Es ist wahrscheinlich DER große Vorteil von Gaming-PCs gegenüber den Konsolen: das Baukastenprinzip. Kein PC-System gleicht dabei dem anderen. Jeder User hat seine ganz eigenen Ansprüche und kann sich seine Maschine selbst zusammenstellen oder weiter aufrüsten. Doch wie soll man sich bei der schier unüberschaubaren Fülle an Hardware-Komponenten entscheiden? Woher soll man wissen, was man alles braucht, um aktuelle und ältere Lieblingstitel flüssig zocken zu können?

Ganz einfach: Fragt die Profis. Fragt das Team von Mindfactory. Denn wir versorgen Euch nicht nur mit der „richtigen“ Hardware,  wir haben auch so viele Zocker in den eigenen Reihen, dass wir Euch beim Zusammenstellen der passenden Hardware optimal unterstützen können.

Daher werden wir Euch ab sofort in unserer neuen Reihe PC-Systeme für alle Preisklassen jede Woche ein System in allen Bestandteilen vorstellen. Egal, ob Ihr Wert auf Raytracing in „Metro: Exodus“ legt oder doch nur schnelle Runden in „Fortnite“ zocken wollt – mit uns findet Ihr genau das richtige System für Euch und gebt dabei keinen Cent zu viel aus.

Wie oben angekündigt, wollen wir unsere neue Ratgeber-Reihe mit einem Einsteiger-Gaming-PC für 500€ starten. Denn auch für deutlich unter 1000€ bekommt Ihr eine Maschine, mit der man aktuelle Titel auf mittleren bis hohen Grafikeinstellungen spielen kann. Wichtig ist dabei lediglich, dass  die Komponenten gut aufeinander abgestimmt sind und genau das soll mit dem folgenden System erreicht werden.

Prozessor:

Herzstück unseres Systems ist der AMD Ryzen™ 5 1400 Quadcore Prozessor mit vier Kernen, acht Threads und einem 3.4 Ghz Turbotakt. Dieser befindet sich leistungstechnisch ungefähr auf Augenhöhe mit einem Intel® Core™ i5-7400, ist dabei aber um ein Vielfaches günstiger. Das macht den Ryzen™ 5 zu einem unschlagbaren Preis-Leistungshammer, was Euren Geldbeutel immens schont.

Mainboard:

Ein Prozessor braucht natürlich auch noch eine Heimat, in der er sich wohlfühlen kann. Und da kommt man mit einem Ryzen™-Kraftwerk nicht an dem ASRock B450M Pro4 vorbei. Dieses Board bietet alles, was Ihr braucht: vier Ram-Bänke, einen ordentlichen Soundchip, zwei zusätzliche PWM-Anschlüsse für Gehäuselüfter und zum Übertakten lädt das Mainboard auch noch ein.

Grafikkarte:

Seien wir doch einmal ehrlich: Die Grafikkarte ist für viele von uns das Herzstück des ganzen Systems. Für die perfekte Abstimmung haben wir hier die AMD Radeon™ RX 570 mit 4GB GDDR5-Speicher gewählt. Sie ist nur unwesentlich teurer als eine GeForce GTX™ 1050 Ti, bietet aber deutlich mehr Leistung. Ihre Performance reicht für die Full-HD-Anforderungen der nächsten Jahre und dazu ist sie auch noch relativ leise.

Arbeitsspeicher:

Man kann nie genug RAM in der Maschine haben! Prinzipiell richtig, doch schon mit 8 GB kann man einiges reißen. Bei diesem System kommt der Patriot Viper 4 3000 Mhz zum Einsatz. Durch den Dual-Channel-Modus arbeiten die Stecker schnell und effizient. Wer will, kann natürlich noch mehr RAM dazu holen. Platz genug hat das Mainboard.

SSD/Festplatte:

Heutzutage geht nichts mehr ohne eine ordentliche SSD-Festplatte. Mittlerweile gelten die Solid-State-Drives ja sogar als Eckpfeiler eines guten Systems – führen sie doch zu deutlich zackigeren Ladezeiten als die „alten“ HDDs. Damit Ihr aber auch genügend Platz zur Verfügung habt, empfehlen wir neben der 120GB Intenso High Performance, den Einbau der 1TB Toshiba High Performance. Warum? Nun ja, die ist schnell, groß und punktet mit sehr niedrigen Ausfallraten. Was will man mehr?

Netzteil:

Vernachlässigt werden darf natürlich auch nicht die Stromversorgung des kompletten Systems. Im aktuellen Beispiel empfehlen wir das be quiet! System Power 9 mit 400W. Es bringt nicht nur eine hohe Qualität und genügen Sicherheitsmaßnahmen mit, sondern ist dabei auch noch schön leise.

Gehäuse:

Doch wohin mit all den Einzelteilen? Für dieses Budget empfehlen wir das simple, aber dennoch effiziente Gehäuse Sharkoon S1000. Es ist groß, günstig, bietet ausreichend Anschlüsse und mit zwei vorinstallierten Lüftern auch ausreichend Frischluft für die verbauten Komponenten.

Für wen und welche Games ist das System geeignet?

Wie schon der Titel des Artikels verrät, richtet sich das System speziell an Gaming-Einsteiger. Also jene, die sich mit mittleren bis teilweise hohen Grafikeinstellungen bei aktuellen Titeln zufrieden geben können. Aktuelle Battle-Royal-Spiele wie „Fortnite“ oder „Apex“ lassen sich auf diesem System ohne große Einschränkungen flüssig zocken. Bei grafisch aufwendigeren Titeln wie „Metro: Exodus“ oder „Battlefield 5“ müssen bei der Grafik aber einige Abstriche gemacht werden, um die magische 60 FPS Grenze nicht zu unterschreiten.

Titelbild von Ethan Cull on Unsplash

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