AMD hatte mit seiner neuen Ryzen™ 3000er Reihe zum Angriff gegen Intel® geblasen. Und das mit großem Erfolg. Nun wartet die Hardwarewelt gespannt auf eine Antwort vom Marktführer. Ein angeblicher Leak könnte dabei schon verraten, wie diese aussehen könnte. 

Zwar wurden auf der diesjährigen Computex die Ice-Lake-CPUs für stromsparende Laptops vorgestellt, aber vollwertige, neue Mainstream-Modelle für den Desktop-Bereich blieben während der Vorstellung leider aus. Etwas später wurde aber ein angeblicher Leak zum neuen Intel® CPU-Line-Up über den japanischen Twitter-Account sohachi@7/26 veröffentlicht. Dabei soll es sich um den sogenannten „Comet Lake“ handeln (14nm+++), der mit zehn Kernen und 20 Threads daherkommt. Ab Werk läuft dieser mit 4,6 Ghz und auf einem Kern sogar mit 5,2 GHz. Zusätzlich soll es noch einen neuen Sockel dafür geben. Der Leak selbst wirft aber einige Fragen auf, wodurch es Zweifel an der Echtheit die Runde machen. So werden die Boost-Clocks angeblich mit Intels® Turbo Boost Max Technologie 3.0 erreicht. Diese Version kam bisher aber lediglich für Intels® X-Serie zum Einsatz. Auch sollen durchweg alle Prozessoren mit Hyper-Threading ausgestattet sein, was bisher aber noch bei keiner Generation der Core-i’s der Fall war. Computerbase berichtet zudem, dass die Lithografiestufe verräterisch wirken. Intel® verschwieg demnach in der Vergangenheit eigentlich immer gern, dass man weiterhin auf die Sky-Lake-Architektur zurückgreift und auf die 14nm-Fertigung setzt.

Angaben zu einem möglichen Release der Comet-Lake-Produkte sucht man im Leak-Dokument vergeblich. Eine andere geleakte Roadmap von Intel® könnten aber die ersten Sky-Lake-Refreshes im ersten Quartal 2020 erscheinen.

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