Vor etwa zwei Monaten hat uns Halo Co-Creator Marcus Lehto mit einem Trailer zu seinem neuen Spiel „Disintegration“ überrascht, der noch dazu, dass er wie aus dem Nichts kam, auch nicht all zu viel ausgesagt hat. In der jüngsten Vergangenheit jedoch verrät Lehto immer mehr über die Geschichte und Inhalte seines neuen Spiels.

MF
In einem Interview mit DualShockers sprach Lehto nun noch einmal im Detail darüber, wie die Story des Spiels aussehen soll und verriet, dass die Kampagne des Spiels einen zentralen Aspekt des Spielerlebnisses darstellen wird. Außerdem verriet er dabei, dass die TV-Serie „Firefly“ eine große Inspirationsquelle für seine Arbeit an „Disintegration“ dargestellt hat.

In „Disintegration“ werden wir einen Charakter namens Romer spielen, der einer ganz besonderen Widerstandsbewegung auf der Erde angehört. Die Vorgeschichte des Spiels ist jene, dass eine Pandemie kurz davor war, die Menschheit gänzlich auszurotten. Deshalb habe sich die Menschheit weiterentwickelt und eine Methode gefunden, das Gehirn und andere wichtige Teile des Körpers in einer Art „Koffer“ zu sichern, sodass eine Verschmelzung des menschlichen Körpers mit einem großen Anteil Robotik stattfand.

Irgendwann gab es dann eine radikale Gruppe dieser neuen „Roboter-Mensch-Hybriden“, die sich gänzlich von ihrer menschlichen Hülle verabschieden wollten und die sogenannten „Rayonne“ (Light) wurden. Romer ist Teil einer Widerstandsbewegung gegen diese Rayonne und möchte dafür sorgen, dass die Menschheit sich ihren menschlichen Teil bewahren kann und soll, um ihrer Ursprünge gewahr zu werden. Dabei stellen wir nur einen kleinen Teil eines globalen Konfliktes dar, den wir – unter Umständen – für uns entscheiden könnten.

Außerdem sprach Lehto darüber, dass das Spiel nicht die Frage behandeln werde, ob es der Menschheit in der Zukunft gelingen wird, zu den Sternen zu reisen oder nicht. Das gesamte Spiel werde sich auf der Erde abspielen um die Herkunft und die Wurzeln der Menschheit zu unterstreichen und diese immer wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit des Spielers zu rufen. Dabei schloss Lehto aber nicht aus, dass in möglichen Sequels auch andere Planeten und die Reise zu eben jenen behandelt werde.

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