundry ist davon überzeugt, dass man das beste Spielerlebnis auf einem Röhrenbildschirm hat. Demnach ist vor allem die Pixelauswertung „gefühlt“ so viel besser, dass selbst eine 4k-Auflösung dagegen blass wirkt. Der Hauptgrund ist aber vor allem die Bewegungsunschärfe. In diesem Bereich hinken moderne Flachbildschirme immer noch stark hinterher, da diese mit der Darstellung noch ihre Probleme haben. Dabei sehen die Tester vor allem einen großen Vorteil für Gamer, die viel Wert auf Grafikdetails setzen. Durch die bessere Pixelverwertung reichen auch niedrigere Einstellungen bei der Auflösung. Somit hat man am Ende mehr Ressourcen für andere Einstellungen oder kann sogar einen ordentlich Performanceboost herauskitzeln.

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