Das Internet ist keineswegs mehr Neuland für uns. Genaugenommen ist es sogar schon fester Bestandteil unseres alltäglichen Lebens. Da ist eigentlich zu vermuten, dass wir einen Großteil unserer Zeit im Netz verbringen. Tut man auch. Nur eben nicht in Deutschland. 

BusinessFibre.co.uk. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den weltweiten Internetkonsum der Menschen zu beobachten und auszuwerten. Dabei sind einige erstaunliche Ergebnisse herausgekommen. So ist viel Internetnutzung nicht etwa mit dem technologischen Fortschritt in einem Land gleichzusetzen. Japan beispielsweise ist das Land mit der geringsten Nutzerzeit pro Kopf. Die Bewohner verbringen demnach durchschnittlich gerade einmal 3,45 Stunden pro Tag im Internet. Kein Vergleich zu den Philippinen. Dort haben die Bewohner die meiste Zeit und verbringen durchschnittlich zehn Stunden am Tag im Internet. Und in Deutschland? Nun, auch hierzulande verbringt der Bürger (verhältnismäßig) wenig Zeit im Netz und surft gerade einmal 4,37 Stunden durch das World Wide Web. Damit liegt der Deutsche deutlich unter dem weltweiten Schnitt. Auf alle Länder hochgerechnet verbringt die gesamte Menschheit ca. 6,42 Stunden pro Tag im Internet.

Wie bereits erwähnt, hängt die Nutzung des Netzes nicht von der Industriesituation der jeweiligen Nation ab. So rangiert Deutschland zwar auf dem vorletzten Platz, aber auch andere Industriestaaten sind, wenn dann nur oberes Mittelfeld. Portugal ist dabei der Internet-affinste westliche Industriestaat mit 6,38 Stunden Internetnutzung. Selbst die USA kommt gerade einmal auf 6,31 Stunden und liegt damit unter dem weltweiten Schnitt. Betrachtet man wieder Deutschland so lässt sich zudem erkennen, dass die meiste Nutzung über Laptop- bzw. Desktopgeräte geschieht. Mobiles Internet spielt hierzulande eine eher untergeordnete Rolle. Dies scheint aber für einen Großteil der europäischen Länder zuzutreffen. Einzig in Frankreich wird mehr Zeit im mobilen Internet verbracht als über Desktopgeräte.

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