Ask the Gamer

Immer wieder hört man davon, dass durch die derzeitige Situation die Internetnutzung massiv angestiegen ist. In diesem Zusammenhang treten vermehrt Überlastungen des Netzes auf. Da verwundert es kaum, dass nun offenbar Drosselungen vorgesehen sind.

MF
Wir leben in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen. Das führt natürlich dazu, dass deutlich mehr Leute gleichzeitig Streamingdienste und das Internet allgemein nutzen. Von den eigenen vier Wänden aus, wird es nun zusätzlich für die Arbeit von Zuhause genutzt. Die benötigten Datenmengen sind dementsprechend stark angestiegen. Das stellt eine Bewährungsprobe für das Netz dar. Die Bundesnetzagentur möchte einer möglichen Überlastung und einem Ausfall zuvorkommen und stellt sich dabei auf die Seite der Provider.

Über eine offizielle Erklärung der Bundesnetzagentur wird es solchen Providern erlaubt, die Internetzugänge zu drosseln. So dürfen Telekom und Co. etwa die Datenübertragungsrate begrenzen, wenn sie es für nötig halten. Auch das allgemeine Datenvolumen darf laut der Bundesnetzagentur eingegrenzt werden. Was allerdings nicht erlaubt ist, sind die Einschränkungen einzelner Dienste. So können Netzbetreiber nicht gezielt Streaming von Netflixfilmen und -Serien einschränken.

Mit der Erklärung gab der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, aber auch bekannt, dass das Internet in Deutschland derzeit noch stabil sei. Die Belastung habe demnach zwar deutlich zugenommen, aber sei von einer Überlastung der Leitungen weit entfernt. Die Erlaubnis für die Netzbetreiber ist daher eher als Präventivmaßnahmen zu sehen.

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