Bereits im Juli war die Rede davon, dass Fallout 76 irgendwann eigene Privatserver bekommen werde, bei denen dann unter Umständen sogar ein Mod-Support erlaubt sein soll. Vor einigen Tagen hat Bethesda nun tatsächlich angekündigt, dass diese privaten Server kommen sollen, allerdings nicht in einer Art und Weise, die die meisten Fans zufrieden stellt.

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Fallout 76 ist wohl seit seiner Veröffentlichung das umstrittenste Spiel, das Bethesda bisher herausgebracht hat. Schlechte Serverstabilität, Bugs ohne Ende, keine Endgame-Inhalte – all das waren und sind bis heute einige der Kritik-Punkte der Community. Doch damit nicht genug. Nun hat Bethesda mit der „Fallout 1st“-Ankündigung für neuen Tumult gesorgt. Das Abosystem soll den Spielern einige Vorteile bringen, wie etwa einen portablen Schnellreise-Punkt, ein größeres Zelt, und eben auch die Möglichkeit, auf privaten Servern mit bis zu acht Spielern zu spielen.

So richtig begeistert sind die meisten Spieler allerdings nicht. Die größten Kritikpunkte sind weiterhin der fehlende Umfang des Spiels und die Tatsache, dass das Spiel nach wie vor ein Vollpreistitel ist, der nun ein recht teures (15€ monatlich) Abo-Modell anbietet, bei dem es relativ wenige Inhalte gibt – zumindest im Vergleich zu anderen, ähnlichen Spielen wie etwa„World of Warcraft“. Demnach hatten sich die meisten wohl etwas mehr erhofft, als angekündigt wurde, dass solche Dinge wie private Server kommen werden.

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