Lange war es still um Capcom. Erst 2017 trat man mit „Resident Evil 7“ wieder in Erscheinung. Seitdem gab es zwar durchaus immer wieder erfolgreiche Titel,  doch diese Spiele hatten alle eines gemeinsam – sie stammten alle auf die ein oder andere Weise von Projekten ab, die Capcom bereits am Markt etabliert hatte. Etwas wirklich Neues kam nicht raus. Und diesem Trend will man wohl auch weiterhin treu bleiben.

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„Monster Hunter“, „Resident Evil“, „Devil May Cry“. Diese Spiele kommen wohl den meisten Gamern in den Sinn, wenn sie an Capcom denken. In den letzten Jahren ist zu jedem dieser Games mindestens ein neuer (oder alter, in Form eines Reboots) Titel erschienen und hat mit seinen Verkaufszahlen ordentlich Geld in Capcoms Kassen gespült. Wie nun aus einem jährlichen Finanzbericht des Entwicklers hervorgeht, will man auch in Zukunft diesen Weg weiterhin verfolgen. Demnach möchte man gerne bei seinen Wurzeln bleiben, man möchte alte Reihen wieder aufleben lassen –  sei es nun in Form von Remakes oder neuen Teilen, wie es beispielsweise bei „Devil May Cry“ in diesem Jahr der Fall war.

Außerdem gab man bei Capcom bekannt, dass man sich intern darauf geeinigt habe, die sogenannten „Gacha“-Elemente in ihren Spielen minimieren zu wollen. „Gacha“ ist im Moment in der Spieleszene, vor allem im Westen, ein großes Thema und bezeichnet eine umgangssprachlich als „Lootboxen“ bezeichnete Mechanik. Also Glücksspiele, bei denen es darum geht, durch den Einsatz von Echtgeld kosmetische Gegenstände in einem Spiel freizuschalten. Capcom möchte mit Blick auf das Verbot, das einige Länder gegen Lootboxen ausgesprochen haben, diese Elemente nun minimieren.

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