Ampere könnte ein ziemlich großer Leistungssprung für die NVIDIA®-Grafikkarten werden und die Darstellung von Raytracing deutlich verbessern. Nun könnte dieser Leistungssprung schneller bei uns ankommen als erwartet. 

Raytracing sollte eine der großen neuen Grafikspielereien werden. Und auch, wenn es die Spiele durchaus ansehnlicher machen kann, gibt es hardwareseitig noch einige Problemchen. So ist Raytracing zwar durchaus mit RTX-2000er-Karten von NVIDIA® möglich und machbar, aber eben nur, wenn man einen nicht zu verachtenden Einbruch in der Performance hinnimmt. Ein Umstand, der sich verschlimmert, je höher man die Auflösung nach oben schraubt. Stellenweise muss man dabei sogar mit der Hälfte der Frames vorliebnehmen, wenn man die Grafikoption nutzen möchte.

MF
Und hier kommt nun NVIDIA®s Ampere ins Spiel – diese Technik, die auf Samsungs 7-nm-EUV-Verfahren zurückgreift. Die Technik soll die Leistung der verbauten Chips dahingehend verbessern, dass sie in der Lage sind, Raytracing auch ohne größere Perfomence-Einbrüche darzustellen. Der Leistungssprung soll dabei dem von der GTX 900er Reihe zur GTX 1000er Reihe ähneln. Bisher war aber noch nicht wirklich klar, wann Ampere erscheinen wird. Nun berichtet Igors Lab  dass der Release schon Anfang des kommenden Jahres sein könnte – unter Berufung von nicht näher genannten Quellen. Demnach plant NVIDIA® erst einmal, die Mittelklassekarten mit Ampere auszustatten. Die Flaggschiffe bzw. High-End-Karten sollen dann im dritten oder vierten Quartal folgen.

Damit reagiert das Unternehmen wohl auf den Druck seitens AMDs, die neben dem CPU-Markt auch den GPU-Bereich immer weiter ausbauen. Zudem machen schon seit einiger Zeit Spekulationen die Runde, dass AMD Navi 12 als Radeon RX 5800 (XT) veröffentlichen könnte. Allgemein gilt ein Angriff auf den High-End-Markt als wahrscheinlich und den wird NVIDIA® wohl nur ungern kampflos aufgeben.

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