„Final Fantasy 14“ ist eines der Spiele, das tief gefallen und wie ein Phönix aus der Asche auferstanden ist. Mittlerweile gehört der Titel sogar zu den erfolgreichsten Titeln im MMO-Bereich und das schon seit einigen Jahren. Aber eben genau diese Jahre sieht man dem Titel an.

Im Jahr 2013 legte „Final Fantasy 14“ wohl einen der größten und vor allem erfolgreichsten Relaunches der Videospielgeschichte hin. Mit „A Realm Reborn“ nahm sich Entwickler SquareEnix den wirklich zahlreichen Problemen der Ur-Version an und hörte auf seine Community. Gerade auf Seiten des Contents und des Gameplays wurde ordentlich geschraubt. Allerdings blieb durch diesen massiven inhaltlichen Wandel die Optik auf der Strecke. „Final Fantasy 14“ sieht per se nicht schlecht aus, aber das Alter lässt sich nicht abstreiten. Nun äußerte sich Director Naoki Yoshida in einem Interview mit DualShockers zu dem Thema und gab einen eher ernüchternden Ausblick. Demnach verstehe man zwar, dass die Fans gern ein Grafikupdate hätten (man wolle es schließlich auch selbst), aber die Arbeiten daran würden die Content-Pläne einfach zu stark beeinflussen. So versuche man gerade einen 3-Monate-Zyklus beizubehalten, in dem vor allem neuer Inhalt nachgeschoben werden soll. Arbeiten an dem Visuellen würden diesen Zyklus durcheinander werfen. Zudem sei Yoshida auch der Meinung, dass das Spiel optisch immer noch gut genug aussieht, um mit der Konkurrenz mithalten zu können.

Natürlich sind die inneren Werte eines Spiels wohl entscheidender als Äußerlichkeiten und für viele sieht das MMO immer noch „gut genug“ aus. Allerdings wird SquareEnix in den kommenden Jahren wohl nicht um ein solches Update herumkommen. Oder man veröffentlicht mit „Final Fantasy 16 oder 17“ ein komplett neues MMO.

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