Das ist doch mal eine Ansage. Wie die deutsche Bundesregierung bekannt gab, sollen stolze 650 Millionen Euro investiert werden, um den ersten deutschen Quantencomputer auf die Beine zu stellen. 

Wissenschaft und Industrie sollen laut der Bundesregierung in einem Quantentechnologie-Projekt zusammengeführt werden. So will man zusammen mit dem Unternehmen IBM den ersten deutschen Quantencomputer bauen. Sollte dies gelingen, wäre es zudem der europaweit erste Computer seiner Art. IBM soll hierfür die Technik bereitstellen und mit der Fraunhofer-Gesellschaft kooperieren. Deutschland lässt sich hierfür auch nicht lumpen und will laut Angaben des Handelsblatts immerhin 650 Millionen Euro bereitstellen, um das Projekt zu realisieren. Es gibt auch schon erste genauere Informationen zu dem Gerät. Demnach soll es sich um das sogenannte IBM Q System One handeln. Einen der ersten Quantencomputer, der auch außerhalb von Forschungslaboren genutzt werden kann.

IBM stellt den Computer im Grunde zwar nur bereit, will aber auch von der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut profitieren. So hofft das Unternehmen, dass mit dem Wissen und der Expertise des Instituts die bisherigen Systeme noch weiter verbessert und ausgebaut werden können. Bisher werden die Quantencomputer von IBM vor allem wegen ihrer hohen Rechengenauigkeit bei wissenschaftlichen Simulationen hoch geschätzt und sollen nun auch für andere Gebiete mit genutzt werden. Wie Gamestar zudem berichtet, wird es wohl auch nicht bei dem einem Quantencomputer in Deutschland bleiben. So arbeitet die Bundesregierung zusammen mit Google und dem Forschungszentrum Jülich an dem Projekt OpenSuperQ. Über dieses Forschungsprojekt sollen weitere Quantencomputer in Deutschland entstehen und für Wissenschaft und Wirtschaft genutzt werden.

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