Kündigt sich etwa ein neues „Duke Nukem Forever“ an? Das könnte zumindest vermutet werden, wenn die Entwicklungsgeschichte von „Dead Island 2“ zum Vergleich herangezogen wird. Nun wird wieder Öl ins Feuer gegossen, denn schon wieder gab es ein Entwicklerwechsel.

Nein, „Dead Island 2“ hat wahrlich keine einfache Entwicklungsgeschichte hinter sich. Seit Juni 2014 ist das Sequel bereits angekündigt, doch bis auf einen Trailer, kurze Gameplay-Clips aus der Alpha-Version und ein paar Artworks ist währenddessen leider nicht viel herumgekommen. Anfangs ist Entwickler Techland abgesprungen, da entschieden wurde, dass alle Ressourcen auf die neue Marke „Dying Light“ übergehen. Deshalb sprang kurzerhand der deutsche Entwickler Yager ein, kam aber anscheinend mit dem Projekt nicht so richtig klar und musste nach einem Jahr voller Verschiebungen die Arbeiten an dem Spiel ablegen. Seit 2015 saß zuletzt Sumo Digital an „Dead Island 2“. Jahrelang gab es quasi keine Infos zur Entwicklung und erst im Mai diesen Jahres wurde noch einmal bestätigt, dass man mit voller Kraft an dem Spiel arbeitet. Da aber alle guten Dinge drei sind, gab Publisher THQ Nordic über einen aktuellen Geschäftsbericht bekannt, dass „Dead Island 2“ nun zum dritten Mal das Entwicklerstudio wechseln wird. Nun darf sich „Homefront: The Revolution“ – Entwickler Dambuster an der Fertigstellung des Spiels versuchen. Dambuster ist ein internes Studio von Deep Silver, welches aus ehemaligen Entwicklern von Crytek UK besteht. „Homefront: The Revolution“ ist das bisher einzige Spiel des Studios und dieses wurde über alle Kritiken hinweg als eher mittelmäßig eingestuft.

„Dead Island 2“ mag zwar jetzt wieder einen neuen Entwickler haben, aber einen festen Release-Termin gibt es immer noch nicht. An der Fertigstellung darf also weiterhin erst einmal gezweifelt werden. Und wer weiß? Vielleicht wird damit sogar die Entwicklungszeit von „Duke Nukem Forever“ übertroffen und gibt der Community so einen neuen Running Gag, über den sie sich freuen kann.

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