Die eSport-Szene von „Counter-Strike: Global Offensive“ (CS:GO) hat schon so einige Skandale hinter sich und offenbar ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, wie neue Manipulationsvorwürfe in Australien nun beweisen. 

Wie es scheint, ist ein neuer Wettbetrug in der eSports-Szene von „CS:GO“ aufgeflogen. Demnach wird laut eines offiziellen Polizeiberichts (via PCGamesHardware) sechs Profis vorgeworfen, dass sie absichtlich diverse Matches verloren hätten. Durch diese verlorenen Matches konnten sie Wettquoten zu ihren Gunsten ausnutzen und auf ihre Niederlage wetten. Was ihnen ein ordentliches Sümmchen eingebracht haben könnte, wenn es denn wahr ist. Laut des Polizeiberichts der Polizei des Bundesstaates Victoria wird schon seit März 2017 gegen die Betroffenen ermittelt. Zahlreiche Beweise wurden so über die Zeit angesammelt. So sollen weit über 20 solcher Wetten abgeschlossen worden sein, bei denen die Spieler gegeneinander gewettet hatten. Am 21. August diesen Jahres kam es dann schließlich zu der Verhaftung von sechs Spielern und Durchsuchungen der jeweiligen Wohnungen. Zwar laufen die Ermittlungen noch, aber zumindest zum jetzigen Zeitpunkt sind die Profis wieder auf freiem Fuß.

Die Polizei gab an, die Sache besonders ernst zu nehmen, vor allem da eSport eine aufsteigende Sport-Industrie darstelle und man diese daher genauso ernst nehmen müsse, wie andere Sportarten. Daher arbeite man zurzeit mit diversen Unternehmen aus der Gaming- und Wettbewerbs-Branche zusammen, um kriminellen Aktivitäten nachgehen zu können. Für die sechs Profispieler könnte die Sache böse enden. In Australien sind die Gesetze hinsichtlich Wettbewerbsbetrug äußerst streng und sollten sie schuldig gesprochen werden, dann könnte ihnen eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren drohen. Bis die Ermittlungen abgeschlossen sind, kann noch ein wenig Zeit vergehen. Wir halten Euch über die Entwicklungen aber auf dem Laufenden.

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