„Cyberpunk 2077“ wird als eines der Spiele in die Videospielgeschichte eingehen, dass dem Hype wohl am wenigsten gerecht wurde. Das lag nicht nur am Spiel selbst, sondern auch (oder vor allem) an den viel zu hoch gesteckten Erwartungen, die das Marketing schuf. Daran soll sich zukünftig nun einiges ändern.

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Vorfreude ist die schönste Freude, heißt es. Dass es aber auch zu einem unschönen Ergebnis führen kann, bewies CD Projekt RED im vergangenen Jahr mit „Cyberpunk 2077“. Über Jahre hinweg schuf der Entwickler einen Hype, der im Grunde nur scheitern konnte. Selbst wenn das Spiel bugfrei erschienen wäre, hätten wohl nur die wenigsten Fans ihre Erwartungshaltung zu 100 Prozent erfüllt gesehen. Ein Fehler, den der Entwickler kein zweites Mal machen will.

In einem Update-Video von SVP of Business Development Michał Nowakowski wurden neue Richtlinien (oder eher eine Philosophie) zum Marketing zukünftiger Titel genannt. Demnach wird die Zeitspanne der Bewerbung deutlich zurückgefahren. So will der Entwickler erste Maßnahmen relativ kurz vor dem eigenen Launch starten und nicht wieder mehrere Jahre davor. Zwar soll es vereinzelte Teaser geben, aber keine richtigen Kampagnen.

Allgemein hat sich CD Projekt RED vorgenommen, vorsichtiger zu handeln. So werden vor allem Mechaniken und Demos erst veröffentlicht, wenn diese näher am finalen Produkt sind, um so die Erwartungshaltungen auf einem realistischen Level zu halten. Das beinhaltet natürlich auch Vorführungen hinter geschlossenen Türen für Pressevertreter.

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