GameStop kämpft schon seit einiger Zeit mit schlechten Zahlen und dieser Kampf ist über die vergangen Monate nicht einfacher geworden. Ganz im Gegenteil. Die fetten Jahre der Kette sind lange vorbei. Einen kleinen Lichtblick gibt es trotzdem. 

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass der weltweit größte Einzelhändler für Videospiele GameStop wohl in seinen letzten Atemzügen steckt. Nicht nur der Ruf hat gelitten, nachdem herauskam, dass Mitarbeiter angewiesen wurden, den Kunden gezielt schlechte Angebote zu machen. Auch der Umsatz der Kette brach laut früheren Finanzberichten über die letzten Jahre enorm ein. Wie GamingBolt berichtet, setzt sich dieser Negativtrend auch weiter fort. So legte das Unternehmen nun die Zahlen des ersten Quartals 2019 vor und diese sind im direktem Vergleich zum Vorjahr erschreckend. Der weltweite Verkauf ging dabei um 13,3% zurück und die Nettoeinnahmen sogar um enorme 76%. Am stärksten betroffen war dabei der Konsolenabsatz, der um 35% zurückging. Allerdings scheint dieser Rückgang nicht so schlimm ausgefallen zu sein, wie zuvor noch erwartet. Grund hierfür sind die sehr starken Zahlen der Nintendo Switch. An der Softwarefront musste man hingegen einen Rückgang von „nur“ 4,3% hinnehmen.

Es gibt aber auch positive Meldungen. So konnte man immerhin den Absatz von Sammelobjekten um ganze 10,5% steigern. Zudem stehen die neuen Konsolen in den Startlöchern, was GameStop noch einmal einen ordentlichen Push Ende 2019/Anfang 2020 bescheren könnte. Die Tendenz scheint aber alles in allem nach unten zu weisen, da GameStop auch in Zukunft mit dem starken digitalen Trend zu kämpfen hat und der Absatz von Hard-Copies weiter abnehmen wird.

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