Für viele gilt Bethesdas „Fallout 76“ als Sinnbild für verfrüht veröffentlichte Titel, bei denen viele Versprechen gemacht wurden, aber nur ein Bruchteil eingehalten wurde. Der Launch ist aber schon einige Monate her und eigentlich sollte man meinen, dass mittlerweile ein rundes Spiel daraus wurde. Eigentlich. 

„Fallout 76“ war für viele auf einem guten Weg. Zahlreiche Patches und Content-Updates deuteten auf eine gar nicht mehr so schlechte Zukunft hin. Klar, das Spiel hat immer noch seine diversen Probleme, doch erhielt man zumindest das Gefühl, langsam ein rundes und vor allem stabiles Game zu erhalten. Und dann kam Patch 11. Der neueste Patch für das Spiel machte zwar einen weiteren Schritt nach vorne, aber leider auch diverse Schritte nach hinten. So behob man nicht nur viele Bugs, sondern führte eine ganze Reihe neuer Bugs ein. Spieler können so etwa seit dem Patch keine legendären Gegenstände mehr finden. Auch das Gebiet Whitesprings soll für einige Spieler nicht mehr nutzbar sein und führt bei manchen zu einem sofortigen Ableben, sobald die Power Armor verlassen wird. Sollte man zuvor überhaupt in der Lage gewesen sein, diese zu verlassen. Ausrüstung, die man am Leib trägt, soll sich stellenweise von selbst wieder ablegen. Und natürlich gibt es wieder eine Vielzahl von berichteten Abstürzen.

Bethesda veröffentlichte kurze Zeit später einen ersten Hotfix (weitere werden wohl noch folgen). Dieser hat sich auch einigen Problemen bereits angenommen. Die Community ist aber natürlich nicht sonderlich erfreut, dass Patch 11 in dieser desaströsen Form veröffentlicht wurde und so werden nun die Rufe nach einem Test-Server wieder lauter.

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