„GTA V“ und ganz besonders dessen Online-Variante gehört zu einem der lukrativsten Titel aller Zeiten. Doch das war Entwickler Rockstar Games offenbar nicht genug und so überlegte man sich eine neue Methode, um Spielern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten.

Egal auf welcher Plattform „GTA V“ auch erschien, es erwies sich als enormer Hit für Rockstar Games. Und auch bei Steam ist man regelmäßig auf den vordersten Plätzen vertreten. Mit dem Launch von „GTA Online“ wuchs das Interesse noch einmal ordentlich an und damit auch die Einnahmen für den Entwickler. Doch wie es nun einmal häufig so ist, konnte man offenbar die Taschen nicht voll genug bekommen und stellte vor Kurzem den „Casino DLC“ vor. Wie der Name schon verrät, geht es bei dieser Erweiterung natürlich um virtuelles Glücksspiel. Das Problem an der Sache ist aber, dass es nicht ganz virtuell bleibt. Um am Glücksspiel teilzunehmen, braucht man nämlich „GTA-Dollar“, und die kann man sich auch für reales Geld kaufen. Damit ist der Content in vielen Ländern als Glücksspiel eingestuft und somit verboten worden. Über 50 Länder haben sich bereits gegen eine Veröffentlichung ausgesprochen (unter anderem China und Süd-Korea) und weitere werden wohl noch folgen. In Deutschland ist der DLC hingegen (noch) legal, da es hierzulande keine einheitlichen Regeln für solch eine Art „Glücksspiel“ gibt.

Ein nicht zu verachtendes Detail ist zudem, dass es sich hier um eine Einbahnstraße handelt. Spieler können echtes Geld investieren, werden bei Gewinnen aber nur mit virtuellem Geld belohnt. Was natürlich die Frage aufwirft, ob es sich überhaupt um ein „Gewinnspiel“ handelt. Immerhin kann man nichts Materielles gewinnen. Rockstar Games indes wird es doppelt freuen, dass man selbst bei einem „Gewinn“ nicht in die eigene Tasche greifen muss.

Share

Hinterlasse eine Antwort