Das Zocken ist uns Deutschen heilig. In keinem anderen Land verbringen Spieler so viel Zeit mit ihrem Hobby, wie hierzulande.

6,92 Stunden. So viel Zeit verbringen deutsche Gamer im Durchschnitt in der Woche mit Gaming. Damit sind wir Spitzenreiter im weltweiten Vergleich. Das geht nun zumindest aus einer Studie von Limelight Networks hervor, die in ihrem Bericht „The State of Online Gaming 2020“ die Ergebnisse vorgestellt haben. Dabei wurden mehrere tausend Personen befragt, die mindestens einmal pro Woche ein Videospiel nutzen. Die Teilnehmer stammen aus Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Singapur, Südkorea, Großbritannien sowie den USA und waren mindestens 18 Jahre alt.

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Schlusslicht der Umfrage bildet übrigens Südkorea. Dort zockt man durchschnittlich nur 5,04 Stunden in der Woche. Was bei der Studie allerdings ins Auge sticht ist, dass die Teilnehmer eher älter sind. Allein 20,5 Prozent der Befragten waren demnach bereits über 60 Jahre alt. Knapp 30 Prozent zwischen 46 und 60 Jahren. Auch scheinen die Orte der Befragungen eher fragwürdig zu sein. So wurde vor allem bei Verbraucherveranstaltungen Anfang des Jahres diese Umfragen durchgeführt. Allein durch die Teilnehmer der Veranstaltungen dürfte der Altersschnitt ordentlich nach oben gegangen sein.

Dennoch zeichnete sich bei den meisten Befragten ein eher einheitliches Bild ab, wenn es um Gaming über Streaming ging. Demnach traut man dem Ganzen noch nicht so ganz und die Einstiegshürden sind den meisten auch noch zu hoch. Sei es durch zu hohe Preise, fehlendem Inhalt oder technische Probleme, welche die Performance hemmen.

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