CD Projekt Red hat im Vergleich zu anderen Videospielentwicklern und -Publishern noch gar nicht so viele Titel auf den Markt geworfen. Dank einer unverkennbaren Gamernähe und dem massiven Erfolg von „The Witcher 3: Wild Hunt“ ist es nun aber wertvoller als so manch anderer Publisher. 

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Es gab nicht viele andere Spiele, die das letzte Jahrzehnt Gaming so sehr mitgeprägt haben, wie CD Projekt Reds „The Witcher 3: Wild Hunt“. Schon 2015 erschienen, führt es noch heute zahlreiche Verkaufslisten und auch Top-10-Listen von Spielern an. In Verbindung mit einer Community-nahen Kommunikation, der eigenen hochgelobten Vertriebsplattform GoG.com und einem nicht zu verachtenden Hype um „Cyberpunk 2077“, konnte sich das Unternehmen zu einem Giganten der Spielebranche mausern. Die Zahlen sprechen dabei für sich. Betrachtet man laut VGC den Zeitraum von 2009 bis 2019, konnte CD Projekt Red seinen Wert um knapp 21.000 Prozent steigern. 

Zum Vorjahr konnte die Firma sogar noch einmal um gut eine Milliarde Dollar zulegen. Mit diesem Zuwachs schaffte man es nun erstmals auch Ubisoft zu überholen. Damit ist CD Projekt das wertvollste Videospielunternehmen Europas. Genaugenommen liegt der Wert bei 8,13 Milliarden Dollar, was ca. 10 Millionen Dollar mehr sind als bei Ubisoft. Bis man aber weltweit mitmischen kann, ist es noch ein sehr weiter Weg. Allein Electronic Arts ist mit einem Wert von knapp 34 Milliarden Dollar nicht in greifbarer Nähe. Mal ganz von den 56 Milliarden Dollar von Activision Blizzard abgesehen. 

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